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Özil-Rücktritt: Die Last auf den Schultern
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Mesut Özils Rücktritt bedeutet auch sportlich einen herben Verlust für die Nationalmannschaft. Der 29-Jährige war der Schlüsselspieler der Ära Löw - auch wenn das nicht immer bemerkt wurde.

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peter-11 24.07.2018, 09:58
1. endlich

Vielen Dank für einen wohltuenden und sportlich sachlichen Kommentar. Super beschrieben, auch wenn das Millionen "Bundestrainer" anders sehen und wohl wieder mit ihrer "Fachkompetenz" herum geifern werden. Wer solche Dauernörgler zum Freund hat, braucht wahrlich keine Feinde.

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ludna 24.07.2018, 09:59
2. Ah, wir Zuschauer sind nur zu blöd

Pässe, "die oft so überraschend und unangekündigt kamen, dass viele Zuschauer sie so schnell gar nicht bemerkten". Die Mitspieler wohl auch nicht.

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tarelsun 24.07.2018, 10:01
3. Liebling

Mesut Özil war der Lieblingsspieler von Joachim Löw. Genau das ist doch unser Problem. Es hat keine Lieblinge zu geben. Man überzeugt sportlich oder man fährt nicht mit. Egal ob man da Özil Müller oder Neuer heißt. Alle 3 hätte man besser daheim gelassen.

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mirror66 24.07.2018, 10:15
4. Fatal

Das Absurde daran: die politischen Kräfte, die Özil in der Türkei auf wirklich blödsinnigste Weise unterstützt, sind denen, die ihn hier rassistisch angreifen äußerst ähnlich.
Der Unterschied: in der Türkei haben sie sich die Macht ergaunert und zerstören das ganze Land, hier täten sie das gerne ... wird aber nix.
Ein Propagandist Türkischer Nazis wird von Deutschen Nazis angefeindet? Meine Anteilnahme hält sich in Grenzen!

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argonaut-10 24.07.2018, 10:15
5. So

jetzt haben wir den Salat. Nur Leute, die wirklich Fussball gespielt haben, würden ein Talent wie Özil richtig bewerten können. So ein Spieler kommt nur alle x-Jahre mal. So wie Modric beispielsweise auch. Was nützt ein Kros, der 100te von Pässen auf kurze Distanz sicher spielt, auch einen guten Torschuß hat, der aber bei der WM weniger nach hinten gearbeitet hat, als beispielsweise Özil. Und noch etwas... wenn wir schon die Politik rauslassen wollen beim Sport... dann lasst die Merkel ebenfalls aus der Umkleide.

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toll_er 24.07.2018, 10:16
6. Respekt

Herr Özil fordert Respekt ein. Geht mit seinem Rücktritt und den Rundumschlägen mit der Rassismuskeule sofort in den Medien hausieren. Und der (noch)Bundestrainer Loew, der im Jahre lang die Stange gehalten hat, ihn gegen viele Kritiker zum Teil recht blind verteidigt hat, der erfährt vom Rücktritt durch die Presse. Herr Özil... Respektt einfordern, gerne, aber dann bitte doch auch Respekt zeigen.

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Ruck Ruck Taubenmensch 24.07.2018, 10:17
7. Löws Lieblingsspieler

war (auch nach eigener Aussage) immer Toni Kroos und der hat bestimmt einen größeren Anteil an dem WM-Desaster, bevor jetzt alles im Lichte des vermeintlichen Özil-Bashing gesehen wird.
Potential nutzt jedoch nichts, wenn es nicht abgerufen wird. Wenn man sich mal kurz von der Integrationsdebatte lösen kann, dann will doch bitte keiner ernsthaft behaupten, dass Özil eine für ihn angemessene Leistung bei der WM erbracht hat.

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deepocean 24.07.2018, 10:18
8. Die Wahrheit ist wie immer in der Mitte....

Er war sicher nicht so schlecht wie er gemacht wurde, aber kaum so gut wie hier dargestellt. Die Körpersprache sicher nicht hilfreich für eine positivere Wahrnehmung..... Aber die Glorifizierung hier ist natürlich völlig übertrieben und stellt eine Verunglimpfung andere Schlüsselspieler der Ära Löw dar... Lahm Schweinsteiger, Klose.... Am Ende ist jeder ersetzbar und wenn ich mich recht erinnere wurde der Confed Cup so ganz ohne Super-Özil gewonnen.... Am Ende erleidet der Herr Özil einen vermutlich irreparablen Imageschaden... ist er eigentlich so schlecht beraten...... Naja ich hoffe sehr, dass diese Sommerloch-Diskussion ein Ende findet....

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sailor60 24.07.2018, 10:18
9. Diese leidige Diskussion ist eine Diskussion der Fußballfans

Von aussen betrachtet unterstelle ich diesen Fans eine übersteigerte Form des Nationalismus, welche ja auch unbewußt immer schön gepflegt wird, schließlich muss man Deutscher, Italiener, etc. sein um in der jeweiligen Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Das kann man in der Kreisklasse bis hin zu Weltmeisterschaften beobachten. Hier werden sehr archaische Rituale gepflegt. Man sollte Sportveranstaltungen dieser Art einfach ihren Nationalitätencharakter entziehen.

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