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Löw über Özil: "---"
Bongarts/Getty Images

Selbst die Bundeskanzlerin und der Außenminister äußern sich zum Rücktritt von Mesut Özil - nur der zuständige Bundestrainer und der DFB-Manager nicht. Dabei hat Joachim Löw seinem Mittelfeldspieler viel zu verdanken.

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fatherted98 24.07.2018, 11:57
1. Was soll er auch sagen...

....ihn loben....kritisieren....egal was er sagt...die Sache ist gegessen und nicht mehr rückgängig zu machen. Das schlauste was Löw machen kann ist den Mund zu halten und nach vorn zu schauen...sich auf den Aufbau der neuen "Mannschaft" zu konzentrieren....Özil liegt nun in der Vergangenheit...nur die Journalie will sich weiter in den Meldungen suhlen.

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stern69 24.07.2018, 12:03
2. Löw ist ein überlegter Mensch, der Anti-Hoeneß

Es ist albern anzunehmen das der nichts von Özils Vorhaben wußte nur weil es nicht in der Zeitung stand. Er wird sich wie gewohnt unaufgeregt äußern wenn er das für richtig hält.

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adal_ 24.07.2018, 12:06
3. Löw hat fertig.

Es wäre auch - und vor allem - im Interesse Özils gewesen, ihn nicht mit nach Russland zu nehmen. Löw hat diese Sache (und nicht nur diese) falsch eingeschätzt.
Wieviele Böcke darf ein Bundestrainer eigentlich schießen, bis man ihn nicht mehr für unersetzlich hält?

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maschorr 24.07.2018, 12:10
4. Zu sehr mit sich beschäftigt

Herr Löw ist meiner Einschätzung nach seit dem gewinn des WM Titels 2014 zu sehr mit seinem Bild in der Öffentlichkeit beschäftigt und hat bereits lange vor der WM verkannt, dass verdiente Spieler wie z.B. auch Herr Khedira, Boateng, Müller und Özil nicht in Form waren oder ihren Zenit bereits überschritten haben.

Mit der Nominierung von Manuel Neuer, den ich trotzdem und immer noch für einen Weltklasse-Torwart halte, ohne relevante Spielpraxis (aufgrund von Verletzung) hat er zudem das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt und ein fatales Zeichen u.a. für FedCup Gewinner gesetzt.

Herr Löw hätte sich meiner Einschätzung nach schon viel früher und deutlicher positiv wie negativ zu Wort melden und sich auch vor den Fussballer Özil müssen als es nur noch um Herkunft, Glaube und Politik ging, spätestens aber nach der sportlich falschen und umrelevanten Verbal-Attacke von Herrn H. aus B.

Hier hat er bisher als Bundestrainer kein gutes Bild abgegeben

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andy_lettau 24.07.2018, 12:13
5. hmh ...

... mal überlegen: Wer hat sich denn sonst noch nicht zum Rücktritt geäußert? Der Platzwart, der Balljunge, der Busfahrer, die Reinemachefrau aus der Kabine? Man, man, man, Sommerlochartikel im Stundentakt ...

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olli0816 24.07.2018, 12:14
6. Alles ein bisschen hysterisch

Warum soll jetzt jeder irgend etwas dazu sagen? Manchmal ist es auch gut, einfach nur etwas unkommentiert zu lassen. Der Bundestrainer und Herr Özil haben sicherlich inzwischen miteinander telefoniert und das gesagt, was zu sagen war. Wozu muss die breite Öffentlichkeit genau wissen, was Herr Löw zu der Situation sagt? Die ganze überbordernde Berichterstattung schaut sehr nach Effekthascherei der Presse aus, um möglichst viel aus dem Thema herauszupressen. Herr Özil ist nicht der erste, der sich aus der Mannschaft verabschiedet. Für Herrn Özil sind die Gründe des Austritts berechtigt, sonst würde er die Entscheidung nicht getroffen haben. Die Konsequenzen werden mit und ohne öffentliches Statements seitens des Managers oder des Trainers die gleichen bleiben. Er spielt nicht mehr für die Nationalmannschaft. Das ist einerseits schade, aber zu respektieren. Das war es zu dem Thema, mehr interessantes gibts dann doch nicht. Außer man möchte damit noch andere Leute absägen. Da ist aber keiner von uns so tief drin, um das zu beurteilen. Von daher sind die einzelnen Meinungen und Statements zu dem Thema ungefähr so interessant als ob man nach dem scheissen das Klopapier knüllt oder faltet.

