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Lizenzstreit mit DFL: RB Leipzig legt erneut Beschwerde ein
DPA

Im Streit mit der Deutschen Fußball-Liga um die Lizenz für die zweite Liga bleibt RB Leipzig hartnäckig. Der Aufsteiger legte offenbar zum zweiten Mal Beschwerde gegen die DFL-Bedingungen ein.

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Reziprozität 12.05.2014, 16:35
70.

Zitat von Goldschwund
Und ich hoffe, dass die DFL das im Interesse aller Fußballfans auch sein wird. Und nein, liebe Ossis, es ist nun mal nicht dasselbe wie bei Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg oder Hoffenheim.
Inwiefern nicht? Ich sehe da - ehrlich gesagt - den einzigen Unterschied darin, dass RB Leipzig als Verein erst seit 5 Jahren existiert. Nun, da die "Lex Leverkusen" vom Schiedsgericht des DFB vor drei Jahren endlich kassiert wurde, welchen Unterschied gäbe es dann noch?

Zitat von Goldschwund
Und ja, natürlich ist Profifußball heutzutage besonders stark von potenten Sponsoren abhängig, das haben wir alle schon seit Jahren verstanden. Das darf nun aber trotzdem nicht dazu führen, dass Konzerne aus Marketinggründen einfach mal nebenbei Fußballvereine gründen, die keinerlei Bezug zu Regionen, Städten und Menschen haben, sondern nur dem Image ihres Produktes dienen. ...
Das ist allein Ihre persönliche Meinung, dass der Verein keinen Bezug zur Region/der Stadt Leipzig oder den Fans dort hätte. Wenn Sie recht hätten, kämen keine 40'000 Zuschauer zu Drittligaspielen. Aber ... ;)

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hfftl 12.05.2014, 16:38
71. .

Zitat von blattschuss
Schon mal was von 50+1 gehört?
Ja. Sie aber offenbar nicht, denn sonst würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben wie:
"Die DFL verfährt gemäß den Regeln."

Genau das tut sie eben nicht - schon gegenüber Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim nicht, aber erst recht nicht gegenüber RB Leipzig, denn das ist keine Kapitalgesellschaft, und nur für die gilt die 50+1-Regel.

Zitat von blattschuss
Bemerkenswert der exorbitant hohe Mitgliedsbeitrag. Jeder andere Verein ist stolz auf möglichst hohe Mitgliederzahlen, RB versucht die Menschen fernzuhalten, aus gutem Grund, denn Mitglieder könnten ja mitbestimmen, das würde nicht zu den diktatorischen Strukturen in diesem "Verein" passen.
In den DFL-Statuten ist nirgends festgelegt, wie hoch der Mitgliedsbeitrag sein darf, und ein solcher Eingriff in die Autonomie eines Vereins stünde der DFL auch gar nicht zu. Ein Grund, die Lizenz zu verweigern, ist das jedenfalls nicht.

Zitat von blattschuss
Wenn es ein Ranking des unbeliebtesten Vereins gäbe, wäre das künstliche Matewitz-Gebilde unangefochten die Nr. 1 in Deutschland!
Ihr privates Unbeliebtheits-Ranking interessiert keinen Menschen außer Ihnen - mir zum Beispiel ist ein mit Steuergeld gepäppelter Schmarotzerverein wie der 1.FC Kaiserslautern wesentlich unsympathischer, aber auch das braucht niemanden außer mir zu kratzen. Vor allem hat so etwas aber für die Lizenzerteilung nicht die geringste Rolle zu spielen.

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raihower 12.05.2014, 16:38
72. Leider im wesentlichen falsch

Zitat von mr_shoke
... Hoffenheim steht unter voller Kontrolle vo Dietmar Hopp, künstlich hochgezogen mit Pseudohistorie.
Wenn sie wissen wollen, wie es mit der TSG Hoffenheim wirklich war und ist - hier können sie es nachlesen. Vielleicht erkennen sie ja die klitzekleinen Unterschiede?
http://de.wikipedia.org/wiki/TSG_189...eim#Geschichte

Zitat von mr_shoke
Wolfsburg und Leverkusen sind 100%ige Töchter der Konzerne VW und Bayer. Die Konzerne sorgen für stetige Finanzierung. Leverkusen trägt den "Sponsor" sogar deutlich im Namen und Logo.
Tja, und auch bei diesen Beispielen liegen sie leider - wie so viele hier - voll daneben. Das kann jeder, der willens ist, Fakten anzuerkennen, hier nachlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/VfL_Wolfsburg#Geschichte
http://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_0...sen#Geschichte

Die Quintessenz aller drei Beispiele ist, dass es sich um historisch gewachsene Vereine handelt, die im Verlauf ihrer Geschichte irgendwann Lizenzspielerabteilungen ausgliederten, die nun in der BL spielen.

Zitat von mr_shoke
warum werden die Lizenzbedingungen dort nicht angewendet und den obigen Vereinen nicht sofort die Lizenz entzogen? nein, diese Vereine geniessen einen fadenscheinigen "Sonderstatus". Albern ist das Ganze!
So - und hier ist zum Vergleich noch die so genannte Geschichte des Brauseclubs aus Leipzig.
http://de.wikipedia.org/wiki/RB_Leipzig#Geschichte

Nun können sie sich ihre obige Frage selbst beantworten. Albern ist also höchstens ihr Beitrag.

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gegenpressing 12.05.2014, 16:39
73.

