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Nach Schulz und Brandt: BVB-Einkaufstour geht weiter - Hazard kommt aus Gladbach
Lars Baron / Getty Images

Nach Nico Schulz und wohl auch Julian Brandt hat Borussia Dortmund den nächsten Transfer für die kommende Saison getätigt: Mittelfeldspieler Thorgan Hazard wechselt aus Mönchengladbach.

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cmann 22.05.2019, 17:28
40. So ganz kann ich da nicht folgen,

Zitat von tafka_neowave
Keine Geschichtsklitterung bitte! Der berechtigte Vorwurf an den FCB gilt nicht dem Fakt, das andere Spieler gekauft werden, sondern das immer wieder potentielle Gegner gezielt schwachgekauft wurden, um auf diesem Wege sportliche Angriffe anzuwehren. Mutmaßlich zum ersten Mal: Die traurige Geschichte vom fröhlichen Karl Del'Haye - https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_sport/article117045348/Die-traurige-Geschichte-vom-froehlichen-Karl-Del-Haye.html Sowie: Hitzfeld: Zitat:"....und bis heute gilt:": "Uli Hoeneß (66) entwickelte eine Anti-BVB-Strategie, die auch in der Ära Jürgen Klopp und bis heute gilt: die besten Spieler wegholen! Götze, Lewandowski, Hummels..." Aus: https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/serie-wir-haben-die-bayern-gepackt-heute-borussia-dortmund-57928546.bild.html
Wenn ich mich nicht irre kam Hummels seinerzeit vom FC Bayern zum BvB, der Vertrag von Lewandowski lief aus (der BvB ließ ihn auch nicht früher gehen) und Götze hatte eine Ausstiegsklausel die er gezogen hat. Wie war da die Bemerkung von der Geschichtsklitterung? Wenn sie die Causa Del Haye etwas näher betrachtet hätten wären sie eventuell darauf gestoßen das der in seiner Zeit bei Bayern mehr Einsätze hatte als im vergleichbar gleichen Zeitraum bei Gladbach. Wohl doch eher schwarzgelbe Sicht der Dinge, mich stören einfach diese Versuche sobald es den BvB betrifft Legenden zu bilden, um scheinbar evtl. Misserfolge zu begründen. "Wir wären Meister geworden, wenn"!

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Levator 22.05.2019, 17:29
41. Kaufen

Ist nicht gleich kaufen. Ob die "Neuen" den BVB großartig weiterbringen, darf angezweifelt werden. Woanders stechen die drei Protagonisten wohl heraus, beim BVB jedoch, haben sie zuerst einmal die Aufgabe, gegen die etablierten Spieler Fuß zu fassen und schwups ist die Hinrunde vorbei. Aber offenbar meinen die Verantwortlichen nach dem "Chinesen-Prinzip" alles einzukaufen, was gerade gegen einen Ball unfallfrei treten kann. Und noch ein Ausblick auf die kommende Rückrunde: Siehe Blaupause Saison 2018/19. Nix mehr war es...

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meresi 22.05.2019, 17:30
42. Masterplan

Zitat von salvage_hunter
In Ihrer Aufzählung ist - wie Sie selbst schreiben - wieder sehr viel Perspektive darin und zu wenig aktuelle und „gestandene“ Qualität. Wenn Dortmund nicht aufpasst, spielen sie in der nächsten Saison nur die dritte Geige. Bei Leipzig sind extrem ehrgeizige und kompetente Leute am Werk. Auch der Branchenführer FCB darf RB nicht aus den Augen verlieren. Im Moment soeht es etwas willkürlich aus, was der BVB macht..alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist und irgendwo Nationalspieler ist, wird verpflichtet. Es sieht - wieder einmal - nach einer großen Baustelle aus. Ich denke, soviel Umbruch wäre gar nicht nötig. Vlt sieht das Favre aber auch ganz anders und er hat einen Masterplan im Kopf!
you made my day...echt. Allein, ich kanns nicht glauben. Was der BVB bräuchte, wäre eine Verstärkung der Verteidung, wie Liverpool es vollzogen hat. Um Gegentore zu verhindern, aber ohne die Angriffslust aufs Spiel zu setzen. Ein Trainer muß immer zur jeweiligen Mannschaft und ihrer Art das Spiel zu gestalten passen. Und er selbst muß wandlungsfähig sein, Spielsysteme betreffend.

