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Leiter des Formel-1-Rennstalls Haas über Regeländerungen: "Die Überlegenheit der groß
Andy Hone/ Motorsport Images/ imago images

Die Formel 1 hat sich ein neues Regelwerk verordnet. Sie erhofft sich endlich mehr Spannung. Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt, dass es für eine echte Machtverschiebung noch reduziertere Budgets braucht.

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Fattbinner 03.11.2019, 21:19
1. Die Spiegelsäge

Der SPIEGEL berichtet neutral und fundiert über Klimaerwärmung und Ressourcen-Zerstörung. Der SPIEGEL berichtet ebenso neutral und fundiert über die Formel I. Hierbei erscheinen CO2-Erzeugung und Ressourcen-Verschwendung allerdings als technische und menschliche Leistung. Das ist so, als ob die Redaktion geschlossen auf einen Ast säße, während sie neutral und fundiert das Absägen des Astes als technische und menschliche Leistung darstellt.

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fortelkas 03.11.2019, 21:21
2. Da fahren ein paar junge Männer

...im Kreis herum, und, wenn sie das einige Jahre überleben, werden sie zu Millionären. Was ist daran spannend? Und wie soll man das noch spannender machen? Vor Jahren hat der Mercedes-Betriebsrat sich einmal dagegen gewehrt, dass der Mercedes-Rennstall wieder eröffnet werden sollte, schade, dass er sich nicht durchgesetzt hat. Dieser sogenannte Sport ist kein Sport, diese Veranstaltung sollte einfach abgeschafft werden, auch wenn die Fans aufjaulen.
Erwin Fortelka

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TS_Alien 03.11.2019, 21:22
3.

Es braucht keine reduzierteren Budgets, sondern einfachere Autos. Eine Rennserie, die DRS und anderen aerodynamischen Schnickschnack benutzt, verhindert die typischen Überholmanöver und Konter.

Ob die F1 zu retten ist, ist fraglich. Keines der drei großen Teams wird solche Regeländerungen zulassen. Die wollen lieber langweilige Rennen bestreiten als einen echten Wettbewerb zulassen.

Seit Jahren muss man sich bei den Rennen zwingen, wach zu bleiben. Oder man schaltet weg und erspart sich die Langeweile.

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Intelligenz? Wo? 03.11.2019, 22:31
4. Immer wieder Interessant

Erster Kommentar ganz klar, muss Thema Klima sein, sonst fehlt was. Ja die Formel 1 ist nicht gut fürs Klima, aber Formel 1 ist nicht schlechter als die meisten "Sportarten". Beim Fußball Fahren/Fliegen Mannschaften und Zehntausende Fans jede Woche zu Auswärtsspielen. Gleiches gilt für Handball etc. etc. Wobei die Formel 1 Weltweit so nur einmal existiert, sich aber jedes Land seine eigene Fußballliga hält bzw. mehrere. Dafür das nur jeder Deutsche Bundesliga Club beim Spiel 2 Mannschaften + Fans im Stadion hat kann die Formel 1 vermutlich locker lässig ihr zeug im Flugzeug von Timbuktu nach Austin Texas Fliegen, und dort das ganze Wochenende im Kreis fahren.

Aber ja stimmt, die Spieler die dann aufm Feld rumrennen verbrauchen dafür kein Benzin, also alles halb so schlimm nicht wahr, Quasi Klima neutral das ganze. Der kurz Urlaub am Wochenende mim Flieger nach weiß der Geier wo ist ja auch ok, weil die Reisetasche ist ja aus Jute.

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Intelligenz? Wo? 03.11.2019, 22:44
5. Was ein Witz

Zitat von TS_Alien
Es braucht keine reduzierteren Budgets, sondern einfachere Autos. Eine Rennserie, die DRS und anderen aerodynamischen Schnickschnack benutzt, verhindert die typischen Überholmanöver und Konter. Ob die F1 zu retten ist, ist fraglich. Keines der drei großen Teams wird solche Regeländerungen zulassen. Die wollen lieber langweilige Rennen bestreiten als einen echten Wettbewerb zulassen. Seit Jahren muss man sich bei den Rennen zwingen, wach zu bleiben. Oder man schaltet weg und erspart sich die Langeweile.
Natürlich braucht es reduzierte Budgets. Und dafür braucht man kein Genie sein um diese Rechnung zu verstehen, was also hält sie davon ab? Ferrari und Mercedes geben im Schnitt 400-450 mio Pro Jahr aus für die Formel 1. Teams wie Haas,Williams und Torro Rosso haben nur ca. 100-130 Millionen. Das heißt ein Viertel dessen was Ferrari und co ausgibt. Müssen aber gegen die Fahren, das man mit 25% dessen was der "Gegner" zur Verfügung hat nicht Konkurenzfähig sein kann, das ist doch hoffentlich auch ihnen klar. Einfachere Autos bringen gar nichts, wenn man die Aerodynamik so kastrieren würde, wie sie das vorschlagen. Dann wird der Motor noch wichtiger als er eh schon ist, und beim Motor sind sie mittlerweile an einem Punkt angelangt. Wo jedes bisschen "Fortschritt" also mehr PS etc. EXTREM teuer wird. Das kann sich dann wieder nur Ferrari und Mercedes leisten oder wie? Die verkaufen ihre Motoren dann an die anderen Teams, die von ihrem sowieso schon niedrigeren Budget dann auch noch 30-40% davon für Motoren ausgeben müssen. So einen Schwachsinn können sie doch nicht ernsthaft glauben?!

