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Nationalspieler versus Presse: Das große Missverständnis
DPA

Zwischen Nationalmannschaft und der Presse ist die Stimmung angespannt. Beide Seiten üben gegenseitig Kritik. Und eigentlich ist das genau richtig so.

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aliof 01.07.2018, 19:36
40. Gemeine

Zitat von rösti
... Treib- Jagd gegen Özil...an Ihm haben sich alle Zeitungen verbissen ..
Na ja, bei Özil ging es medial leider wenig um sein geniales fußballerisches Können ... Aber auch irgendwie verständlich, denn es geht bei einer WELT-Meisterschaft nämlich auch um die Nationen, die da antreten.
Ja, viele Menschen mit auch türkischer Nationalität gehören AUCH dazu !!!
... ABER, (vielleicht sieht mein Co-Kommentator das ja anders), die Mehrheit der deutsch-Deutschen fand sein Schullauufen mit Erdogan falsch, und sehr viele türkisch-Deutschen war das nur peinlich. Übrigens ganz unabhängig von jeder politischen Meinung.

Nun ja, diesmal waren unsere Kicker schlecht, übrigens durchgehend seit Ende 2017.
Vor 4 Jahren waren sie gut, und auch in dem Jahr davor.

Da ist es doch nur logisch und angemessen, daß einmal gelobt wird, das andere Mal getadelt.

Und so schlecht wie in den letzten Monaten habe ich UNSERE schon lang nicht mehr spielen sehen.

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nn280 01.07.2018, 19:44
41. Noch einmal:

Zitat von mausi Worseck
Bierhoff hat die Nationalmannschaft auf eine neokapitalistische Weise gegen die Fans als einen Artikel "Die Mannschaft" vermarktet - ich wiederhole: GEGEN die Fans. Der DFB und erst recht die Nationalmannschaft gehört NICHT sich selbst! In Deutschland gibt es nur eine Sache die sich selbst gehört, das ist der Kölner Dom. Bierhoff muss gehen; mit seiner "Die Mannschaft" um die Welt tingeln und Geld machen. Er kann gerne die grauen Trikots behalten und die weiterhin unwilligen Spieler und Erdogan-Jünger mitnehmen. Tschüss! Mit Löws Spielerauswahl, mit seinem total veraltetem Spielsystem, und vor Allem mit seiner Niebelungentreue zu den Erdogan-Jüngern hat auch er diese Nationalmannschaft von den Fans getrennt und sportlich auf den LETZTEN PLATZ der WM geführt. Tschüss!
Löw ist seit Langem ein Träumer, Spieler müssen bei ihm auf Positionen spielen, auf denen sie nie in ihren Vereinen spielen mußten. Er ist zu einem Narziss geworden, sein gesamtes Umfeld in arroganter bürokratischer Überheblichkeit erstarrt. Es wurde gespielt, wie beim BVB 09 unter Tuchel: verletzungsanfälliger, unproduktiver Ballbesitzfußball, ohne jede Durchschlagskraft, ohne Schüsse aus der zweiten Reihe, ohne jede Taktikvariante, trostlos!
Es gibt nur eine Lösung:
Bierhoff, Löw, Gründel zurücktreten! (Anders werden wir sie ja nicht los) Aber, sie kleben auf/an ihren überbezahlten Posten.
Mit Löw jedenfalls ist zukünftig nnichts mehr zu erreichen!

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uli.lohmann 01.07.2018, 19:57
42. Ach, die armen Bubis

Glauben die wirklich, dass sie Milionen kassieren können, ohne eine gewisse Verantwortung zu tragen.
Dafür, dass sie sich als Superhelden feiern lassen können, müssen sie sich auch der Kritik stellen.
Und diese Kritik ist berechtigt. Wer seinen Job nich macht, der wird normalerweise gefeuert.
So schlimm wird es zwar nicht werden. In den Vereinen gibt es ja weiterhin das grosse Geld.
Aber irgendwie habe eineige schon bei den Fans verschissen. Wäre schön wenn sie mal ein bischen Demut zeigen.

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fjodorgarrincha 01.07.2018, 20:04
43. Ihr seid so voreingenommen !

