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Niederlage gegen Leverkusen: Frust und Verletzte beim BVB
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In Dortmund ist nach der Niederlage gegen Leverkusen fast jeder niedergeschlagen, nicht nur die neuen Verletzten Sven Bender und Nuri Sahin. Coach Jürgen Klopp zeigt sich ausgelaugt, appellierte aber auch an seine Mannschaft: "Mitleidspunkte gibt es keine."

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Marc87 08.12.2013, 13:46
20.

Tja, Sportsgeist zeigt sich eben erst in der Niederlage und gerade dann lässt Klopp es eben immer vermissen.

Dortmund stand vor der Saison vor der Wahl entweder den Kader in die Breite oder in die Spitze zu verbessern. Man hat sich für letzteres entschieden und ist damit eben einen sehr riskanten Weg gegangen. Die ersten Verletzungen konnte man noch mit Spielern wie Durm etc. auffangen.

Wäre man stärker in die Breite gegangen (Lewandowski-Verkauf hätte es ja auch noch gegeben) hätte man diesen heftigen Spielerverschleiß kaum gehabt aber dann hätte man auch kaum so sensationelle Ergebnisse wie die letzten Jahre produzieren können.

Die Meisterschaft dürfte entgültig weg sein. In der CL braucht man nun eben auch mal ein bißchen Glück und dann kann Dortmund trotzdem noch die Saison sehr erfolgreich abschließen.

Trotzdem sollte man in dieser Situation mit etwas mehr Demut auftreten, denn bei allem Pech ist sie eben auch zumindest zum Teil selbstverschuldet.

Man kann eben nicht dauerhaft an den Grenzen der Möglichkeiten spielen ohne das es irgendwann zu Abnutzungseffekten kommt.

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tomcat53 08.12.2013, 13:52
21. Kader der Spitzenmannschaften

Also, zu Beginn der Saison dachte ich: Was wollen die Bayern mit so vielen Spielern? Die Antwort ist längst gegeben. Sie haben auch sehr viele Verletzte, rotierten aber schon in der letzten Saison und daher habe sie nicht die Probleme, die der BVB jetzt hat. Neid ist hier eben nicht angebracht: der BVB hat auch Geld satt, aber halt nicht richtig investiert, um auf allen 3 Hochzeiten oben mitspielen zu können. Das kann der BVB ja in der Zukunft ändern.

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stefansaa 08.12.2013, 13:57
22.

Zitat von Marc87
Tja, Sportsgeist zeigt sich eben erst in der Niederlage und gerade dann lässt Klopp es eben immer vermissen. Dortmund stand vor der Saison vor der Wahl entweder den Kader in die Breite oder in die Spitze zu verbessern. Man hat sich für letzteres entschieden und ist damit eben einen sehr riskanten Weg gegangen. Die ersten Verletzungen konnte man noch mit Spielern wie Durm etc. auffangen. Wäre man stärker in die Breite gegangen (Lewandowski-Verkauf hätte es ja auch noch gegeben) hätte man diesen heftigen Spielerverschleiß kaum gehabt aber dann hätte man auch kaum so sensationelle Ergebnisse wie die letzten Jahre produzieren können.
Und der nächste Dumme Kommentar. Jetzt erklären Sie mir mal an Hand des heiligen FC Bayern wie dieser einen Ausfall von: Dante, van Buyten, Lahm, Alaba, Martinez, Schweinsteiger und Thiago kompensiert hätte?

Wenn in Dortmund 2 Abwehspieler und 2 Offensiv-Spieler ausgefallen wären, hätte man das wesentlich besser ausgleichen können. Wenn aber die Ausfälle so konzentriert im defensiven Bereich sind, kann keine Mannschaft dieser Planet das ausgleichen. Wie soll das auch gehen? Kein Team hält 5 Top Innenverteidiger oder 3 Top Außenverteideiger für jede Seite bereit. Selbst bei den Bayern hat man auf den Außen maximal 2 Top-Besetzungen.

Aber klar, es liegt natürlich nur an der Kaderbreite und nur am intensiven Spiel der Dortmunder, dass die Ausfälle in der Defensive so massiv sind...

Denken einige Menschen noch nach bevor sie etwas schreiben? Und nein, einen Kader mit dem Kaliber eines Real Madrid, Barcelona oder ManU baut man nicht in drei Jahren auf, eher in 15 bis 20 Jahren, weil dazu auch die Möglichkeit gehört einen Spitzenspieler bei entsprechender Fehlleistungen auf die Bank zu setzen...was meinen Sie würde passieren wenn ein Marco Reus eine Saison auf der Bank sitzt? Da käme ganz schnell ein anderer Verein und kauft den. Das ist halt die Situation wenn man im Übergang zum Spitzenteam ist aber das wird auch noch mindestens die nächsten 10 Jahre so bleiben, daher ruhe bewahren und Saisonziele weiter richtig ausrichten. Aktuell liegt Dortmun im Soll und wer hier rumeiert, dass das nicht der Fall ist, hat sowieso keine Ahnung. CL ist alles möglich, in der Liga ist das Ziel die direkte CL-Quali und im DFB Pokal ist man auch nicht ausgeschieden...

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karlsruher_kind 08.12.2013, 14:00
23.