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salvage_hunter 22.05.2019, 17:41
43. @36 #Oihme

Eine gute konstruktive Antwort auf #de_ba_be (übrigens, schön Sie mal wieder hier zu sehen...immer gute gehaltvolle Beiträge).
Nur es ist noch nicht lange her, da wurde uns allen erklärt, dass die „Jugend“ das Geschäftsmodell und die Zukunft des BVBs seien. Jetzt ist es wieder anders. Liegt das vlt an der Philosophie von Lucien Favre? Zum Favre im allgemeinen: Ich galte ihn für einen absolut fähigen Trainer - zimindest in der Fußballtheorie - und hätte ihn gerne in München gesehen. Nach dieser Saison habe ich den Eindruck, er wäre in München überfordert gewesen. Ich weiß auch nicht, ob er immer unentdeckte Juwelen in der Mannschaft entdeckt, Wolf als Verteidiger beim BVB ist ja auch nur der Not geschuldet und sooo toll war er auch nicht. Daß Götze ein toller Fußballer ist, der gesund immer ein Stammplatz haben sollte, ist auch Allgemeingut und nicht Favres „Adlerblick“ zu verdanken.

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Pless1 22.05.2019, 18:14
44.

Zitat von gnarze
Bin gespannt, mit welcher Taktik Dortmund in der nächsten Saison agieren will. 3-1-6? Dann würden sich mit Reus, Dahoud, Götze, Guerreiro, Bruun Larsen, Jancho, Philipp, Brandt und Hazard neun Spieler um sechs Plätze streiten...
Will man um die Meisterschaft mitspielen, muss man jede Position doppelt besetzt haben. Zudem werden auch noch Spieler den Verein verlassen, Kandidaten sind da Philipp, Dahoud (die könnten ggf. auch verliehen werden, um mehr Spielpraxis zu bekommen), und leider wohl auch Guerrero.

Dann blieben: offensiv links: Reus / Bruun Larsen
offensiv zentral: Götze / Brandt
offensiv rechts: Sancho / Hazard

Das passt schon ganz gut.

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macfan 22.05.2019, 18:23
45. 3-1-6

Zitat von gnarze
Bin gespannt, mit welcher Taktik Dortmund in der nächsten Saison agieren will. 3-1-6? Dann würden sich mit Reus, Dahoud, Götze, Guerreiro, Bruun Larsen, Jancho, Philipp, Brandt und Hazard neun Spieler um sechs Plätze streiten...
Wohl kaum. Ich gehe mal davon aus, dass Dahoud, Guerreiro, Bruun Larsen und Philipp in der nächsten Saison nicht mehr beim BVB sind.

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widower+2 22.05.2019, 18:26
46. Das sehe ich anders

Zitat von Levator
Ist nicht gleich kaufen. Ob die "Neuen" den BVB großartig weiterbringen, darf angezweifelt werden. Woanders stechen die drei Protagonisten wohl heraus, beim BVB jedoch, haben sie zuerst einmal die Aufgabe, gegen die etablierten Spieler Fuß zu fassen und schwups ist die Hinrunde vorbei. Aber offenbar meinen die Verantwortlichen nach dem "Chinesen-Prinzip" alles einzukaufen, was gerade gegen einen Ball unfallfrei treten kann. Und noch ein Ausblick auf die kommende Rückrunde: Siehe Blaupause Saison 2018/19. Nix mehr war es...
Brandt bei der (für den BvB) bescheidenen Höhe der Ausstiegsklausel zu verpflichten, war quasi ein MUSS. Schulz und Hazard sind für den BvB auch absolut sinnvolle Transfers. So hat man auf der Zugangsseite schon mal einiges in trockenen Tüchern.