Diese Diskussion, die eigentlich ja Spieler vs Publikum meint, wird endlos geführt werden. Ich mache mir keine Hoffnung mehr. Deutschland mag es zu hassen und zu leiden. Ihr wollt leiden, also leidet.
Ich will nichts mehr damit zu tun haben und verabschiede mich aus deutschen Fussball-Foren.
Ihr fahrt das Land an die Wand ! IHR ! Begreifen wollt ihr eure Verantwortung aber nicht. Ich seit ja nur Steuerzahler & TV-Zuschauer.

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Aixciter 01.07.2018, 20:18
44. Scheinwelt

Bei aller Kritik auf jeglicher Seite ist es an der Zeit, aus der jeweiligen Scheinwelt wieder in die Realität zurück zu kehren. Wenn ich so manche Kolummne oder so manchen Kommentar in den Medien (sorry für das Verallgemeinern) lese, dann beschleicht mich hin und wieder das Gefühl, dass die Schreibende/der Schreibende nie dort gewesen sein kann, worüber sie/er gerade schreibt. Bestens recherchiert, aber nur theoretisch, nicht real erlebt auf dem Boden der Tatsachen. So wird auch über das Scheitern der Nationalelf geschrieben, was theoretisch gar nicht möglich war, aber praktisch knallhart passiert ist. Da hat im Team keiner eine passende Antwort drauf, deshalb ist die bierhoffsche Medienabteilung auch abgetaucht. Doch statt sich einfach mal hinzuste?len und zu sagen "Wir haben sch..ße gespielt und packen uns jetzt erstmal an die eigene Nase" ...nee halt kann ja nicht sein... wird jetzt fehlende Unterstützung in Form einer empfundenen geringen Wertschätzung als eine Ursache ausgemacht. Da frage ich mich, ob die Spieler tatsächlich auf dem Platz gestanden haben. Sie haben sich hochschreiben lassen in Zeiten, wo sich das toll gelesen hat, aber auch da nicht der Realität entsprochen hat. Und jetzt werden sie runtergeschrieben, obwohl man auch mal schlechte Spiele im realen Leben abliefern kann, selbst zur Unzeit einer WM. So ist es in der Wirklichkeit, auch wenn sich Scheinwelten manchmal ganz dolle anfühlen.

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hinz.und.kunz 01.07.2018, 20:21
45.

Zitat von kurtbär
basler mit journalismus zu tun? natürlich nichts! aber, die herren nationalspieler müssen, auch in anbetracht der riesen-gehälter, sich schon kritischen fragen stellen!
Wenn Basler mit seinen abstrusen Aussagen im Fernsehen auftreten darf, dann hat das sehr wohl was mit Medien zu tun.

Und was die Riesengehälter betrifft: Wären Sie doch selbst Nationalspieler geworden.

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hinz.und.kunz 01.07.2018, 20:26
46.

Zitat von LuPy2
in der es keine laute Kritik geben darf, weil wir es verlernt haben, damit umzugehen. Wir haben es verlernt, Fehler einzugestehen, weil keine mehr gemacht werden dürfen. Eine Medienlandschaft, welche sich zurückhält und sogar anbiedert, um schöne, verkaufsfähige Bilder zu generieren kann keine notwendige Distanz und Objektivität aufbauen. Alle wollen bei der never ending Party dabei sein. Falls dann doch jemand kritische Fragen stellt ist man schnell beleidigt und schimpft auf die Presse.
Es ist verlernt worden, Kritik zu üben: Es artet nämlich meistens gleich in Häme und üble Beschimpfungen aus. Kritik üben, ist was anderes.

Im Übrigen waren die Spieler die ersten, die Kritik an ihrer Leistrung geübt haben.

Insofern: Was haben Sie zu kritisieren?

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Archie_52 01.07.2018, 20:32
47. ganz einfache Analyse

Es wird zwar gesagt, dass Verantwortung übernommen wird, aber das sind bisher nur Lippenbekenntnisse oder Schuldzuweisungen an Außenstehende. Wenn man nur ein bisschen ehrlich Resume ziehen würde, dann sollte man die Frage stellen, was die wichtigsten Aufgaben eines Nationaltrainers sind, (sicherlich nicht die Ausbildung der Spieler, die werden ja nahezu schon perfekt im Verein ausgebildet). Neben der Taktikvermittlung ist die Motivation und Teambildung der Mannschaft das A und O. Und da hat Löw mit seinem gesamten Stab sichtlich völlig versagt. Und wenn man katastrophal im zentralen Aufgabengebiet versagt, ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, einem neuen unverbrauchten und frischen Trainer- und Managerstab eine Chance zu geben, die auch eine Idee von Spielsystemen und die dazu passenden Spielertypen haben werden! Niemand ist unersetzbar - am Wenigsten der Trainer! Bevor Herr Löw zum Nationaltrainer aufgestiegen ist, war er vielen unbekannt. Es gibt auch andere, motivierte Trainer-Talente, die jetzt eine Chance bekommen sollten.

