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Mainzer Niederlage gegen Bayern: Guardiola lobt die Tuchel-Taktik
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2:0 verloren, an Respekt gewonnen: Wenige Mannschaften waren dem FC Bayern in dieser Saison so ebenbürtig wie Mainz 05. Erst kurz vor Schluss hat der Tabellenführer das Spiel für sich entscheiden. Die Taktik von Coach Tuchel könnte ein Modell für künftige Gegner der Münchner sein.

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der andere 23.03.2014, 10:39
20. Falsch

Zitat von mamuschkaone
Niederlage ist niederlage. Für das wie kannst du dir nix kaufen. Auch ein unentschieden bringt grade mal einen punkt, und der ist es nicht wert, wenn die spieler I'm naechsten spiel gegen einen ebenbuertigen gegner platt sind. Ich wuerde als trainer gegen die bayern die c-mannschaft aufstellen. Der rest geht top-erholt ins folgende spiel, und den bayern wird so ganz nebenbei der spaß genommen, was sich auch negativ auf ihre leistung auswirken wuerde langfristig
Total falsch:
1. haben die Spieler auch Spaß am Spiel, wenn es ein gutes Spiel war, und das war das Mainzer auf jeden Fall!
2. drehen dir die Fans den Hals um, wenn man von vornherein aufgibt.
3. hätte Mainz mit ein bißchen Glück einen Punkt mitgenommen, mit ein bißchen mehr Glück auch einen Dreier. Dann wären sie die Kings der Liga gewesen.

Fußball ist nicht nur ein geschäft, es lebt von den Emotionen. Und die gibt es beim aufstellen einer c-Mannschaft nicht.

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thoreaukrates 23.03.2014, 10:53
21. Dominanz

Dominanz führt zwangsläufig zur Langeweile. Als Fan will ich nicht nur Herz und Technik, sondern auch Spannung. Mit Verlaub, aber das ist bei FCB-Spielen in der Bundesliga nicht mehr drin. Über kurz oder lang werden sicher immer weniger zu FCB-Spielen gegen die eigene Mannschaft gehen.
Es war bezeichnend, daß Sammer & Cons. vorwiegend das Spiel der Mainzer analysierten und lobten.
Nebenbei: was ist falsch daran gegen die Bayern eine Defensivtaktik zu probieren?

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nana22 23.03.2014, 10:54
22. System ändern oder Langeweile

Vielleicht sollte man die ersten 3 mannschaften nur in der Championsleage spielen lassen. Es gibt ja außerhalb des DFB Pokals auch keine Spiele zwischen der 1 und 2 Liga. Noch wichtiger wäre eine fairere Verteilung der Fernsehgelder auf alle Erstligavereine.
Geld schiest Tore ist nämlich langweilig, wenn dann noch ein Verein seit Jahren den anderen die guten Spieler aus dem Kader kauft , um sie dann auf die Bank zu setzen.

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karlsruher_kind 23.03.2014, 11:09
23. Sportsgeist

Zitat von mamuschkaone
Niederlage ist niederlage. Für das wie kannst du dir nix kaufen. Auch ein unentschieden bringt grade mal einen punkt, und der ist es nicht wert, wenn die spieler I'm naechsten spiel gegen einen ebenbuertigen gegner platt sind. Ich wuerde als trainer gegen die bayern die c-mannschaft aufstellen. Der rest geht top-erholt ins folgende spiel, und den bayern wird so ganz nebenbei der spaß genommen, was sich auch negativ auf ihre leistung auswirken wuerde langfristig
Sie haben wahrlich den wahren Geist des Sportes verinnerlicht. Siegen scheint der einzig relevante Faktor für Sie zu sein und wenn ich schon (womöglich) nicht siegen kann, dann vermiese ich meinem Konkurrenten aus kindischem Trotz auch noch jeglichen Spaß und die Herausforderung. Das freut natürlich auch sicherlich die zahlenden Zuschauer, für die man ja letztendlich spielt.
Ich behaupte einfach mal, dass die Mainzer Spieler trotz der Niederlage sehr viel Selbstbewusstsein getankt haben und ihnen dieses auch in anderen Spielen helfen wird. Anders als "Endergebnis-Begutachter" wissen sie ihre Leistung sehr wohl einzuschätzen und das unabhängig vom Resultat.

