Forum: Sport
Nächster China-Gegner in der Regionalliga: "Wir weichen keinen Zentimeter von den Gru
DPA

Sie gingen vom Feld, weil im Publikum Tibetfahnen gezeigt wurden: Der Eklat um das Freundschaftsspiel der chinesischen U20-Nationalmannschaft in Mainz hat für Aufsehen gesorgt. Auch beim nächsten Gegner sind Proteste zu erwarten.

Seite 1 von 5
order66 21.11.2017, 11:38
1. Es ist schon

wirklich merkwürdig, das der DFB die Regionalliga aufmischt und versucht die Vereine mit je 15.000 zu bestechen. Noch merkwürdiger ist das Demokratieverständis des DFB und der Chinesen.
Tibet wurde annektiert und hat das Recht auf gewaltlosen Widerstand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
crunchy_frog 21.11.2017, 11:48
2. Richtig so!

Es kann ja nicht wahr sein, daß die Chinesen hierher zum Fussballspielen kommen und bei der Gelegenheit gleich noch ihre eigenen Gesetze (welche mit den unseren völlig unvereinbar sind) mitbringen. Entweder sie akzeptieren unsere Grundrechte oder... was heisst "auf Wiedersehen" in Chinesisch?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
idee342 21.11.2017, 11:55
3. Konflikte

Ob der DFB wohl auch an die importierten Probleme gedacht hat oder nur an das Geld?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnittkerandre 21.11.2017, 11:57
4.

Ich hoffe, dass bei jedem "Freundschaftsspiel" so eine Fahne hängt. Was der dfb da abzieht, ist doch nicht mehr normal.
Respekt an die 3 Vereine, welche von vornherein das Spektakel abgelhnt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Indigo76 21.11.2017, 12:03
5.

Das Verhalten der chinesischen Mannschaft beim Spiel gegen Mainz hat weitere Proteste nicht nur provoziert, sondern sogar unvermeidbar gemacht. Fußballfans nutzen gezielt jede noch so kleine Schwäche des Gegners aus. Das geht bei harmlosen Fangesängen los und hört bei ekelhaften rassistischen Bemerkungen auf (Siehe den Bericht über die Erlebnisse von Herrn Boateng). Die Chenesen haben die "beleidigte Leberwurst" gespielt und werden erfahren, was ihnen das im deutschen Fußball einbringt. Papiertibetfähnchen werden der Renner sein. Und die Chinesen werden entweder lernen, das zu übersehen, oder sie werden jedes weitere Spiel abbrechen müssen. Und da es sich in Zukunft nicht mehr nur um geordnete Aktivisten handelt wird, die eine Fahne freiwillig wieder einrollen, wird das Spiel auch nicht wieder fortgesetzt werden. Keine deutsche Liga wird es wagen, den Zuschauern zu verbieten eine bestimmte Fahne, die keine verbotenen Symbole aufweist, zu schwenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Romara 21.11.2017, 12:05
6. Dreistes China

„Das chinesische Außenministerium forderte von Deutschland mehr Respekt für die chinesischen Besucher. Tibet gehöre zu den "Kerninteressen" des chinesischen Volkes, …….“
Welch unvergleichlicher Hochmut, ein ganzes Volk den „Kerninteressen“ seines Landes einzuverleiben. Es macht einen nur noch wütend, mit welcher menschenverachtenden und gnadenlosen Arroganz China das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes mit Füßen tritt. Das Schlimmste an der Situation ist die gleichzeitige Machtlosigkeit gegenüber dieser übermächtigen Aggression, die auch fernab vom Geschehen versucht, jegliche Kritik daran schon im Keime zu ersticken. Im Endeffekt hat diese brutale Strategie nichts Geringeres als die Zerstörung der kulturellen Identität Tibets zum Ziel. Deutlich wird diese Absicht in der abstrusen chinesischen Behauptung, das tibetische Volk sei lediglich eine Variante der chinesischen Nation. Unser Aussenministerium sollte das chinesische Ansinnen gebührend zurückweisen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Indigo76 21.11.2017, 12:06
7.

Zitat von crunchy_frog
Es kann ja nicht wahr sein, daß die Chinesen hierher zum Fussballspielen kommen und bei der Gelegenheit gleich noch ihre eigenen Gesetze (welche mit den unseren völlig unvereinbar sind) mitbringen. Entweder sie akzeptieren unsere Grundrechte oder... was heisst "auf Wiedersehen" in Chinesisch?
Laut Google heißt es "Zàijiàn"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GustavN 21.11.2017, 12:06
8. @1

Die halbe Welt wurde mal irgendwann annektiert, sich daraus irgendwelche Ansprüche abzuleiten ist hanebüchen. Die Tibeter haben genauso viel bzw. genauso wenig das Recht auf Separation wie beispielsweise die Katalanen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mesut2012 21.11.2017, 12:16
9.

Wäre mal interessant zu sehen, ob das Recht auf freie Meinungsäußerung in Form geschwenkter Fahnen auch den Chinesen zugebilligt würde, z. B. wenn diese zum nächsten Spiel 5000 Landsleute mit 5000 chinesischen Flaggen mitbrächten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5