Forum: Sport
Millionengehälter für Sportler - angemessene Bezahlung?

Viele Sportler, insbesondere Fussballer, verdienen schon in jungen Jahren Millionengehälter. Dem Bundestagspräsidenten Lammer ist das zu viel. Nach den Managern nun die Fussballer - was denken Sie, ist ihre Leistung angemessen entlohnt?

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cycokan 23.12.2007, 10:33
20.

Der große Unterschied ist, Herr Lammert: Beim FC Bayern verdienen die Spieler und der Trainer mehr als der Manager und das gesamte Unternehmen ist nicht darauf ausgerichtet, den Shareholder Value zu vergrößern, um einer handvoll Mehrheitsaktionären die Taschen zu füllen, sondern gehört seinen rund 140.000 Mitgliedern und das Ziel ist, diesen und den Fans sportliche Erfolg und Freude zu liefern und dabei möglichst eine schwarze Null zu erwirtschaften..

Ich finde auch, dass es im Fußball, in anderen Profisportarten, aber auch im Fernsehen, Film, Musikbranche und ähnlichen Gewerben, manchmal zu hohe Gagen gibt, aber das Einkommen erfolgreicher Freiberufler kann man auf keinen Fall mit der Gehaltsbildung in einem Wirtschaftsunternehmen vergleichen.

Wie gesagt, wenn der FC Bayern derart hohe Umsätze im Fußballsport erzielen kann, wer soll denn dann sonst den Löwenanteil davon bekommen, als die Spieler?

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TommIT 23.12.2007, 10:44
21.

Zitat von manjinsan
Na ja, mal ehrlich wieviele Spitzensportler gibet den in Deutschland, die solche Sumen verdienen ? !
Dann zählen Sie von denen die die hier in Deutschland, also dort wo sie ihre Eintrittskarte mit Mehrwertsteuer bezahlen, auch ihre Lohsteuer abliefern und sie können ruhig ihre Finger benutzen umd das zu tun, die reichen...

Sportfans sind die Managerfans sie verwechseln ständig Ursache und Wirkung.

Ok ich schlage als Massnahme vor, dass alle Sportler ihr gGehalt seöbst verhandeln..... mal schaun was dabei rauskommt.

Kleinere Arbeitnehmer müssen das... ob kollektiv oder individuell.

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Chromlatte 23.12.2007, 10:45
22.

Da hat Herr Lammert aber ein schönes Set Nebelkerzen vom BDI zu Weihnachten bekommen.
Bei aller berechtigten Kritik an Spitzensportlergehältern, billiger gehts wohl nichtmehr. Setzen Lammert, Sechs.

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spectator11 23.12.2007, 10:48
23. Lammert

Unterbezahlte Politiker? Dass ich nicht lache. Für den Mist, den die anrichten müßten die eigentlich noch Geld mitbringen.
Alles nutzlose Populisten. Missgunst und Neid wird inzwischen zur (unbezahlten) Staatskunst erhoben. Aber jetzt kennen wir endlich denjenigen, der den Zug der deutschen Neidhammel anführen kann.

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ruho 23.12.2007, 10:49
24.

Bin mal gespannt was der Populist Beck dazu zum besten geben wird.
Ist sicher in einer Zwickmühle, auf der einen Seite ist er er gegen die hohen Managergehälter und will dies irgendwie gesetzlich beschränken. Auf der anderen Seite ist der Sachverhalt mit den hohen Gehältern bei Fussballspielern und Mangern identisch. Der Fußballsport und dessen Stars sind aber im Gegensatz zur Wirtschaft und deren Leistungsträger sehr populär.
Vielleicht schlägt Herr Beck vor, dass eine Bundesbehörde mit vielen Beamten eingerichtet werden soll die die Leistung der einzelnen Fussballspieler bewertet und in Abhängigkeit dieser Bewertung das Gehalt individuell festlegt. Mit diesem Vorschlag hätte Beck ein super populäres Wahlkampfthema, das die Menschen wirklich interssiert und als Thema unter der Überschrift "Gerechtigkeit" zur SPD optimal passt. Die SPD würde endlich einmal eine wichtiges Thema vor der Linkspartei besetzen.

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Gastleser100 23.12.2007, 11:02
25.

Man sollte erst den Verstand einschalten bevor man redet. Kann cycokan nur zustimmen.

Für die Äußerung, die er hier erbracht hat, müßte er noch was mitbringen. Während der letzten Fußball-WM waren doch diese "zu hoch" bezahlten Fußballer auch gut genug, um sich mit Ihnen zusammen in jeder Lage ablichten zu lassen. Herr Lammert, Ball flach halten und lieber schweigen.