Zitat von cook.g
das mit der Tradition und dem sog. bestandsscutz kotzt mich echt an. wenn die dfl keine neuen vereine will, sollen die doch einfach die Satzung ändern. z.b. Paragraph 1 Lizenzen nur für tradition clubs Gründung vor 1960 und möglichst nur aus dr ehemaligen BRD. wobei der2. halbsatz nicht unbedingt benötigt wird, da der osten unserer schoenen Republik finanziell eh kein Chance hat bzw. je hatte. oder man nennt die Bundesliga 1 und 2 die 36 auserwählt en.
Warum kotzt Sie das an?! Herr Matuschitz hatte doch auch die Möglichkeit, einen normalen Verein zu gründen und den dann zu sponsern?! Dann hätte der halt TSV 2006 Leipzig oder was geheißen und in der untersten Liga angefangen.
Aber nee, es musste ja so ein Kunstprodukt sein. Die Lizenz und die Mannschaft waren vom SSV Markranstädt, das Logo ist das Firmenlogo und die Mitglieder sind Mitarbeiter von Red Bull.
Es ist gut und richtig, dass die DFL das unterbindet.

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Reziprozität 12.05.2014, 16:40
74.

Zitat von cato_91
... Vllt wird dann ja Leipzig von der Lokomotive im Profifußball vertreten.
Die steigen gerade aus der Regionalliga wieder ab, so wie's aussieht.

Der Erfolg von RB Leipzig beruht m.E. gerade unter anderem darauf, dass man dort ins Stadion gehen kann, ohne Angst haben zu müssen in irgendwelche Fankrawalle zu geraten. Weder Lok noch Chemie haben es auch nur ansatzweise geschafft ihre revoltierenden Fangruppen unter Kontrolle zu halten. Welcher vernunftbegabte Mensch würde unter diesen Umständen nach Leutzsch oder ins Bruno-Plache-Stadion gehen?

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pauli96 12.05.2014, 16:44
75. Jetzt mal nicht unverschämt werden

Zitat von Goldschwund
Gibt es schon: Oberliga Nordost heißt die. Liest sich wie das Who-is-who der ehemaligen DDR-Oberliga und müsste für Ostalgiker doch eine wahre Offenbarung sein.
Was Sie meinen ist die Regionalliga Nord-Ost. Einige der Vereine dort sind wahrlich Traditionsvereine (Magdeburg, Lok Leipzig, Jena, Zwickau, demnächst der BFC)
Aber da schwabbert wenigstens Herzblut im steten Kampf ums Überleben!

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gegenpressing 12.05.2014, 16:44
76.

Zitat von hfftl
Ja. Sie aber offenbar nicht, denn sonst würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben wie: Genau das tut sie eben nicht - schon gegenüber Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim nicht, aber erst recht nicht gegenüber RB Leipzig, denn das ist keine Kapitalgesellschaft, und nur für die gilt die 50+1-Regel.
Die DFL verfährt hier aber absolut im Sinne der 50+1 Regel!

Jetzt hat jemand ein Schlupfloch gefunden, wie man diese Regel umgehen kann und die DFL wehrt sich dagegen. Zur Not müssen halt die Regeln entsprechend angepasst werden, um dieses Schlupfloch zu schließen. So einfach ist das und es ist richtig!

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tomrau 12.05.2014, 16:45
77. fett und suechtig

dieses Getränk macht unsere Kinder fett und süchtig. da darf es natürlich nicht auf einem fussballplatz fehlen.

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hfftl 12.05.2014, 16:46
78. .

Zitat von Goldschwund
Sagen Sie mal, was ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass RB Leipzig eben nicht aus den Niederungen des ostdeutschen Fußballs aufgebaut wurde, sondern dass dieser "Verein" eine Idee der Red Bull Marketingabteilung ist? Das lässt sich doch ganz einfach recherchieren. Man hat einen neuen "Verein" gegründet, sich für eine größere Summe die Startberechtigung eines anderen Leipziger Clubs "ausgeliehen" und so mal eben etwa 5 Ligen übersprungen. Machen Sie doch aus diesem organisierten, kalkulierten Marketingpopanz keine romantische Geschichte, die zudem einfach unwahr ist.
Bitte zeigen Sie mir den Passus in den DFL-Statuten, wo es heißt: Ein Verein aus den fünf neuen Ländern erhält nur dann eine Lizenz für die 1. oder 2. Liga, wenn er aus den Niederungen des ostdeutschen Fußballs aufgebaut wurde.
Ich kann eine solche Bestimmung nirgends finden. Es muss sie aber doch wohl geben, denn dass ansonsten Ihre Argumentation völlig an der Sache vorbeigeht - nein, das will ich nun wirklich nicht annehmen.

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mr_shoke 12.05.2014, 16:47
79. Bayer Leverkusen, VFL Wolfsburg.

Zitat von s.hendricks
So so, es gibt also bereits einen Verein, der solche speziellen Gepflogenheiten wie beim Rasenball praktiziert? Mir fällt nicht so recht einer ein, aber Sie helfen uns sicher auf die Sprünge. Welcher bereits bestehende Verein wurde denn einzig zu Werbezwecken gegründet? Und welcher Club weigert sich strikt, jegliche Mitbestimmung zuzulassen? Sie als sachlicher Experte sind mit handfesten Beispielen sicher schnell dabei.
Bayer Leverkusen, VFL Wolfsburg.
Bayer Leverkusen und der VFL Wolfsburg sind 100%ige Töchter Ihrer Konzerne. Dort gibt es kein Mitbestimmungsrecht. Die Vorstände der Konzerne entscheiden.

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