Forum: Sport
Olympische Winterspiele 2014: Harting fordert Merkel-Besuch in Sotschi
AFP

Bundespräsident Gauck will nicht, dann soll aber die Kanzlerin zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi reisen. Das fordert der frisch gekürte Sportler des Jahres Robert Harting und betont, die Politiker könnten auch mal was für die Sportler tun.

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benutzer8472 17.12.2013, 12:53
110.

Zitat von ehFrank
Welche menschenverachtende Gesetze meinen Sie? So was ähnliches, was Gustl Mollath hinter Gitter gebracht hat? Und zum deutschen Kampf für Menschenrechte fallen mir spontan Rüstungsexporte nach Saudi Arabien ein.
Das ist doch Unsinn.
Natuerlich ist kein Staat perfekt und in jedem Land wirst du Beispiele fuer Ungerechtigkeiten finden und Dinge, die man besser machen kann.

Nur ist es in Russland de facto illegal, homosexuell zu sein und es nach aussen zu zeigen. Und das ist nur eines von vielen menschenverachtenden oder die Pressefreiheit unterdrueckenden Gesetze.
Heisst das jetzt, nur weil es in Deutschland Faelle von menschenverachtendem Vorgehen gibt, hat man als Deutscher nicht mehr das Recht, das an anderen Laendern zu kritisieren?

Jeder, der protestlos nach Sotschi faehrt ist fuer mich ein Befuerworter der Schwulenfeindlichkeit in Russland. Ob er's fuer das Geld oder den Ruhm macht ist da egal..

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fred_krug 17.12.2013, 12:54
111. Aufbau Ost

Und noch was ... Diese honoerette Persönlichkeit aus Cottbus ist Nutznißer von ca. 20 Jahren Aufbau Ost ... Auch das Ergebnis politischer Entscheidung. Und an ihm sieht man auch, dass Aufbau Ost durchaus im Einzelfall erfolgreich sein kann. Militärische Karriere, sportliche Karriere ...

So, wie ich das sehe und im unmehr dritten Beitrag zu diesem Artikel in Einzelheiten feststelle, ist seine Forderung, die Politik könne auch mal was für die Sportler tun, also ziemlich inhaltsleer. Ob das vielleicht mit seinem sozialen und regionalen Hintergrund und seiner bisherigen Karriere zusammenhängen mag? Geistreiches ist jedenfalls nicht zu erwarten.

Deshalb, Kamerad Zoni, Rand halten, beim Sport ranhalten und die wenigen Monate und Jahre der Berühmtheit genießen - denn danach fällst Du als Hochleistungssportler mit den Folgen daraus der Solidargemeinschaft zur Last. Außerdem fällst Du ja weich in den Schoß des Militärapparates. Beides, übrigens, ist auch die Folge politischer Entscheidungen zugunsten von professionellen Sportlern mit militärischem Hintergrund ...

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ehFrank 17.12.2013, 12:56
112.

Zitat von discipulus_neu
Eine Dreistigkeit sondersgleichen. Der Herr ist Sportsoldat, lebt und trainert auf Kosten des Steuerzahlers!
...und Millionen trainieren nicht einmal, sie leben auf Kosten des Steuerzahlers, manche auch sehr üppig. Wie dreist!!

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karl-felix 17.12.2013, 13:00
113. Argumente

Zitat von huascaran
Angesichts der Tatsache, dass der sich von der Sportfördergruppe der Bundeswehr durchfüttern lässt, sollte der mal den Ball flachhalten, was Forderungen an Politik und Öffentlichkeit angeht.
ad hominem sind die Kapitulation des Geistes.
Nicht einzusehen, dass alle Politiker der Welt lupenreine Demokraten hofieren, die einladen, eingeladen werden , gemeinsame Geschäfte auf Messebesuchen celebrieren und dann eigenen Sportlern nicht die Ehre erweisen, mit einem völlig unverbindlichen Besuch der friedlichen Wettkämpfe der Jugend dieser Welt.

Ich verstehe das in Hinblick auf Gauck, den halt im Alter der Ischias plagt. Aber diese Nibelungentreue gegenüber den USA wie damals in Moskau halte ich für schwachsinnig. Nichts hat das am Verlauf der Weltgeschichte geändert.

Wahrscheinlich sind die Politiker zu feige sich politisch in Sotschi zu äussern, also kneifen sie und hier im Forum wird dann laut getönt, die Sportler sollen das schmutzige Geschäft der Politik übernehmen.