Zitat von xyks
Anstatt jetzt wieder die Bayern zu attackieren kann man da auch mal die Fehler bei sich selbst suchen, die Bayern ahben einfach nur mal wieder bewiesen, dass sie eines der besten Managements im Sport haben.
Vor allem, wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, wie vor der Saison von unzähligen Leuten propagiert wurde, dass Transfers von Thiago und Götze doch komplett unnötig und kontraproduktiv seien, muss man wieder schmunzeln.

Der BVB muss sich jetzt in die Winterpause durchbeißen. Es gilt jetzt v.a. das wichtige Spiel gegen Marseille zu überstehen und in der Rückrunde dürfte der Kader aufgrund einiger Rekonvaleszenten wieder konkurrenzfähiger sein.

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4qfghei3pers 08.12.2013, 14:03
24. Die Wahrheit sieht anders aus

Machen wir uns doch nichts vor, der BVB hat nicht das Große Geld wie die Bayern, Real oder Barcelona. Wenn Geld keine Rolle mehr spielt, kauft man sich den weltbesten Kader dreifach zusammen und gewinnt alles. Hinzu kauft man sich den besten Trainer und schafft mit dem Geld die besten Voraussetzungen. Verletzungen machen dann nichts mehr aus, man ersetzt den Spieler einfach gleichwertig aus dem reichlichen Portfolio. Mit Sport hat das dann alles nichts mehr zu tun, mit Verein schon garnicht. Der Fußball ist zum Profit-Konzern verkommen, bei dem nur noch das Geld die bestimmende Kraft ist. Ist so, kann man bedauern oder nicht.

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chico11mbit 08.12.2013, 14:03
25. chico11mbit@mac.com

die heulerei der lüdenscheider und ihres populistiaschen trainers geht mir schon seit langem auf die nerven.

das ist halt ein kontaktsport. da gibts was auf die socken. kann jede mannschaft ein lied von singen.

die sollten lieber mal drei kreuze schlagen, dass typen wie v. jones oder a. goikoetxea nicht gegen sie spielen. diese weicheier.

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Vidarr 08.12.2013, 14:05
26.

Zitat von axelmueller1976
Was der BVB jetzt erlebt hat man selbst verschuldet.Der Trainer wurde mit Seinem System in den Himmel gelobt und als weltbester Trainer ausgerufen. In Wirklichkeit ging das Spielsystem nur zu Lasten der Spieler diese wurden kaputt trainiert. Der seitherige Erfolg war nur auf dem hyperaggressiven Lauffußball aufgebaut. Aber das reicht gegen große Mannschaften nicht aus,
manche komentare sind schon witzig^^
lassen sie mich raten ... sie sind nicht zufällig bayern-fan und müssen sich jetzt hier abreagieren, weil ihr verein ein paar jahre keinen stich gegen die dortmunder gesehn hat.

würd mich mal intressieren an was die aktuellen verletzungen von robben/ribery festmachen?
sicher auch am falschen system/ training der bayern ...

zum thema:
is natürlich dumm gelaufen für die dortmunder, aber "c'est la vie".
die aufstellungen für die nächsten spiele werden auf jeden fall spannend.

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groove76 08.12.2013, 14:09
27. Alles Bundestrainer!

Gut, dass es mal wieder alle besser wissen, wie man hätte trainieren sollen, welche Methoden besser wären, welches System nun zu spielen sein und dass die Philiosophie ja nicht stimme. Deutschland, deine Bundestrainer!

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ein-berliner 08.12.2013, 14:09
28. Zu schwer?

Zitat von shanda
Über Jahr hinweg auf drei Hochzeiten (= 3 Wettbewerbe) tanzen und noch möglichst viele Nationalspieler stellen zu wollen, bedeutet auch, Kader, Trainingsmethoden und Spielweise auf die enormen Belastungen ausrichten zu müssen.
Einfach mal nach München schielen, da funktionierts - ohne viele Sprüche!

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nummer50 08.12.2013, 14:12
29. Zusammenkaufen

Zitat von 4qfghei3pers
Machen wir uns doch nichts vor, der BVB hat nicht das Große Geld wie die Bayern, Real oder Barcelona. Wenn Geld keine Rolle mehr spielt, kauft man sich den weltbesten Kader dreifach zusammen und gewinnt alles. Hinzu kauft man sich den besten Trainer und schafft mit dem Geld die besten Voraussetzungen. Verletzungen machen dann nichts mehr aus, man ersetzt den Spieler einfach gleichwertig aus dem reichlichen Portfolio. Mit Sport hat das dann alles nichts mehr zu tun, mit Verein schon garnicht. Der Fußball ist zum Profit-Konzern verkommen, bei dem nur noch das Geld die bestimmende Kraft ist. Ist so, kann man bedauern oder nicht.
Das ist doch Unsinn was Sie hier reden, wenn es so einfach wäre eine Mannschaft zusammenzukaufen, warum ist dann Chelsa nicht jedes Jahr Meister in England geworden? Der FCB hat sich jetzt über Jahre auf einem hohen Niveau stabilisiert und kauft nur noch punktuell gute Spieler dazu. So wird eine grosse Mannschaft etabliert, nicht alles zusammenkaufen, was so in der Gegend rumläuft!

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