Tuchel und seine Mannschaft haben einmal mehr bewiesen, dass Sie unfassbares aus ihren bescheidenen Mitteln herausholen. Sympathisch ist hierbei auch v.a., dass man auf eine populistische "Robin-Hood, -Gut vs. Böse-Rhetorik" verzichtet und einfach fokussiert seine Arbeit macht. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich (nicht wie viele andere) in permanentem selbstbemitleidendem Gejammere verlieren sondern aktiv und kreativ Lösungen suchen.

Man hatte zwar weniger Ballbesitz, Torschüsse etc. aber es war eine andere Art von Spiel als die anderer Mannschaften gegen den FCB. Man hatte Variabilität und konnte fluide zwischen aufwändigem und erholenden Systemen switchen und hat sich nicht nur mit 11 Mann um den Strafraum verbunkert.

Das einem individuell wohl nicht an der Weltklasse angesiedeltem Kader beizubringen, verdient allerhöchsten Respekt und dieser wurde ihm auch umgehend von Guardiola gezollt.

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allster 23.03.2014, 11:21
24.

Wie wollen sich die Mannschaften selbst verbessern, wenn sie sich nicht mit ihren besten Spielern mit der besten Mannschaft messen ?
Tuchel hat alles richtig gemacht und dieses Spiel bringt sie trotz Niederlage weiter . Sie mussten über ihre Grenzen gehen , erweitern aber ihre Spielweise und werden andere Gegner wieder beherrschen. Die neue Stärke von Bayern: auf Sieg spielen bis zur letzten Minute, bei 23 Punkten Vorsprung! Respekt!

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Greg84 23.03.2014, 11:22
25.

Zitat von Brockenkötter
Ob nun in den letzten 10 Minuten 2:0 verloren oder in 90 Minuten 6:0 macht nur einen Unterschied, unnötiger Kräfteverschleiß für die Mainzer Spieler.
Das ist der einzige Unterschied? Nur mal nebenbei: es sind schon Abstiege und Meisterschaften wegen der Tordifferenz entschieden worden.

Zitat von
Unsportlich? So unsportlich als wenn eine Mannschaft zwei komplette Mannschaften gleicher Qualität auf den Platz schickt und der Gegner in der Regel durch Entkräftung verliert und nicht durch die spielerische Klasse der Bayern.
Wenn man einen sportlichen Wettkampf gewinnt, ist das also unsportlich? Das ist mal eine neue Ansichtsweise.

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Mistel.D 23.03.2014, 11:33
26. Ist eh nicht langweilig

