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Löws mustert Weltmeister aus: Das ist sein verdammter Job
DPA

Joachim Löw hat mit der Ausmusterung von drei Weltmeistern große Aufregung ausgelöst. Die Spieler sind enttäuscht, die Öffentlichkeit beklagt den stillosen Umgang. Dabei blieb dem Bundestrainer kaum eine andere Wahl.

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DerGeraet 13.03.2019, 13:44
200. endlich macht er seinen Job -nur eben falsch !

klar ist das sein Job- nur hat er das jahrelang anders gehandhabt. Da hat man Podolski, Klose usw. immer weiter mitgenommen, obwohl schon andere, jüngere Spieler auf den jeweiligen Positionen stärker waren. Bei Boateng und Hummels sehe ich das nicht so. Es gibt Spieler auf den Innenverteidigerpositionen, die allerdings nicht wirklich das NIveau haben..und soo alt sind die beiden für Verteidiger auch nicht..Cannavaro war glaub schon mitte 30, als er zum Weltfußballer ernannt wurde.

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Oberhenne 13.03.2019, 13:51
201.

Zitat von elop
Hätten Neuer , Hummels, Boateng, Müller, Özil, Khedira, und Kross ausgetauscht werden müssen , Löw hatte beim Confedcup seine Mannschaft doch stehen , da er nach diesem aber nicht genug Mut hatte den Wechsel konsequent durchzuziehen kamm der große Crash 2018.
Löw hätte also 2016 einen 25jährigen Müller ausmustern sollen, der in der WM-Saison 2018 bester deutscher Scorer in Liga und CL war und zudem bester Torschütze des DFB in der WM-Quali? Das ist wirklich eine exklusive Meinung, die sie da haben!

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Spiegel-Wolfgang 13.03.2019, 15:12
202.

Zitat von elop
Hätten Neuer , Hummels, Boateng, Müller, Özil, Khedira, und Kross ausgetauscht werden müssen , Löw hatte beim Confedcup seine Mannschaft doch stehen , da er nach diesem aber nicht genug Mut hatte den Wechsel konsequent durchzuziehen kamm der große Crash 2018. Für mich sind obige Spieler immer noch in positiver Erinnerung und ich würdige ihre sportliche Leistung aber sie hätten selber wissen müssen wann sie platzen machen für Jüngere:) Für den FCB wäre es übrigens ein Traum wen gerade diese Spieler sich voll und ganz auf den FC. Bayern konzentrieren können und die Verantwortlichen der Bayern ihren Wunsch erfüllt bekommen haben das ihre Spieler weniger Spiele haben:) Aber da hängt ja auch Money dran deshalb das Geheule der Aussortierten:) Ein Sami Khedira ist dagegen still und heimlich und und ohne Gepolter vom Felde gegangen, ein feiner Mensch und einer der besten Spieler die Deutschland jemals hatte.
Samy Khedira wurde wenigsten nicht auf so eine völlig schroffe Art abserviert, zudem bis vor Kurzem bei "Juve" noch gesetzt. Nur eine Verletzung hat ihn nun zurückgeworfen. Bei der WM hatte die "gesamte" Mannnschaft, einschließlich Trainerstab versagt. Nach der Logik hätten wir Heute eine "komplett "neue" Elf haben müssen, einschließlich derer drum herum ;-))

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mibu1302 13.03.2019, 15:25
203. Bin ganz anderer Meinung

Um es kurz zu halten ,die Nationalmanschaft ist keine Vereinsmanschaft . Ein Nationalspieler kickt sein Leben
lang in der Regel nur für ein Team in diesem Fall für Deutschland und das voller Stolz. Vereinsfußball hat eine ganz andere Dynamik und meist auch einen ganz anderen emotionalen Stellenwert für einen Spieler. Alle verdienten
Nationalspieler haben Respekt und Anerkennung verdient und nicht solch einen Abgang.

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Njerion 13.03.2019, 15:36
204. Mit Verlaub, Herr Ahrens, das trifft doch nicht den Punkt.

Es geht ja um die endgültige Ausbootung eines 29-Jährigen. Das ist doch das eigentlich Lächerliche. Ihn vorerst nicht zu berücksichtigen, wäre doch die klügste Entscheidung gewesen, dann hätte Jogi alle Möglichkeiten, falls der 29-Jährige noch mal groß in Form kommt. Btw: Jogi kann jetzt machen, was er will, er wird nie wieder einen größeren Rückhalt bei den Fans haben, weil diese nun gemerkt haben, dass es Löw an Charakter fehlt, nicht nur an fachlicher Kompetenz.

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Spiegel-Wolfgang 13.03.2019, 17:04
205. Yogi Löw und seine Eitelkeiten!

