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Marathon-Halbfinale in Wimbledon: Einer muss gewinnen - aber bitte nicht so
REUTERS

Kevin Anderson war den Tränen nahe. Weil er seinen langjährigen Freund besiegen musste, vor allem aber, weil beide davor sechseinhalb Stunden gekämpft hatten. Sein emotionaler Appell an die Ausrichter: "Ändert etwas."

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butch82 14.07.2018, 08:09
1. Vorallem

macht es wenig Spaß sich solch ein Spiel anzuschauen. Die beiden können ja nichts dafür, dass sie solche Aufschlagmonster sind, aber wenn 2 solcher Spieler aufeinandertreffen wird das Spiel vom spielerischen her sehr langweilig.

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dickidoro 14.07.2018, 09:03
2. Wimbledon mammutmatch

Fast alle spiele im herreneinzel liefen im normalen Zeitrahmen ab und nur wegen eines (! ) langen fünften Satzes soll schon wieder das Regelwerk geändert werden. Auf rasen wird ohnehin viel schneller gespielt als auf Sand ( wie in Paris ), und wegen gerade mal 3 marathonspielen soll nun diese herrliche Tradition abgeschafft werden. Quatsch. Bei dem Spiel der aufschlagriesen Anderson vs. Isner war so etwas ohnehin zu erwarten, weil beide nur von ihren Aufschlägen leben, aber nicht die feine Klinge beherrschen. Wann haben die beiden Riesen je einen stop gespielt oder eine Rallye über mehr als 5 Ballwechsel.

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tombik251 14.07.2018, 09:11
3. Ach ja

die verwöhnten Tennisspieler.
Schafft den zweiten Aufschlag ab, schafft die ständige Hinsetzerei ab, schafft das unsägliche "ich geh alle 5 Sekunden zum Handtuch" ab, schafft das "gib mir 5 Bälle und vier werf ich dann nach einer lächerlichen Prüfung wieder weg" ab. Und schon könntet Ihr auch ein 40:38 im 5.Satz spielen und seit immer noch unter 3 Stunden.

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M.Wissmann 14.07.2018, 10:17
4.

Das Fünf-Satz Format sollte man bei Grand-Slam Turnieren grundsätzlich beibehalten. Tie-Break im fünften Satz wäre in Ordnung. Vor Finalspielen in Grand-Slam Turnieren sollte man eine Mindestruhezeit durchsetzen. Dazu müssten bei den vier Majors (v.a. Wimbledon und french Open) für eine bessere Planbarkeit mehrere Turnierplätze wetter- und tageszeitunabhängig gestalten
Möchte man ein - rein technisch gesehen - hochwertiges Tennis haben, sollte man einen Modus ersinnen, in dem die maximale Spieldauer z.B. auf drei Stunden begrenzt ist.

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Gerdd 14.07.2018, 10:30
5. Ist die heute übliche Antwort ...

... nicht das Elfmeterschießen?

Bei 12:12 geht's ab zum Fußballplatz - nein, Zynik beiseite, aber Tennis bis zum Umfallen kann's doch auch nicht sein.

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wille17 14.07.2018, 11:09
6. Ja und jetzt?

Schaffen wir das Elfmeterschießen im Fußball als ungerecht ab. Würfeln. Auch im Tennis

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kopi4 14.07.2018, 12:00
7.

Wer das Haudruff Tennis von Anderson und Isner gesehen hat und anschließend das spektakuläre Match von Nadal und Djokovic kann nicht ernsthaft glauben das Anderson,ausgeruht oder nicht, das Finale auf Augenhöhe bestreiten wird.

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quark2@mailinator.com 14.07.2018, 12:20
8.

Sorry, aber ein Duell dauert so lange, wie es dauert. Und bei zwei gleich starken Gegnern kann das eben mitunter lange sein. Darin liegt ja gerade das Drama. Ich persönlich finde sogar Tie-Breaks fragwürdig und ich hätte lieber normale Sätze bis einer gewinnt. Tie-Breaks sind mir da zu nah an einer Lotterie. Es steht jedem Spieler frei, aufzugeben, wenn er keine Lust mehr hat. Ich würde ja für ein Unentschieden plädieren, wenn dies bei einem solchen Turnier umsetzbar wäre. So wie ich ein Unentschieden zwischen Juha Mieto und Thomas Wasberg befürwortet hätte. Aber da ein Unentschieden nicht möglich ist, hätte ich gern einen fairen Kampf bis einer gewinnt.

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il_phenomeno 14.07.2018, 13:14
9. auf der einen Seite kann

Ich das verstehen, aber macht es nicht auch das Tennis spannend, wenn's so lang und umkämpft ist? gibt ja auch im Fussball nix besseres als Verlängerung...

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