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rösti 01.07.2018, 20:33
48.

Zitat von aliof
Na ja, bei Özil ging es medial leider wenig um sein geniales fußballerisches Können ... Aber auch irgendwie verständlich, denn es geht bei einer WELT-Meisterschaft nämlich auch um die Nationen, die da antreten. Ja, viele Menschen mit auch türkischer Nationalität gehören AUCH dazu !!! ... ABER, (vielleicht sieht mein Co-Kommentator das ja anders), die Mehrheit der deutsch-Deutschen fand sein Schullauufen mit Erdogan falsch, und sehr viele türkisch-Deutschen war das nur peinlich. Übrigens ganz unabhängig von jeder politischen Meinung. Nun ja, diesmal waren unsere Kicker schlecht, übrigens durchgehend seit Ende 2017. Vor 4 Jahren waren sie gut, und auch in dem Jahr davor. Da ist es doch nur logisch und angemessen, daß einmal gelobt wird, das andere Mal getadelt. Und so schlecht wie in den letzten Monaten habe ich UNSERE schon lang nicht mehr spielen sehen.
Sie haben Recht unsere Nationalmannschaft, war schlecht! Aber diedie Sache Özil zur Staasaffäre zu machen über Wochen mus auch nicht sein! Übrigens haben die beiden kein Deutsches National Trikot dem Präsidenten Erdokan gegeben, es waren einglische Vereinstrikots und weder die Vereine noch Englands Regierung hat sich beschwert.
Dann war es ein Benfitz Veranstaltung im Rahmen eines Staatsbesuchs.... diese beiden Spieler haben einen Grossen Teil ihrer Familie und Özil sein zukünftige Frau in der Türkei und da Erdokan Demokratisch gewählt wurde und niemand verboten hat Ihn zu Treffen finde ich haben Sie kein Landesverrat begangen!
Einer seitz verkaufen wir Waffen in die Türkei, da sind zwei Trikots kein Thema und im übrigen muss ich sagen punkto vergessen, bin kein Bayernhasser, aber Ihre beiden Präsidenten sind wegen Steuerdelikten vorbestraft und beide sind wieder Chefs von Bayern München ( in jedem anderen Unternehmen langt ein Verdacht um als Boss enlass zu werden) und alle haben Sie wiedr lieb, trotzdem Sie verucht haben uns um Millionen Steuern zu betrügen!Sie würden es heute sicher anders machen!!! Verzeihen ist Chistenpflicht aber das spielt in der heutigen Zeit keine Rolle mehr...

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mephistofeles12 01.07.2018, 20:44
49. Wir Meckerer.

Was in den Medien passiert, ist Ausdruck der deutschen Grundhaltung: Wir kritisieren gern, sind schnell empört und für Lebensfreude und Optimismus sind wir bestimmt nicht bekannt. Deshalb lädt man in Talkshow gerne auch längst vergessene Wichtigtuer ein, Daum, Effenberg, Basler, damit sie endlich mal "Klartext" sprechen. Vier Wochen wird an einem Foto rumgemeckert, das nicht schlau, aber auch nicht verboten ist. Bei der TV-Analyse der Niederlage gegen Mexiko rechnet der Experte Stanislawski die Geschwindigkeit des mit zurücklaufenden Özil beim Gegentor in km/h aus, obwohl das bei einer Einzelszene unseriös ist, wenn man nicht die Vorbedingungen (z.B. vorherige Spurts, Abstände etc.) mit berücksichtigt und ohne zu erwähnen, das besagter Özil der Einzige war, der überhaupt mitgelaufen ist; man meckert halt gern. Mehrere Jahre habe ich in Südamerika gelebt und eins kann man sicher sagen: Die Identifikation mit der Nationalmannschaft ist dort größer, auch wenn´s nicht gut läuft. Auch in "den Medien".

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