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spon_2937981 24.07.2018, 12:18
7. Hr. Ahrens

Lieber Herr Ahrens,

in welcher Mission sind sie eigentlich unterwegs?
So ein selbstgerechter Artikel von Ihnen, sie würden das natürlich alles richtig machen, vor allem aber: besser.

Ein Freund von Löw bin ich nicht unbedingt, aber dass er sich Zeit lässt, kann ich verstehen.
In dieser vertrackten Situation muss alles, aber auch wirklich alles an Löws Statement 'sitzen'. Was er sagt/ schreibt wird aufs Genaueste beleuchtet werden, und insbesondere auch das, was er NICHT schreibt (also zwischen dern Zeilen sagt).

Vielleicht könnten Sie Löw ja ein wenig helfen so vom bequemen Redaktionssessel aus.

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justus65 24.07.2018, 12:22
8. Allgemeines Statement zu der ganzen Geschichte

Liebe SPON-Redaktion,
geht es nicht auch ein paar Nummern kleiner. Verloren hat Deutschland nur (siehe Kommentar von Herrn Augstein), wenn sich jetzt wieder die ewig Betroffenen, die jetzt auf den Rassismuszug des Herrn Özil aufspringen mit ihrem Geschrei durchsetzen.
Was ist passiert: Zwei Spieler der deutschen Nationalmannschaft haben mit dem türkischen Präsidenten Fotos gemacht.
Wie Herr Grindel zutreffend ausführte, verkörpert Herr Edogan nicht die Werte, die der DFB und Deutschland insgesamt repräsentieren möchten. Insofern waren diese Fotos zumindest sehr dämlich.
Gesteigert wird diese Dämlichkeit nur durch den Vorwurf an Herrn Grindel und den DFB rassistisch zu sein.
Auf diesen Zug springen jetzt natürlich gerne alle auf, die die Herren Grindel, Bierhoff und Löw schon immer gerne abgesägt hätten. Man kann ja über deren Qualität in ihrem Job gerne diskutieren – wobei ich hier zumindest bei Herrn Löw, auf Grunde seiner bisherigen Erfolge wirklich kaum Argumente sehe – aber über Rassismus muss man hier wohl wirklich nicht diskutieren. Da ich weder auf Fratzenbuch noch Twitter unterwegs bin, kenne ich die dort wohl abgesonderten rassistischen Kommentare nicht, kann mir aber sehr wohl vorstellen, was in der Anonymität des Internets so alles zum Besten gegeben wird. Was hat das aber mit dem DFB zu tun. Der DFB hat immer betont, dass sie intern mit den Spielern gesprochen haben und diese sich zur Mannschaft bekannt hätten.
Der DFB und sein Vorsitzender werden nun permanent kritisiert. Ich habe aber noch keinen praktikablen Vorschlag gefunden, wie der DFB es hätte besser machen sollen. Der DFB hat die Spieler versucht zu überzeugen, sich zu erklären. Herr Gündogan ist dem nachgekommen, Herr Özil nicht. Aus der Welt wäre die Sache nur gewesen, wenn sich beide Spieler vor die Öffentlichkeit gestellt und gesagt hätten, dass die Aktion dumm war und sie sich selbstverständlich den Werten Pluralität, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie verpflichtet fühlen und mit ganzem Herzen für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Dazu kann man aber niemanden zwingen. Und wenn man sich die Äußerungen von Herrn Özil so ansieht, dann steht er nach wie vor hinter den Fotos, so dass eine derartige Aussage auch nicht richtig gewesen wäre. Ja, der DFB hätte die zwei aus der NM werfen können und damit Herrn Erdogan eine Steilvorlage für seinen Wahlkampf geliefert – auch nicht so toll. Der DFB konnte in dem Spiel nur verlieren, wenn die Titelverteidigung nicht gelingt.

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derhey 24.07.2018, 12:24
9. Was soll er sagen?

Es haben sich schon zu Viele zu Wort gemeldet, wenn dann wird er die Entscheidung Özils respektieren und das war´s dann auch. Und ist auch gut so. Sagt er mäh ist es nicht recht, sagt er muh auch nicht. Also, liebe Journalisten, kein neues Faß zum Aufmachen außer: Jetzt sagt er ja gar nichts, warum wohl, ja warum.

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