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Neue Pyrotechnik-Studie: "Es ist Sprengstoff und muss auch so behandelt werden"
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Teil der Fankultur - oder einfach nur ein unvertretbares Risiko für Leib und Leben? Eine neue Studie bringt die Diskussion um Pyrotechnik in Fußballstadien in die nächste Runde.

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moabitmoe 04.07.2017, 16:47
30. Feurwerkverbot auch AN SILVESTER natürlich

Zitat von af17555
Das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk ist nur am 31.12. und 01.01. erlaubt, es ist also bereits verboten.
Feuerwerk ist also 2 Tage lang ungefährlich? Konsequenterweise müsste es auch an Silvester also durchgehend verboten werden. Alles andere ist unlogisch und verlogen.

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kalif1978 04.07.2017, 17:04
31. Und wieder übertriebene Panikmache

Zitat von kroganer
Nun ja so viele Tote und Verletzte wie es beim Fußball gab und noch immer gibt, kommt in keiner anderen Sportart vor. Sprengkörper auf kleine Kinder (Osnabrück) oder Massenpanik mit etlichen Toten (damals in Belgien usw.) sollte uns immer wieder daran erinnern das einzelne Personen unglaublich viel Schaden anrichten können und wer glaubt das sich irgendjemand an abbrenn Plätze hält, der glaubt auch das die FIFA die Wahrheit sagt. Fakt ist, das bei diesem Sport nur mit Aufwand von unglaublich viel Steuergeld Sicherheit gewährleistet werden kann und das ist schon mal nicht richtig zu dem kommt die übertriebene Gewaltbereitschaft bei einem Teil der Anhänger. Abgesehen davon fällt Pyrotechnik unter das Sprenstoffgesetz und hat in so einem Stadion nichts zu suchen.
Was sie hier zum besten geben, ist nachgewiesenermaßen falsch. Ich unterstelle ihnen einfach mal Unwissen. Die andere Möglichkeit hätte sonst was mit Wanderwurzelzwerg oder Scharfmacher zu tun.
Es gibt selbst vom Stattistischen Bundesamt die Studie, die besagt, das es weniger Verletzte an einem kompletten Saison der 1. und 2. Bundesliga gibt ( da ist selbst der verstauchte Knöchel von einem der Umknickte mit dabei) als an einem Abend auf der Wies´n.

Siehst du:"So viele Verletzte wie in einem Jahr Bundesliga gibt es an einem einzigen Tag auf dem Oktoberfest",

http://www.stern.de/sport/fussball/gewalt-im-fussball-weniger-polizei---mehr-sicherheit--3866824.html

Und sonst selber weiter informieren, als einfach irgendetwas zu erfinden.

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markusherbert1 04.07.2017, 17:19
32. Schwarz und weiß...

... und nix dazwischen. Es gibt viele vernünftige, für die der alte Grundsatz "Nix verlässt die Hand" nach wie vor gilt, und Böllerwerfer intern maßregeln (Schelle links, Schelle rechts). Im Mainzer Bruchweg-Stadion hingen als Vorgeschmack auf das neue Stadiopn am Europakreisel Werbeplakate eines luxemburgischen Versicherungsunternehmens, auf denen grandios erleuchtete Kurven zur Schau gestellt wurden. Was denn jetzt?
Ja, Fackeln im vollen Block halte ich auch für wenig intelligent, um es mal vorsichtig zu sagen, aber ich halte es auch für wenig intelligent, an Silvester mit dezent alkoholisiertem euphorischem Gemüt zusammenzukommen und legitimiert die Ausdehnung des Sprengstoffgesetzes zu genießen. Ich tu es aber trotzdem. Und überleg mir vorher, in welchem Zustand ich was tue. Und halte mich von größeren Menschenansammlungen fern, denn da und nicht im Stadion lauert für mich viel mehr Gefährdungspotential. Hat jemand Vergleichszahlen: Sprengstoffunfallopfer einer Silvesternacht vs. BuLi-Saison?

Ach, und ich habe meinen Sohn mit ins Stadion genommen (gelegentlich) seit er drei Jahre alt ist, auch in den Stehblock. Das Kind ist gesund , sowohl körperlich als auch geistig, es ist nämlich wirklich nicht so, dass in den Stadien dieser Republik Krieg herrschen würde. Das war in der Vor-Ultra-Zeit mit Sicherheit anders, ich vermisse diese Zeit nicht.

In diesem Sinne, etwas weniger Hysterie schadet nicht...

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purple 04.07.2017, 17:28
33. ismiribel

Zitat von Yves73
https://www.youtube.com/watch?v=ansSqPK5y9g Schaut mal drauf. jaja ... damals war die Welt noch anders. Der Reporter sagte: "Die Stimmung, Marke 2000". "Der Betzenberg, ein Gesamtkunstwerk". Schon komisch, ......
Danke - das war Stimmung. Heute sind die Mimimis diejenigen, die das sagen haben. Wo haben wir uns in den letzten 20 Jahren nur hinentwickelt: Direkt in die DEKADENZ.

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Kiesch 04.07.2017, 17:38
34.

