Forum: Sport
Olympische Schwimmer: Doping-Streit zwischen China und USA
AFP

Die überragenden Leistungen der chinesischen Schwimmer in London haben zahlreiche Skeptiker auf den Plan gerufen. Nun wehrt sich der Verband gegen Dopinggerüchte um die 16-jährige Weltrekordlerin Ye Shiwen - mit einer Attacke gegen die Amerikaner.

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osz 31.07.2012, 12:42
10. Doping

Man könnte dieses ganze Gezerre und Gedoptsein oder Nicht- Gedoptsein aufgeben, wenn es den Sportlern/innen völlig selbst überlassen würde, ob sie sich dopen (lassen), indem man das Dopen freigäbe. Dann würde die beste Leistung im Zusammenhang mit der besten Dopingmethode prämiiert werden, was natürlich auch etwas über den intelligentesten Einsatz der Lesitungsfördermittel der pharmazeutischen Forschung einer Nation aussagen würde..

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Malko 31.07.2012, 12:48
11. Gendoping...

heisst das enstprechende Stichwort dazu; die neue Generation von Cyberborg-genmanipuliert-gezüchteten Sportlerinnen und Sportlern ist im Anmarsch, wir werden uns noch die Augen reiben vor den unzähligen, neuen Weltrekorden... und das ist mitnichten keine Zukunftsvision, das ist bereits bittere Realität!

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Jens Schuetz 31.07.2012, 12:51
12. Die(?) Amerikaner

Zitat von 77tomas
ein guter witz von den amerikanern ! als ob sie bei diesem "meer von goldmedallien" all diese jahre von weisser weste sind.....ts ts ts ts es stoert halt wenn andere gleich "gut" sind .....
Ja, die Amerikaner. Die sich eine weisse Weste andichten sind bestimmt auch die gleichen die sich ueber die Chinesen aufregen. Tolle Logik. Nicht.

Amerika ist ein grosses Land mit vielen Menschen und Medien. Da kann man sich gern differenzierter mit beschaeftigen. Das muss man aber wollen und auch mal etwas lesen. Ich gebe zu, staendiges Amerika bashing zur Selbsterhoehung ist viel cooler und erfordert Null Aufwand.

In Amerika gib es natuerlich viele Medien die staendig auch eigenes Doping thematisieren, sei es der Herr Armstrong oder Auffaelligkeiten sogar im Highschoolfootball usw.

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forumgehts? 31.07.2012, 12:52
13. Da

Zitat von sysop
Die überragenden Leistungen der chinesischen Schwimmer in London haben zahlreiche Skeptiker auf den Plan gerufen. Nun wehrt sich der Verband gegen Dopinggerüchte um die 16-jährige Weltrekordlerin Ye Shiwen - mit einer Attacke gegen die Amerikaner.
gibt es doch ein schönes Sprichwort: The pot is calling the kettle black. Ich finde, man sollte Doping generell freigeben, die Hilfsmittel müssen jedoch öffentlich bekannt gemacht werden. Das würde auch der Pharmaindustrie enorm helfen. ;) Ein Teil der zusätzlichen Gewinne könnte ja dann in die Forschung für nützliche Medikamente gesteckt werden. Dann hätten sich die Sportler wenigstens für eine sinnvolle Sache zugrunde gerichtet.

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TheBlind 31.07.2012, 12:55
14.

Zitat von osz
Man könnte dieses ganze Gezerre und Gedoptsein oder Nicht- Gedoptsein aufgeben, wenn es den Sportlern/innen völlig selbst überlassen würde, ob sie sich dopen (lassen), indem man das Dopen freigäbe. Dann würde die beste Leistung im Zusammenhang mit der besten Dopingmethode prämiiert werden, was natürlich auch etwas über den intelligentesten Einsatz der Lesitungsfördermittel der pharmazeutischen Forschung einer Nation aussagen würde..
Auf den ersten Blick sicherlich überlegenswert, aber wollen wir das wirklich? Die Konsequenzen wären vermehrt Tote und wo sind die Grenzen? Laufen dann nur noch Dopingmutanten auf? Laborgenerierte Athleten made by FirmaXY?
Und zu Thema Deutschland und Doping: natürlich dopen auch die Deutschen, nur nicht so clever, wahrscheinlich haben die zu früh abgesetzt weil sie Angst hatten erwischt zu werden. Oder aber man hat zu wenig beim Schmieren bezahlt, da bekommt man nur das kleine "Wegseh" Paket.

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forumgehts? 31.07.2012, 12:56
15. Vielleicht

Zitat von Malko
heisst das enstprechende Stichwort dazu; die neue Generation von Cyberborg-genmanipuliert-gezüchteten Sportlerinnen und Sportlern ist im Anmarsch, wir werden uns noch die Augen reiben vor den unzähligen, neuen Weltrekorden... und das ist mitnichten keine Zukunftsvision, das ist bereits bittere Realität!
könnte ersatzweise Pixar alle 4 Jahre einen neuen Olympiafilm mit allen Sportarten liefern. Dann könnten wir den vor der Glotze konsumieren. Unterhaltsamer wärs allemal.