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hschmitter 17.12.2013, 13:12
114. Die Sportler sollen das machen

Zitat von karl-felix
ad hominem sind die Kapitulation des Geistes. Nicht einzusehen, dass alle Politiker der Welt lupenreine Demokraten hofieren, die einladen, eingeladen werden , gemeinsame Geschäfte auf Messebesuchen celebrieren und dann eigenen Sportlern nicht die Ehre erweisen, mit einem völlig unverbindlichen Besuch der friedlichen Wettkämpfe der Jugend dieser Welt. Ich verstehe das in Hinblick auf Gauck, den halt im Alter der Ischias plagt. Aber diese Nibelungentreue gegenüber den USA wie damals in Moskau halte ich für schwachsinnig. Nichts hat das am Verlauf der Weltgeschichte geändert. Wahrscheinlich sind die Politiker zu feige sich politisch in Sotschi zu äussern, also kneifen sie und hier im Forum wird dann laut getönt, die Sportler sollen das schmutzige Geschäft der Politik übernehmen.
was sie können: ihrem Beruf nachgehen. Ich erwarte von den meisten nicht mal Interviews, weil deren Gehalt schon in ihrem Fachgebiet Sport nicht aussagekräftig ist. Optimum abgerufen, den Linguisten und Semantiker graust es bei solch einem Gestammel.

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rockit70 17.12.2013, 13:19
115. Wer redet denn hier immer von Boykott?

Hinfahren, gut abschneiden und wenn ein Mikrophon vor der Nase erscheint, die Zähne auseinander kriegen und Tacheles reden. Sie können durchaus auf Grundlage der völkerverbindenden Funktion der Spiele ein Anprangern menschenverachtender Gesetze und Praktiken in den Fordergrund (sic!) stellen.
So wichtig, wie sich der Harting vorkommt, möchte ich einmal am Sonntag vorm Spiegel sein...

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ehFrank 17.12.2013, 13:21
116.

Zitat von awun
Ich weiß auch nicht ob den Sportlern überhaupt klar ist, dass ihr Hobby vom Staat zum großen Teil finanziert wird ohne dass die Allgemeinheit davon auch ein Vorteil hat. Ein wenig Zurückhaltung und sich stattdessen was Dankbarkeit zeigen würde einigen Sportlern gut tun.
Hobby also, aha. Mit Hobby wird man also Weltmeister, der beste der Welt in seiner Disziplin.
Sie dürfen sich hier in der Quasi-Öffentlichkeit produzieren, ohne Leistungen für Deutschland erbracht zu haben.
Die Allgemeinheit hat auch nichts von Bankenrettung, die hat bestimmt mehr gekostet als sämtliche Sportförderungen- und kostet weiter.

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ehFrank 17.12.2013, 13:29
117.

Zitat von Medianet
Es ist schon mehr als peinlich was wir unseren Kindern als Vorbilder vor die Nase setzen, politisch und sportlich.
Stimmt, wenn man an all die Peinlichkeiten der letzten 4 Jahre allein im Bundes-Schauspielhaus denkt. Und an solche Sportskanonen wie Hoeneß und Rummenigge....

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Ostwestfale 17.12.2013, 13:31
118.

Zitat von fred_krug
Und noch was ... Diese honoerette Persönlichkeit aus Cottbus ist Nutznißer von ca. 20 Jahren Aufbau Ost ... Auch das Ergebnis politischer Entscheidung. Und an ihm sieht man auch, dass Aufbau Ost durchaus im Einzelfall erfolgreich sein kann. Militärische Karriere, sportliche Karriere ... Geistreiches ist jedenfalls nicht zu erwarten. Deshalb, Kamerad Zoni ...
Von jemandem, der 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch Wörter wie "Zoni" benutzt erwarte ich auch nichts geistreiches.Ihr Beitrag scheint mich darin zu bestätigen....

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raber 17.12.2013, 13:34
119. Sotschi ohne Politik und Politiker wäre viel besser

Die Politiker brauchen nicht zu den Olympischen Spielen. Das kostet nur Geld, Zeit und wichtige Themen zuhause werden vernachlässigt. Politik hat beim Sport schon viel zu viel zu sagen und dies sollte zurückgeschraubt werden. Gauck, Merkel und wie sie alle heissen mögen sich ihre Libelingssportarten am Fernseher ansehen. Wenn es um Menschenrechte und andere politische Themen geht, fragt man sich wieso China, Kuba und andere Länder von Angehörigen der Bundesregierung besucht werden.

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