Fakt ist doch das man das Problem seit Jahren - vergeblich - mit Verboten zu lösen versucht.

Man sollte sich endlich mal den Realitäten stellen:
- Pyros sind grundsätzlich gefährlich (und sei es nur die Feuergefahr)
- Böller gezielt auf andere werfen ist ein absolutes No-Go - findet aber trotzdem teils statt
- Pyros + Alk machen das ganze nicht gerade sicherer
- es besteht bei den Ultras ein großes Interesse Pyros zu nutzen
- man kriegt die Pyros und Böller offenbar auch mit großem Aufwand nicht aus dem Stadion


Heist:
Man wird nicht um eine einvernehmliche Lösung gefunden werden - für alle Seiten. Man muss bei den Ultras die "gemäßigten" Kräfte stützen indem man was anbietet. Ich persönlich finde es gerade deswegen extrem schade und ärgerlich, wie DFL / DFB die Verhandlungen um "geplante" Pyroshows auf vorgesehenen Abbrandplätzen durch (nüchterne) Fanvertreter (die eventuell noch eine kurze Ausbildung kriegen).
Man gibt dem ganzen nen vernünftigen Rahmen und gibt der Diskussion mehr Spielraum als nur Totalverbot.

Das Problem ist nämlich: Beim Totalverbot hat man keinerlei Spielraum in dem man dem Gegenüber entgegenkommen kann und drängt so die Ultras ins andere extrem.

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sylkeheimlich 04.07.2017, 18:28
35.

Zitat von moabitmoe
Feuerwerk ist also 2 Tage lang ungefährlich? Konsequenterweise müsste es auch an Silvester also durchgehend verboten werden. Alles andere ist unlogisch und verlogen.
Sehe ich auch so. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Menschenmassen bei einem Fußballspiel oder Menschenmassen bei einer Silvesterparty.

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twan 05.07.2017, 07:36
36.

Zitat von sylkeheimlich
Sehe ich auch so. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Menschenmassen bei einem Fußballspiel oder Menschenmassen bei einer Silvesterparty.
Ich sehe einen Unterschied. Die einen feiern mit Familie und Freunden das Ende des alten und den Start des neuen Jahres und die anderen feiern sich selbst. Jedes Wochenende.

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jnek 05.07.2017, 11:43
37. Unterschiede

Zitat von markusherbert1
... und nix dazwischen. Es gibt viele vernünftige, für die der alte Grundsatz "Nix verlässt die Hand" nach wie vor gilt, und Böllerwerfer intern maßregeln (Schelle links, Schelle rechts). Im Mainzer Bruchweg-Stadion hingen als Vorgeschmack auf das neue Stadiopn am Europakreisel Werbeplakate eines luxemburgischen Versicherungsunternehmens, auf denen grandios erleuchtete Kurven zur Schau gestellt wurden. Was denn jetzt? Ja, Fackeln im vollen Block halte ich auch für wenig intelligent, um es mal vorsichtig zu sagen, aber ich halte es auch für wenig intelligent, an Silvester mit dezent alkoholisiertem euphorischem Gemüt zusammenzukommen und legitimiert die Ausdehnung des Sprengstoffgesetzes zu genießen. Ich tu es aber trotzdem. Und überleg mir vorher, in welchem Zustand ich was tue. Und halte mich von größeren Menschenansammlungen fern, denn da und nicht im Stadion lauert für mich viel mehr Gefährdungspotential. Hat jemand Vergleichszahlen: Sprengstoffunfallopfer einer Silvesternacht vs. BuLi-Saison? Ach, und ich habe meinen Sohn mit ins Stadion genommen (gelegentlich) seit er drei Jahre alt ist, auch in den Stehblock. Das Kind ist gesund , sowohl körperlich als auch geistig, es ist nämlich wirklich nicht so, dass in den Stadien dieser Republik Krieg herrschen würde. Das war in der Vor-Ultra-Zeit mit Sicherheit anders, ich vermisse diese Zeit nicht. In diesem Sinne, etwas weniger Hysterie schadet nicht...
Ich halte es für pure Ablenkung, nun Sylvesterböllerei mit Pyrotechnik zu vergleichen. Das eine hat mit dem anderen nun einmal nichts zu tun.
Sylvester kann man feiern ohne Gefahr zu laufen, eine Rakete oder einen Böller abzubekommen. Das haben sie richtig dargelegt. Im Stadion hat Otto Normalbesucher diese Option aber eben nicht. Oder gibt es ein Stadion, dass garantiert pyrofreie Blöcke anbietet oder solche, die auf keinen Fall durch Pyros erreichbar sind? Vom Rauch, dessen gesundheitsbeeinträchtigender Wirkung und der dadurch entstehenden mitunter eklatanten Sichtbeeinträchtigung mal ganz abgesehen.
Man kann es drehen und wenden wie man will, Pyros und Bengalos haben in Stadien einfach nichts verloren. Es gab im übrigen schon ausreichend Verletzte um dies zu belegen. Doch leider wollen sich die Clubs da nicht so recht engagieren. Sie zahlen lieber die Strafen statt sich mit den Chaoten anzulegen, die meinen, sie seien echte Fans.

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