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Olympia 2022: DOSB spricht sich für Münchner Bewerbung aus
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Der deutsche Sport will ein zweites Mal mit München um Olympische Winterspiele kämpfen. Die Mitgliedsverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes votierten in München einstimmig für eine Bewerbung um die Spiele 2022. Endgültig entschieden ist damit aber noch nichts.

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r.muck 30.09.2013, 17:46
1. Kosten

Wenn der DOSB die Koste für die Bewerbung und im Erfolgsfall auch für die Ausrichtung übernimmt gerne.

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r.muck 30.09.2013, 17:51
2. Nachtrag

Zitat von r.muck
Wenn der DOSB die Koste für die Bewerbung und im Erfolgsfall auch für die Ausrichtung übernimmt gerne.
Allerdings sind diese Sportfunktionäre hinlänglich dafür bekannt sich ganz im Gegenteil selbst die Taschen vollzumachen.

Mir scheint als hätte Vesper schon das EURO-Zeichen im Auge *grins*

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Boesor 30.09.2013, 17:54
3. Bitte Oslo

Die Norweger können das finanzieren.

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hanfbauer2 30.09.2013, 17:57
4. Ich freue mich schon auf den Abstimmungs-Wahlkampf...

...hier in München.
SPD, CSU und der Haus- und Grundbesitzerverein werden einmütig plakatieren:
"Münchens Mieten sind zu billig - wir tun was dagegen".

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Luna-lucia 30.09.2013, 18:01
5. super - dann wird man wohl

Zitat von r.muck
Wenn der DOSB die Koste für die Bewerbung und im Erfolgsfall auch für die Ausrichtung übernimmt gerne.
auch den Olympiaberg ca. ~ 100 hoch, (ab Niveau 50 m) endlich aufstocken :-))

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bjra 30.09.2013, 18:07
6. Wozu?

Bei den Politikern und Sportfunktionären scheint noch nicht angekommen zu sein, dass die Mehrheit der Bürger keine unnötigen Geldausgaben mehr wünschen, egal, ob es irgendwelche Großprojekte oder Großveranstaltungen sind. Und Olympische Spiele in Deutschland sind definitiv nicht notwendig, die können genauso gut woanders stattfinden und werden es wahrscheinlich sowieso.

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hanfbauer2 30.09.2013, 19:25
7. Ganz einfach...

Zitat von bjra
Wozu?
Olympia als letzte Großtat des Münchner Sonnenkönigs Christian Ude, bevor er sich nach Mykonos in sein Ferienhaus zurückzieht.
Ich war selber mal SPD-Mitglied und mir hat ein alter Sozialdemokrat einmal beigebracht:
"Politikern muss man auf die Hände schauen - nicht aufs Maul!".
Konkret ein Beispiel für München: Die gesamte Siedlung Ludwigsfeld (ein ehemaliges Aussenlager des KZ Dachau vgl. Siedlung Ludwigsfeld) war der Stadt München nur 1 Million wert und wurde (unter $teinbrück als Finanzminister!) für 10,5 Millionen an die Patrizia AG verscherbelt.
Zum Vergleich: allein für die gescheiterte Olympiabewerbung 2018 hat München mindestens 30 Millionen in den Sand gesetzt.
Die Münchner Stadtverwaltung entblödet sich auch nicht, folgenden Irrsinn zuzulassen: Parallel-Slalom am Münchner Olympiaberg - Schnee wird aus dem Chiemgau herangekarrt und der Olympiasee vorübergehend abgelassen...

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Claude Clistier 30.09.2013, 22:04
8.

Sehr geehrter Redakteur, folgender Satz ist inhaltlich falsch:
Zitat von sysop
Damit sich die Stadt München überhaupt offiziell beim IOC bewerben kann, müssen allerdings zunächst am 10. November per Bürgerentscheid die Einwohner in den geplanten Austragungsorten München, Garmisch-Partenkirchen, Ruhpolding und Berchtesgaden (Königssee) jeweils für einen erneuten Bewerbungsversuch stimmen.
Der Bürgerentscheid ist keinesfalls eine unabdingbare Voraussetzung für die Bewerbung, wie es Ihre Wortwahl vermittelt. Der Bürgerentscheid wird freiwillig als Entscheidungsvoraussetzung durchgeführt, um keine unpopuläre Entscheidung zu treffen und dieses Mal von Anfang an "auf des Volkes Seite" zu stehen.

Zitat von r.muck
Wenn der DOSB die Koste für die Bewerbung und im Erfolgsfall auch für die Ausrichtung übernimmt gerne.
Die Bewerbung wird mit Sponsorengeldern finanziert, also freiwilliger monetärer Unterstützung von Seiten der Wirtschaft. Der Steuerzahler zahlt dafür nix. Über die Budgets, die die Stadtmarketinggesellschaften für andere Kampagnen ausgeben, regt sich nebenbei bemerkt keiner auf.

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wahlberechtigter 01.10.2013, 15:49
9. Olympia ade

Zitat von bjra
Bei den Politikern und Sportfunktionären scheint noch nicht angekommen zu sein, dass die Mehrheit der Bürger keine unnötigen Geldausgaben mehr wünschen, egal, ob es irgendwelche Großprojekte oder Großveranstaltungen sind. Und Olympische Spiele in Deutschland sind definitiv nicht notwendig, die können genauso gut woanders stattfinden und werden es wahrscheinlich sowieso.
Die Olympischen Winterspiele 2014 zeichnen sich dadurch aus, dass die Wettkampfstätten von Wanderarbeitern zu Hungerlöhnen errichtet wurden und werden. Stundenlohn Euro 2,50
Der Sender Phönix berichtete heute sogar über Abschiebung von Arbeitern nach geleisteter Arbeit, ohne Ausbezahlung der Löhne.

Sind dem IOC diese menschenverachtenden Praktiken nicht bekannt?

Billigt der deutsche IOC-Präsident, Herr Bach diese Machenschaften?
Warum prangert er diese Missstände nicht öffentlich an?

Olympia ist eine rein kommerzielle Veranstaltung für Superreiche, Schöne, Politiker, die Oberschichten und etliche Freibiergesichter. Sport dient nur als Werbeträger und die Steuerzahler der Austragungsländer werden geschröpft.

Die Bürger in München und den alpinen Austragungsorten kann man nur zurufen:

„Sagt nein zu Olympia 2022“

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