Damit gewinnt man Handlungsfreiheit für die Abgangsseite. Und da wird noch einiges passieren. Bisher ist es nur ein Gerücht von einem angeblichen Insider, der allerdings schon die Wechsel von Delaney zu Dortmund und von Sahin zu Werder vorhergesagt hat, bevor davon etwas in der Presse zu lesen war. Und der meint, dass sich Werder um Philipp bemüht, der Spieler nicht abgeneigt ist und der BvB ihn auch verkaufen oder verleihen möchte.

Das Transferfenster ist für alle noch mehr als 3 Monate geöffnet. Da wird bei allen Vereinen noch viel passieren. Dortmund steht jetzt einfach im Fokus, weil sie auf der Zugangsseite früh gehandelt haben.

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P-Block 22.05.2019, 18:27
47. Faberhomo

Es wird Zeit, dass sie mal die BVB-Brille abnehmen. Mit Castro, Toprak und Brandt hat man den Leverkusenern in kurzer Zeit 3 Leistungsträger madig gemacht. Und die beiden Erstgenannten sind in Dortmund dann versauert. Also fragt man sich schon nach dem Sinn dieser Aktionen.

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Oihme 22.05.2019, 18:34
48. Naja,...

Zitat von salvage_hunter
Nur es ist noch nicht lange her, da wurde uns allen erklärt, dass die „Jugend“ das Geschäftsmodell und die Zukunft des BVBs seien. Jetzt ist es wieder anders. Liegt das vlt an der Philosophie von Lucien Favre?
... ich sehe in "Jugend" eher ein den wirtschaftlichen Zwängen geschuldetes Geschäftsmodell des BVB.

Meiner Erinnerung nach hat Watzke vor einigen Jahren mal einen transferbereinigten Umsatz von 300 Millionen im Jahr genannt, ab wann der BVB eine Spitzenmannschaft zusammenhalten und den Bayern damit wirklich gefährlich werden könne; durch die Transferkosten- und Gehälterexplosion im Zuge der englischen TV-Milliarden hat er diese magische Grenze irgendwann um weitere 100 Millionen aufgestockt.
Waren es früher ausschließlich wirtschaftliche Not, die den BVB zu einem "Ausbildungsverein" machte, so ist das inzwischen auch in guten Umsatzzeiten zu einem profitablen Geschäftsmodell geworden, auf die selbst immer mehr große Klubs nur noch ungern verzichten.
Denn 100 Mio-Transfers lassen sich auch für die großen spanischen oder englischen Klubs inzwischen nur noch durch eigene Spielerverkäufe stemmen.

Wohl dem Klub, der heute Spieler ausbildet und verkaufen kann, für das Geld, was aktuell Leverkusen und Hoffenheim für Brandt und Schulz kassieren, musste ein Verein vor wenigen Jahren noch mindestens ins Achtelfinale der CL kommen.

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pirx64 22.05.2019, 18:42
49.

Zitat von doppelnass
Das passt nicht. Oihme hat uns allen doch eindringlich mit Vehemenz erklärt, dass der Umbruch in Dortmund letztes Jahr abgeschlossen sei und die junge, talentierte Mannschaft jetzt nur noch ein, zwei Spielzeiten braucht, bis die "Wachablösung" kommt und der BVB die Bayern auf ewig von Platz eins verdrängen wird. Laut Oihme, dem BVB Insider, müsste nun nur noch "ein wenig feinjustiert" werden. Sidn Hazard, Brandt und Schulz Feinjustierungen? Mittlerweile braucht man ja allein für die Mittelfeldspieler einen eigenen Manschaftsbus. Und was sagen denn die Brandts, Reus', Götzes, Sanchos, Hazards und und und , wenn sie auf der Bank hocken müssen? Oder gehen jetzt wieder 3-10 andere Spieler?
Sie haben die Pointe nicht ganz verstanden. Wenn es nicht läuft, kommen die Schlagwörter "Umbruch", "Neue müssen sich aklimatisieren" und "brauchen Zeit". So hat man die Ausreden schon parat.

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