Yogi wurde zum WM-Titel quasi "gedrängt" (von echten Experten und Fußball-Volkesstimme in der Heimat) und hatte dabei gerade noch so die Kurve bekommen. Jeder weiß doch (nicht nur Insider) das spätestens nach dem Algerien-Spiel die Hütte brannte und der Ausfall vielleicht von Mustafi erst eine Änderung (Taktik und Positionen bezogene Aufstellung) zwingend notwendig wurde. Fast alle Experten hatten Löw zuvor kritisiert mit "vier" Innenverteidigern spielen zu lassen. Löw musste zu seinem Glück gezwungen werden.

Mit dem vorhandenen (trotz wichtiger Ausfälle) Spielerpotenzial hätte fast "jeder" Trainer etwas Zustande bekommen (müssen). Auch Trainer machen Fehler und natürlich dürfen die auch dass, bis zu einem gewissen Punkt. Sonst kommt so etwas dabei heraus wie jetzt auf Schalke.

Ein Umbruch muss her, aber dazu hätte man Löw und sein Gefolge (auch die im Hintergrund) auch mit einschließen müssen. Löw hätte von sich aus den Hut nehmen sollen, der DFB hatte ihm aber einen Persilschein/Blankoscheck ausgestellt, bevor in Russland dass erste mal gegen den Ball getreten wurde. Ergo hatte man Löw sein berufliches Schicksal selbst bestimmen lassen. Das ist ja fast so schlimm wie in den oberen Etagen von großen Konzernen!

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wizzard74 13.03.2019, 18:38
206.

Zitat von omop
Da ist der Autor aber in ein klassisches Fettnäpfchen getreten. Es geht nicht darum, dass man auch verdiente Spieler, die ggf.über ihrem Zenit sind, nicht mehr beruft. Allerdings geht es hier um das WIE. Und das hätte man sicherlich auch anders lösen können..
Da es leider hunderte dieser substanzlosen Beiträge gibt, wende ich mich stellvertretend an Sie: WIE, zum Teufel noch mal, hätte Löw es denn machen sollen, Sie Besserwisser? Ist ein persönliches Gespräch heutzutage nicht mehr gut genug?

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steffen167 13.03.2019, 20:42
207.

Löw selbst fehlte die Kreativität seine Mannschaft für die WM 2018 in Rußland vorzubereiten, flinke Spieler wie Sane wurden nicht für die WM nominiert sondern zu Hause gelassen und man hatte der Mannschaft schon im ersten Spiel der WM angesehen das die Leidenschaft bei der deutschen Mannschaft gefehlt hat, Löw hat an Kreativität abgebaut und seine Leistung als Bundestrainer hat sehr stark nachgelassen. Meines Erachtens hätte Löw sich sagen müssen, dass er als Bundestrainer nicht fähig war eine kompetitive Mannschaft nach Russland mitzunehmen und meines Erachtens hätte Löw deswegen zurück treten müssen, sein Stern ist genauso am sinken wie die Sterne der ausgemusterten Spieler, Müller, Boateng und Hummels und für Bierhoff gilt das selbe. Löw und Boierhoff sind Marionetten von Reinhard Grindel der seinerseits auch keine Fähigkeiten besitzt seinen Verband mit der nötigen Willensstärke zu führen. Er hätte Löw den Rücktritt nahe legen müssen.

Herr Löw wird es nicht schaffen seine Mannschaft auf Europameister-Niveau zu heben, denn dazu fehlt ihm die Kreativität die es in diesem Job braucht um eine Mannschaft mit vielfältigen Können auszustatten und wettbewerbsfähig zu machen. Vor allem ist Löw in einem Alter, in dem es nicht mehr so einfach ist, flexibel zu denken und zu handeln und so wird "Die Mannschaft" in der Versenkung verschwinden und andere Mannschaften deren Trainer agiler ist und flexibler und spontaner denkt und handelt werden vorbeiziehen und "Die Mannschaft" wird das Schlußlicht sein.

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Miere 13.03.2019, 22:30
208. Stillos war es aber schon.

Wenn drei Weltmeister auf einmal gehen, da wäre ein schöner Abschied a la Podolski nicht zuviel verlangt gewesen. Wobei ich mir bei Müller nicht ganz sicher bin, ob der wirklich rausgeworfen werden musste. So ackern wie in Brasilien kann er vielleicht nicht mehr, aber das haben Podolski und Klose damals auch nicht, und trotzdem waren sie für das gut, wofür sie da waren. Damals war's irgendwie eine gute Mischung von Erfahrung und jungen Wilden mit Topkondition.

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Seth 14.03.2019, 10:36
209. Neuer

Gerade das gestrige Spiel hat auch deutlich gezeigt, dass Neuer auch aussortiert gehört. Ter Stegen spielt schon seit mindestens 3 Jahren auf einem sehr hohen Level bei Barcelona, in der spanischen Liga und in der Champions League. Bei der morgigen Auslosung darf man auch zusehen, dass vier englische Mannschaften im Viertelfinale vertreten sind und keine deutsche. Tja, man braucht halt eine gute Hintermannschaft, um bei solchen Turnieren bestehen zu können.

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