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lock_vogell 31.07.2012, 12:56
16.

Zitat von zoon.politicon
Was mit "ungedopten" Nationen geschieht, sehen wir momentan an unseren deutschen Schwimmern, über die die Presse herfällt, weil bisher unbekannte Schwimmer massenhaft an deutschen "Favoriten" (tituliert mit "Europameister" u.a.) vorbei schwimmen. Es ist aber nun mal so, dass beim Schwimmen - neben dem Schwimmstil .....
BLA..
als ob wir deutsche sauber wären im sport, schaut doch nur ein paar jahre zurück, jan ulrich, dieter baumann, die deutschen mehrkämpferinnen aus den 90er jahren, mit zähnen so gross dass sie einem pferd konkurenz machen könnten... ein häufiges symptom bei wachstumshormon mißbrauch...
also vorsicht glashäuser und so...

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sxyxs 31.07.2012, 12:56
17. optional

Es hat sich niemand darüber beschwert dass die Amis ständig im Schwimmen u den Laufdisziplinen am laufenden Band Gold holen -und niemand hat geargwohnt dass ein mittelmässiger Radfahrer namens Armstrong urplötzlich superkräfte entwckelte u dass nach einer schweren Erkrankung die ihn massivst geschwächt hat.
Verglichen mit diesem Wunder ist das alles hier doch eher regulär.
U wenn jetzt auf einmal haufenweise Supersprinter aus dem kleinen Jamaika kommen ist das wesentlich verdächtiger als so viele gute Schwimmer aus einem Milliardenland.
Fazit:Da die Chinesen schnell lernen haben sie seit ihren Doping Schwimm Skandalen halt effektivere Mittel entwickelt die man im Westen noch gar nicht kennt-die also auch gar nicht verboten sein können,also legal sind selbst wenn man sie nachweien könnte.

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vhe 31.07.2012, 13:02
18. Sind halt viele...

... oder um es (näherungsweise) mit Bill Gates zu sagen:
"Und wenn Du der beste aus einer Million bist - gibt es in China 1300 Leute, die mindestens genau so gut sind, wie Du."
Und besser auswaehlen tun die auch. Nicht so 'ne Vereinsmeierei wie hier.

Auch ohne Doping lief das bei uns im Osten deutlich systematischer ab. Ueber die Sporfeste und Spartakiaden wurde praktisch jedes Talent entdeckt und ueber die Trainingszentren und KJS solange gefoerdert, bis es (oder die Eltern) nicht mehr wollte(n), oder es halt austrainiert war.

Habs selber beim Schwimmen mitgemacht (in der ersten Klasse wurden einfach die mit den groesten Fuessen gefragt) und beim Judo miterlebt.
Wenn Deutschland im Sport mal gut sein will, sollten wir mal anfangen, nach Talenten zu suchen, anstelle zu warten, bis sie uns die Tür eintreten.
(Bevor hier das Standardargument kommt: Nein, Zwang hab ich da nie erlebt, weder bei mir, noch bei denen, mit denen ich trainiert hatte. Aber meine Erfahrung bezieht sich auch nur auf die Schulzeit bis 6. oder 7. Klasse. Und ein Trainingslager bei der KJS Frankfurt/Oder. Danach haette es fuer mich 5x Training pro Woche bedeutet und darauf hatte ich keine Lust. Wegen Doping bin ich nie gefragt worden, aber die Eltern eines Klassenkameraden. Weiss nicht mehr, ob sie ihr Einverstaendnis gegeben hatten.)

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elpirate_69 31.07.2012, 13:07
19. Traurige Freakshow

Zitat von sysop
Die überragenden Leistungen der chinesischen Schwimmer in London haben zahlreiche Skeptiker auf den Plan gerufen. Nun wehrt sich der Verband gegen Dopinggerüchte um die 16-jährige Weltrekordlerin Ye Shiwen - mit einer Attacke gegen die Amerikaner.
die nur noch mit Profit zu tun hat. Eine kostenlose Werbeveranstaltung und ein gigantisches, ebenfalls kostenloses Laboratorium der pharmazoitischen Industrie. Dazu kommt noch der angenehme Nebeneffekt, das wir Schafe vom dreisten Plan der Bankster/Spekulanten Mafia abgelenkt werden, uns mit ESM und Konsorten richtig auszuziehen. Kein Wort glauben, einfach ignorieren.
Und dann noch dies:
Olympische Sommerspiele 2012: Wada hat in London nichts zu sagen - SPIEGEL ONLINE

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