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"Objektiv begrenzte Relevanz": Keine Konsequenzen nach rassistischen Beleidigungen ge
Isabella Bonotto/AFP

In einem Spiel bei Cagliari Calcio wurde Juventus-Stürmer Moise Kean von den gegnerischen Fans rassistisch beleidigt. Die Liga sieht aber keinen Grund für eine Bestrafung.

hasselblad 14.05.2019, 19:09
1.

Rassismus gehört in der Seria A zum "guten" Ton. Im Italien des offenen Faschisten Salvini dürfte sich das auf Sicht nicht bessern, das Pack darf sich nun mal wieder kurz für "das Volk" und "die Mehrheit" halten und lässt entsprechend ungeniert die Maske fallen. So schlimm das ist, die betroffenen Spieler können sich allerdings entspannt zurücklehnen - sie nehmen jährlich ein paar Millionen mit nach Hause, die italienischen Rassisten sind wie überall anders auch in der Mehrheit Abgehängte und ökonomische Verlierer, die nie mehr als ein paar bunte Münzen besitzen werden. Ich nenne das soziale Gerechtigkeit, wenn der rassistisch Geschmähte im Ferrari an denen vorbeifährt, denen der Staat den Bus bezahlt.

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