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Machtwechsel bei Hannover 96: Niederlage für Martin Kind
DPA

Als Präsident hat Martin Kind lange bei Hannover 96 geherrscht, diese Macht ist nun gebrochen. Fünf Gegner zogen in den neunköpfigen Aufsichtsrat des Klubs ein. Scheitert damit der investorenfreundliche Kurs des 74-Jährigen?

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Mullersun 24.03.2019, 08:54
10.

Über Kind wird geschimpft, wenn er und seine Freunde aber den Geldhahn zudrehen, wird Hannover 96 wohl schön nach unten durchgereicht werden. Sportlich läuft es jetzt schon mies, wenn dann aber auch das Geld fehlt wird’s ganz düster in der Zukunft.

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spon1899 24.03.2019, 09:14
11.

Ich prophezeie dauerhafte Derbys mit Eintracht Braunschweig in Liga 3 und Samstag können Sie dann Konferenz gucken.

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rockboy 24.03.2019, 09:14
12. Und nun?

Wir ewigen Romantiker dürfen uns erstmal freuen. Doch die Realität wird uns bald einholen und uns wird es ergehen wie dem BTSV, KSC, FCK!
Denn ohne Moos nix los. Leider.

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immerfroh 24.03.2019, 09:22
13.

Jetzt, wo Kind scheinbar entmachtet scheint, befürchten hier einige die Apokalypse.
Das zeigt doch deutlich, warum diese 50+1 Regel eine gute Sache ist, wenn man sein Finanzierungskonzept breit aufstellt.
Hannover war und ist finanziell abhängig von Martin Kind und
seinen Getreuen. Das zeigt doch deutlich, warum diese Abhängigkeit von einer Person, einem Konzern, einem Mäzen, einem Finanzinvestor letztendlich zum Desaster führt.

Kind hatte vor ca. 20 Jahren Hannover 96 großzügig vor dem Untergang in die Bedeutungslosigkeit bewahrt.
Der Preis dafür war das alleinige Herrschaftsbegehren über den Verein. Nun wurde ihm das eindeutig verwehrt .
Dass die 96er jetzt vor einer ungewissen Zukunft stehen, liegt nicht an der sich nun etablierten Opposition gegen Kind, sondern an der Tatsache, dass man sich Kind finanziell ausgeliefert hatte.

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timtom2222 24.03.2019, 09:25
14.

Als Clubb Fan bin ich natürlich gegen jeglichen Kommerz und Einfluss von Außen! Dann lieber 3.Liga, will man aber Erfolg haben muss man die Seele verkaufen. Siehe Bayern München, Audi, Telekom u.s.w.

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crunchy_frog 24.03.2019, 09:28
15.

Zitat von rockboy
Wir ewigen Romantiker dürfen uns erstmal freuen. Doch die Realität wird uns bald einholen und uns wird es ergehen wie dem BTSV, KSC, FCK! Denn ohne Moos nix los. Leider.
Frankfurt, Bremen, Ausburg, Gladbach, Freiburg, Mainz... man kann auch oben bleiben, ohne seine Seele zu verkaufen, wenn man seriös arbeitet.

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immerfroh 24.03.2019, 09:43
16.

Zitat von timtom2222
Als Clubb Fan bin ich natürlich gegen jeglichen Kommerz und Einfluss von Außen! Dann lieber 3.Liga, will man aber Erfolg haben muss man die Seele verkaufen. Siehe Bayern München, Audi, Telekom u.s.w.
Man muss schon deutlich unterscheiden, ob man sich komplett von einem kleinen Kreis abhängig macht oder ob man wie beim FC Bayern viele Geldquellen nutzt.
Ohne Kommerz wird es zukünftig keinen Erstklassigen Fußball mehr geben.
Die Frage wird sein, ob die Verantwortlichen reflektieren können, wann das Rad überdreht ist. Da habe ich große Befürchtungen, ob man dazu fähig sein wird und die Gier nicht übermächtig wird.

