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Nordische Ski-WM: Weltmeisterin zweiter Klasse
FILIP SINGER/EPA-EFE/REX

Skispringerin Katharina Althaus kann nach Team-Gold auch im WM-Einzel gewinnen. Dennoch würde sie viel weniger Preisgeld kassieren als Mannschaftskollege Markus Eisenbichler.

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fvaderno 27.02.2019, 15:22
2. Da hat doch die Wirtschaftswissenschaft einen Begriff:

... Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Hat es insofern wirklich etwas mit Diskriminierung zu tun? Werden etwa Tischtennisspieler gegenüber Formel 1 Piloten diskriminiert? Nein, die Sponsoren erwarten sich einfach von einer Gruppe einen wesentlich größeren Werbeeffekt!

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max-mustermann 27.02.2019, 15:39
3.

Seit wann geht es denn bei solchen Veranstaltungen ums Geld ?
Das machen die Sportler doch alle nur aus liebe zum Sport (behaupten sie jedenfalls immer) und das olympische Motto lautet ja auch dabei sein ist alles.

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Leser161 27.02.2019, 15:42
4.

Es gibt Frauenskispringen? Ist mir beim Zappen nie begegnet. Damit dürfte geklärt sein warum die Damen für ihre herausragenden Leistungen weniger bekommen.

Man kann jetzt natürlich die Gerechtigkeitsfrage stellen. Aber wenn man diese Frage stellt muss man die Frage stellen "Warum gibt es überhaupt Geld mit Skiern zu springen?" warum kriegen schlittefahrende Kinder kein Geld. Wo man wieder einwenden könnte, dass sich keiner für Max Schnurr, 4 interessiert. Aber ist das gerecht?

Kurz wir drehen uns im Kreis. Wer Geld für Popularität bekommt muss damit leben können das andere populärer sind, egal warum.

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wi_hartmann@t-online.de 27.02.2019, 15:50
5. Skispringeríngen

Weil Veranstaltungen im Skisprung der Damen nicht einmal 20 %
des Marketingumsatzes und Medienpräsenz der Herren bringen, muß die Dotierung auch entsprechend klein ausfallen.
Fast alle Sportarten definieren sich ausschliesslich übers Geld. Wer
will schon zahlen wenn fast keiner mehr zuschaut.
Deshalb ist diese Debatte über Gleichstellung von Frau und Mann
unehrlich und bestenfalls ideologisch eingefärbt.

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norgejenta 27.02.2019, 15:51
6. Man kann den Frauen gern

soviel zahlen wie den Männern. Im Fussball von mir aus auch. Hab ich persönlich nichts dagegen. Die Männer könnten ja von dem was sie zu viel bekommen einen teil an die Mädels abgegeben. Wär nur fair. Hätt ich auch nichts dagegen. Wenns einer macht warum nicht. So genug Floskeln.. Frauenfussball ist trotzdem langweilig und Frauenskispringen auch. Seh mir schon das Männerspringen nicht an, da tu ich mir das Gehupfe der Mädels erst recht nicht an.

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nasodorek 27.02.2019, 15:54
7.

Zitat von max-mustermann
Seit wann geht es denn bei solchen Veranstaltungen ums Geld ? Das machen die Sportler doch alle nur aus liebe zum Sport (behaupten sie jedenfalls immer) und das olympische Motto lautet ja auch dabei sein ist alles.
Das olympische Motto ist "höher, schneller, weiter"

Dieses Motto stellt ganz klar den Wettkampfcharakter heraus. Die Tatsache, dass die Frauen geringere Prämien erhalten ist eine Frechheit.

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irgendwieanders 27.02.2019, 16:07
8. Gleicher Lohn für gleiche Leistung

Einfach die getrennten Wettbewerbe abschaffen. Dann gibt es exakt die gleichen Verdienstmöglichkeiten, die Frauen sind bei der Vier-Schanzen-Tournee dabei. Die Reichweite im Fernsehen ist gegeben, die Werbemöglichkeiten für erfolgreiche Frauen wahrscheinlich noch besser als für Männer. Kein Gender-Pay-Gap mehr.
Das Leben kann so einfach sein.

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rme 27.02.2019, 16:14
9.

Vielleicht begreifen auch die Schreiberlinge beim SPIEGEL mal, dass bei sowas Bezahlung nicht nach individueller Leistung sondern nach Vermarktungspotential erfolgt.

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