Das Budget reduzieren von den ca. 175 mio ab 2021, davon dann Schrittweise weiter reduzieren. Pro Jahr 10-15 mio, das können langfristig auch die großen Teams "verkraften" die dann nicht von heute auf morgen die halbe belegtschaft entlassen muss weils Budget halbiert wurde. Und ja auch Regeln für die Aerodynamik müssen her, das Überholen wieder besser möglich ist. Wobei wenn man sie einige der Strecken auf dem Kalender anschaut, da kann man tun was man will, auf manchen Strecken wird trotzdem keiner überholen. Aber das man länger und näher hinterher Fahren kann auf unter 6 Zehntel, das würde evtl schon helfen den Fahrer vorne so unter druck zu setzen das er Fehler macht.

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Passagier0815 04.11.2019, 23:29
6. Laaaaangweilig!!!!!!

Das schlimme ist, ich schaue es trotzdem :-) Eigentlich bescheuert, weil es so lächerlich ist, welche Dominanz die großen 2 Teams haben. Und wenn wir mal ehrlich sind, fing das schon mit Michael Schuhmacher bei Ferrari an, ging zeitweise mit Sebastian Vettel auf Red Bull über und nun sind wir bei Mercedes angelangt. Einer fährt über Jahre alle anderen an die Wand. Überholmanöver sind Mangelware. Inzwischen ist soweit, dass kurz vor Ende des Rennens die größte Spannung darin besteht, ob es eine Stallregie seitens Mercedes geben wird, also ob Bottas wirklich überholen darf, wenn er denn schneller ist. Dieser hochgradig lächerlicher Hybrid -Witz, da fällt mir nichts mehr zu ein, außer schade, dass es soweit gekommen ist, dass der Motor so kompliziert geworden ist, dass normale Teams einfach abgehängt sind. Selbst große Werkteams sind ja anscheinend mit der Technik überfordert. Ein zahnloser Rechteinhaber, welcher sich nicht traut durchzugreifen, tut sein übriges, schade, schade.......

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spotter5 04.11.2019, 15:50
7.

Zitat von fortelkas
...im Kreis herum, und, wenn sie das einige Jahre überleben, werden sie zu Millionären. Was ist daran spannend? Und wie soll man das noch spannender machen? Vor Jahren hat der Mercedes-Betriebsrat sich einmal dagegen gewehrt, dass der Mercedes-Rennstall wieder eröffnet werden sollte, schade, dass er sich nicht durchgesetzt hat. Dieser sogenannte Sport ist kein Sport, diese Veranstaltung sollte einfach abgeschafft werden, auch wenn die Fans aufjaulen. Erwin Fortelka
Für was interessieren Sie sich so? Für was begeistern Sie sich?

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spotter5 04.11.2019, 15:56
8.

Zitat von TS_Alien
Es braucht keine reduzierteren Budgets, sondern einfachere Autos. Eine Rennserie, die DRS und anderen aerodynamischen Schnickschnack benutzt, verhindert die typischen Überholmanöver und Konter. Ob die F1 zu retten ist, ist fraglich. Keines der drei großen Teams wird solche Regeländerungen zulassen. Die wollen lieber langweilige Rennen bestreiten als einen echten Wettbewerb zulassen. Seit Jahren muss man sich bei den Rennen zwingen, wach zu bleiben. Oder man schaltet weg und erspart sich die Langeweile.
1. Wieso sollte man Ihrer Meinung nicht beides machen?
Einfachere Autos werden übrigens auch kommen.

Die F1 ist übrigens lange nicht die einzige Rennserie die künstliche Überholhilfen nutzt. Dies jedoch nur am Rande.

2. Die drei großen Teams haben diesen Regeländerungen bereits zugestimmt, sie haben sie sogar mitgestaltet.

3. Wieso schauen Sie es dann noch an? Und wozu kommentieren Sie hier dann noch?

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TS_Alien 04.11.2019, 21:13
9.

Zitat von spotter5
1. Wieso sollte man Ihrer Meinung nicht beides machen? Einfachere Autos werden übrigens auch kommen. Die F1 ist übrigens lange nicht die einzige Rennserie die künstliche Überholhilfen nutzt. Dies jedoch nur am Rande. 2. Die drei großen Teams haben diesen Regeländerungen bereits zugestimmt, sie haben sie sogar mitgestaltet. 3. Wieso schauen Sie es dann noch an? Und wozu kommentieren Sie hier dann noch?
Erst lesen, dann verstehen und anschließend antworten. So sollte es sein. Es ist immer wieder erstaunlich, was andere auf Kommentare antworten und dabei den ursprünglichen Kommentar verfremden.

Bei den Regeländerungen, die ich beschrieben habe, wird kein großes Team mitmachen. Denn dann wäre der Vorsprung dieser Teams dahin.

Sobald Windschattenfahren wieder möglich ist, sind auch andere Teams konkurrenzfähiger. Die Motoren unterscheiden sich nicht so stark (und könnten ebenfalls vereinheitlicht werden). Zumindest dann, wenn sich die Teams an die Vorgaben halten und nicht irgendwelche Tricks im Motor anwenden.

Das Entscheidende an heutigen F1-Autos ist die Aerodynamik. Sowohl für das eigene Auto als auch für die dahinter fahrenden Autos. Das macht spannende Rennen kaputt.

Tatsächlich ist es so, dass viele Teams tricksen. Der eine oder andere Motor dürfte leistungsfähiger sein als auf dem Prüfstand. In einer Steuerungssoftware kann man viel verbergen.

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