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Sal.Paradies 24.03.2019, 09:44
17. Und selbst wenn es so wäre

Zitat von f._aus_kleefeld
Sollte der künftige Präsident tatsächlich den 50+1-Ausnahmeantrag kassieren, werden sich wohl Kind, Rossmann und Co. zurückziehen, wenn sie nicht völlig masochistisch veranlagt sind. Dann können die wahren Fans und Bewahrer des sauberen Vereins-Fußballs in Kürze in der Regionalliga Nord ihre Mannschaft im Eilenriedestadion anfeuern. Das Niedersachsenstadion braucht man dann künftig nur noch für Open-Air-Konzerte.
würde sich der Verein H96 neu aufstellen und entwickeln, damit er eines Tages nicht mehr von einer einzigen Person "abhängig" wäre! Wie Schwarzgelben können ein Lied davon singen wie es ist, wenn eine einzelne Person (Präsident Niebaum) plötzlich das große Rad drehen möchte, was den BVB dann (fast) in die Insolvenz getrieben hat. Niebaum wollte dem BVB ja auch nicht schaden, richtete den BVB finanziell völlig neu aus und "verkaufte" 75% an einen Immobilien-Fond, was der Anfang vom Ende war. Kind möchte auch das große finanzielle Rad drehen, ist bockig und für alle Kritiker völlig unerreichbar, was ihn für den Verein nachgerade gefährlich macht. Nein, selbst wenn jemand wie Kind sich zurückziehen würde, wäre es langfristig "ohne" Kind für den Verein besser. Kind führt diesen Verein wie sein privates Spielzeug und hat das Konstrukt, wenn man den Kritikern folgt, in ein unübersichtliches Chaos verwandelt, welches ausschließlich Kind selbst zugute kommt. Ihr vor Ort werden all das viel besser wissen, aber aus der Ferne betrachtet kann ich nicht sehen, warum jetzt alles schlechter werden sollte?

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immerfroh 24.03.2019, 11:00
18.

Zitat von Sal.Paradies
würde sich der Verein H96 neu aufstellen und entwickeln, damit er eines Tages nicht mehr von einer einzigen Person "abhängig" wäre! Wie Schwarzgelben können ein Lied davon singen wie es ist, wenn eine einzelne Person (Präsident Niebaum) plötzlich das große Rad drehen möchte, was den BVB dann (fast) in die Insolvenz getrieben hat. Niebaum wollte dem BVB ja auch nicht schaden, richtete den BVB finanziell völlig neu aus und "verkaufte" 75% an einen Immobilien-Fond, was der Anfang vom Ende war. Kind möchte auch das große finanzielle Rad drehen, ist bockig und für alle Kritiker völlig unerreichbar, was ihn für den Verein nachgerade gefährlich macht. Nein, selbst wenn jemand wie Kind sich zurückziehen würde, wäre es langfristig "ohne" Kind für den Verein besser. Kind führt diesen Verein wie sein privates Spielzeug und hat das Konstrukt, wenn man den Kritikern folgt, in ein unübersichtliches Chaos verwandelt, welches ausschließlich Kind selbst zugute kommt. Ihr vor Ort werden all das viel besser wissen, aber aus der Ferne betrachtet kann ich nicht sehen, warum jetzt alles schlechter werden sollte?
Ob das Hannover 96 allein ohne fremde finanzielle Hilfe schafft, bleibt zu bezweifeln.
Herr Roßmann versucht ja in der Öffentlichkeit immer das Bid eines Altruisten zu vermitteln. Das könnte er nun beweisen.
Auch wenn die Finanzen der Niedersachsen lange nicht so katastrophal aussehen, wie damals beim BVB, wird es deutlich schwerer sein, wieder ein erstligataugliches Team aufzustellen.
Da müsste man nicht nur Spieler austauschen.
Hannover fehlt zudem die Größe, die überregionale Präsenz und Bedeutung, die der BVB damals inne hatte. Außerdem ist der BVB damals nicht abgestiegen. In der zweiten Liga kann man sich auf Grund geringerer Einnahmen schwerer konsolidieren.
Diese Saison scheint für die 96er gelaufen zu sein. Ein direkter Wiederaufstieg wäre schon eine Überraschung.
Man muss da schon aufpassen, dass man nicht dem Schicksal von Kaiserslautern oder 1860 folgt.

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srbler 24.03.2019, 11:25
19. erstmal danke-

hr.kind , sie haben h96 gerettet als der fußball hier am boden lag und den fußballclub wieder auf sehr solide füße gestellt.ich glaube auch wie sie , das man heutzutage einen fußballverein nicht wie einen kegelverein anno 1950 managen kann.vlt.kann man es machen aber sicher wird das keine erfolgreiche zukunft im sportlichen bereich bringen.klar haben sie fehler gemacht , allerdings fehlte es an einer sachlichen basis auf der gegenseite, mit niveaulosen pöblern hätte ich mich auch nicht an einen tisch gesetzt.aber nun gut, die wahl ist zu respektieren und ich hoffe auf eine erfolgreiche arbeit der neuen führung- ihnen hat man ja auch stets mangelnden fußballsachverstand vorgeworfen- den haben wir ja jetzt in hülle und fülle am start, in person des ehemaligen fanbeauftragten und einer, nun ja regional betrachtet , fußballikone...

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