Herr Lammert fühlt sich unterbezahlt. Solange die Stadien voll sind und die Fanläden genügend Umsatz machen sollen die Sportler ihren Anteil davon erhalten. Bei den Politikern ist es umgedreht, je schlechter die Leistung und je geringer die Prozente ( die realen unter Beachtung aller Wahlberechtigten ) bei der Wahl, desto mehr Geld nehmen Sie sich. Hier liegt auch ein weiterer großer Unterschied. Der Spieler bei Bayern handelt sein Gehalt mit dem Vorstand aus, der Politiker bestimmt selbst über das, was er bekommt ohne jemanden zu fragen.

Trotzdem, allen schöne Weihnachten!

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the_flying_horse 23.12.2007, 11:10
26.

Ich bin schon gespannt, was der nächste Hinterwäldler der Politik in diese reine Neiddebatte einbringt. Vielleicht sind da jetzt die gut verdienenden Freiberufler dran; es ist ja auch nicht einzusehen, das so ein Schnösel im Monat so viel verdient, wie ein Hartz IV Empfänger im ganzen Jahr - also runterstufen, den Rest an die armen Politiker verteilen...

Man o man, dieses Land wird mir immer unsympatischer...

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CobraCommander 23.12.2007, 11:15
27.

Zitat von spectator11
Unterbezahlte Politiker? Dass ich nicht lache. Für den Mist, den die anrichten müßten die eigentlich noch Geld mitbringen. Alles nutzlose Populisten. Missgunst und Neid wird inzwischen zur (unbezahlten) Staatskunst erhoben. Aber jetzt kennen wir endlich denjenigen, der den Zug der deutschen Neidhammel anführen kann.
Guter Vorschlag!
Mehr sparen können wir ja gar nicht.
Und notfalls halt etwas Brot&Wasser zuschießen.

Aber schön zu wissen, daß es nur mal wieder um eine Sündenbockdebatte geht...

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DoubleU 23.12.2007, 11:23
28.

Zitat von phantomsailor
Schröder, Fischer & Co verdienen doch jetzt sehr gut? Sicher, es wäre besser man würde Politiker so gut bezahlen, dass sie überhaupt nicht in Versuchung kämen, eventuell würden man dann auch Top Leute aus der Wirtschaft dazu motivieren in die Politik einzusteigen, und nicht nur den Durchnschnitt, der dieses Land kaputt regiert. Denn damit kann man noch nicht mal mehr in der Regional Liga mithalten, der Abstieg ist also vorprogrammiert.

Das Märchen von hohen Politikergehältern, die vor allem deshalb hoch zu sein haben, um Korruption zu minimieren oder gar zu verhindern (haha) ist ein Witz.
Bei den Beträgen, die heutzutage in der Wirtschaft immer noch lohnend sind um Auftrag XY an Land zu ziehen wäre eine Unsumme als Politikerbezahlung nötig, um das zu "verhindern". Und selbst dann wäre es unmöglich, weil wohl die meisten dieser skrupelosen und jegliches Maß vermissenden (z.B. der gekaufte Kanzler Schröder, sei es von der Autoindustrie oder von Rußland/etc.) man muß es vor allem im Fall von Schröder sagen, Verbrecher, den Hals auch dann nicht voll kriegen würden. Ein Problem dieses weltweiten Wirtschaftssystems ist, daß durch die Existenz von Geld Reichtum nach oben unbegrenzt ist/wurde - langfristig DER Sprengsatz für unsere Art, sei es gesellschaftspolitisch oder auch umweltpolitisch.

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georgeskoch 23.12.2007, 11:28
29. Hallo Herr Lammert

Noch nicht gemerkt!?
Ihre Kollegen werden für einen Teilzeitjob bezahlt.
Dafür ist doch das Gehalt gar nicht so schlecht.
Wie anders ist es zu erklären, dass der Job ihnen genügend Zeit lässt noch für zig andere Tätigkeiten gleichzeitig zu kassieren?
Sie wollen doch nicht etwa sagen, dass diesen "Nebengehältern" keine der Höhe der Zahlungen entsprechender Zeitaufwand gegenübersteht.
Das wäre ja dann, "Schmier-geld"??
Ich habe schon wiederholt angeregt alle Parlamentssitze bei jeder Neuwahl künftigt über die nächsten 10 Wahlperioden um 5% zu verkleinern und gleichzeitig jedesmal das Gehalt um 10% zu erhöhen.
Dann bekommen wir irgendwann "ehrliche" Vollzeit-Politiker die nicht mehr ihre Brötchen von Lobbyarbeit kaufen müssen.
Na, wär das nicht was?

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