Zitat von tylerdurdenvolland
Das Spiel führte die Behauptung der vielen Bayern Hasser, die BuLi sei langweilig, ad absurdum. Und das Spiel war der eindeutige Beweis dafür wie richtig Sammers Vorwurf an andere Vereine doch war.
Ich finde die BuLi nach wie vor spannend. Aber nicht wegen der Meisterschaft. (Bayernspiele hab ich dieses Jahr keines gesehen. Nur das eine mußte ich mir leider ansehen - als Fan der gegenerischen Mannschaft).
Der Kampf um die CL-Plätze ist spannend, die Entwicklung von Mainz und Augsburg ist extrem spannend, der Abstiegskampf ist spannend. Spannend ist, wie sich die Retortenteams Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim entwickeln. Spannend wie sich Hamburg und Stuttgart in den Schlamassel gespielt haben und ob sie da wieder rauskommen! Usw.....
Sepp Herberger hat gesagt, "die Leute gingen zum Fußball weil sie nicht wissen wie es ausgeht". Fußball ist der einzige Sport in dem wirklich das mit Abstand schlechtere Team gewinnen kann. Das passiert bei Bayern-Spielen nicht mehr, sie spielen in ihrer eigenen Liga. Nur: diese Liga interessiert mich dann nicht mehr! Sollen sie halt Triple-Triple-Sieger werden. Und ob sie das mit 15 oder 25 Punkten Vorsprung werden ist mir dann auch grad mal egal. Von daher ist die BuLi immer noch extrem spannend, die FCB-Liga nicht.
Am Freitagabend hab ich Freiburg-Bremen angesehen und ich fand es unterhaltsam, spannend und qualitativ von Freiburger Seite durchaus gelungen. Irgendwann in den nächsten Jahren werden auch die Bayern ihre Dominanz verlieren, (vielleicht weil die anderen Vereine diesem klugen Herrn Sammer dann endlich glauben und die Spieler weniger im Solarium und in der Disco rumhängen und die Trainer sich dann auf Spiele vorbereiten..... Was ein A....... (Wort mit 9 Buchstaben) dann seh ich mir das auch wieder an. Aber sooo....?

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Vielfaltiger 23.03.2014, 11:37
27.

Zitat von tylerdurdenvolland
Das Spiel führte die Behauptung der vielen Bayern Hasser, die BuLi sei langweilig, ad absurdum. Und das Spiel war der eindeutige Beweis dafür wie richtig Sammers Vorwurf an andere Vereine doch war.
Das Spiel sehe ich nicht als Beweis für die Richtigkeit von Sammers Aussage. Selbst wenn Mainz gewonnen hätte, wäre Bayern immernoch weit vorn in der Tabelle. Was meinen Sie eigentlich, dass Mainz zu schwach war oder dass andere Teams nicht hart genug an sich arbeiten?

Zitat von Traffical
Für die Laaangeweile sind ja nu wirklich die anderen zuständig.
Nein. Zum größten Teil sind die Bayern Schuld.

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lorenzcarla 23.03.2014, 11:59
28. Den

für echte Fans kann man doch vor allem in Heidenheim, Mainz, Freiburg, Augsburg, Aalen, Sandhausen, St. Pauli, Elversberg u.a. genießen. Hunderte Millionen von Oligarchen und Konzernen gönne ich zwar den Kickern, welche die Chance ihres Lebens nutzen. Aber wer kann sich denn mit Clubs wie Chelsea, Manchester (Zweimal), Real Madrid, Wolfsburg, St. Germain oder Machatskala identifizieren? Prestigeträchtige Industrie- und Energie-Abkassierer bieten großzügigst Brot und Spiele für das gemeine Volk. Jenes Volk, das sich demnächst auch noch WM-Fußballspiele bei 50 Grad im Schatten ansehen muss - weil sich ein paar ältere und alte Funktionsträger für Schwarz-Millionen ihre Ehre und ihr Gewissen haben abkaufen lassen. Man kann da nur angewidert sein. Gruß aus dem Bergischen Land.

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der 60er 23.03.2014, 12:11
29. Komisches Argument

Zitat von Brockenkötter
...und der Gegner in der Regel durch Entkräftung verliert und nicht durch die spielerische Klasse der Bayern.
Dieses komische Argument hab ich jetzt schon so oft gehört:
Als Vergleich wäre es ungefähr so, als wenn Usuain Bolt bei einem Marathon mitläuft - lossprintet - aber nach ungefähr 300m oder vielleicht nach 500m eingeholt wird, da er entkräftet ist. Kurz bevor er überholt wird macht er noch sein "Blitz-Zeichen" und geht spazieren. Und dann wird gejammert: Ursain Bolt hat nur verloren, da er entkräftet war. Und der Gegner hat ja nur wegen der Kondition gewonnen und kann nicht mal ein "Blitz-Zeichen"...

Vielleicht gehört ja beim Fussball Kraft, Kondition und Rennen dazu: Und vor allem: dieses auch RICHTIG einteilen???

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