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Olympische Winterspiele in Südkorea: Weg mit der Fahne
AP/dpa

Weg mit den Fahnen und Hymnen, der Medaillenzählerei - die Olympischen Spiele wären ein besseres Turnier ohne nationales Pathos.

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matze_wehlau 09.02.2018, 11:32
40. Bitte lasst uns auch mal Mensch sein

Wir "Normalos"möchten uns aber vergleichen und aneinander messen. Wir stehen auf Wettbewerbe. Wir wollen unsere Helden mit denen wir uns identifizieren können. Wir wollen stolz auf unser Land sein.

Darf man denn in diesem Land überhaupt noch Mensch mit all seinen Schrilligkeiten sein oder müssen wir alle zu morlaisch und politisch stets einwandfreien Fabelwesen mutieren.
Haltet doch mal den Ball etwas flacher und drückt einfach auch mal Auge zu ... ;)

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Anneliese-Schmidt 09.02.2018, 11:34
41. Alles andere als durchdacht

Wenn die Sportler allein, ohne Fahne und Nationalität, antreten - wer finanziert das ganze? Ein richtiger Sportler hat einfach etwas wenig Zeit, neben dem Sport noch einen gut bezahlten Job auszuüben - deshalb sind in DE viele Sportler Sportsoldaten.
Natürlich könnte dann aus der Privatwirtschaft gesponsert werden, oder es werden sich Teams bilden - und dann ist wieder das Geschrei groß, wenn Team XYZ mit viel Geld alle Sportler "aufkauft".

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anaxi 09.02.2018, 11:34
42.

Wir sind eben nicht alle gleich und das ist gut so. Der Artikelschreiber hat seine Meinung. Ist ok. Ich kann nur hoffen das sich aber eine solche Meinung nicht durchsetzten wird.

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sir wilfried 09.02.2018, 11:36
43. EU-Team

Um den nationalistischen und rechtspopulistischen Erscheinungen in Europa entgegen zu treten wäre es sinnvoll, ein gemeinsames EU-Team zu den Wettkämpfen zu senden. Das muß sicher per EU-Verordnung durchgedrückt werden, aber in undemokratischem Über-die-Kopfe-hinweg-regieren haben die Kommissare in Brüssel ja Übung.
Es geht schließlich um alles. Scheitert das EU-Team, scheitert Europa!

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unzensierbar 09.02.2018, 11:37
44.

Zitat von lars_voss
Wie war das nochmal die Linke macht die Rechte stark.
Die Mitte macht die Rechte stark und beschuldigt dann die Linke, weil diese dann die Rechte gewaltsam bekämpfen muss. Siehe historische Beispiele: 2. WK, Spanischer Bürgerkrieg, Mussolinis Italien, etc., China nach dem Fall der Qing.

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jewill 09.02.2018, 11:37
45. Wenigstens die Fahne

sollten die Sportler bei Olympia zeigen dürfen, denn schließlich werden sie von ihren Ländern auch finanziell unterstützt. Die eigenen Sponsoren dürfen die Sportler ja nicht zeigen, das verbietet der monopolistische IOC. Im Weltcup und bei anderen Wettbewerben zeigen Sportler ihre Fahne und ihre Sponsoren und das ist nur fair.

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steingärtner 09.02.2018, 11:40
46. Diesmal nicht

Dieses mal gilt die Nation. Denn es ist ja unser aller Bundespräsident hin gereist. Der letzte meinte ja, er könne das nicht, nach Sotschi zu reisen.

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imo27 09.02.2018, 11:40
47.

So eine Idee kann auch ausschließlich aus Deutschland kommen.
Dann würde niemand sich für Olympische Spiele interessieren.

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Reinhardt Gutsche 09.02.2018, 11:41
48. Relikt nationalistischer Selbstherrlichkeit

Ein sehr guter Vorschlag, diesen merkwürdigen anachronistischen Brauch zu canceln, ein Relikt nationalistischer Selbstherrlichkeit. Verbinden könnte man dies mit einer Legalisierung jegliche Art chemischer Leistungssteigerung im Premium-Sport, natürlich vorausgesetzt, die Betroffenen dopten aus freiem Willen und übernähmen für die Folgen allein die volle Verantwortung? Dann könnte man auch die nationalen Wettbewerbe durch Vergleichskämpfe zwischen den von diesem ganzen Zirkus profitierenden Pharmafirmen ersetzen. Der Medaillen-Spiegel würde dann nicht mehr die Meriten von Nationalmannschaften widerspiegeln sondern die Erfolge von Konzern-Teams: „Gold für Franz Meyer von Merck vor Egon Müller von Ratiopharm. Das Team von Berlin Chemie ging leider leer aus.“ Allerdings entfielen dann auch die tränenstarken Siegeszeremonien mit dem Hissen der Nationalfahnen und dem kollektiven Absingen der Nationalhymnen: Ein durch nichts zu ersetzender Verlust...

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pm40 09.02.2018, 11:41
49. Warum sollte ein Sportler stolz darauf sein....

Zitat von Frank D.
Bitte verabschieden Sie sich von diesem Gedankenspiel mal wieder ganz schnell. Klar, ein Sportler möchte sich in erster Linie gegen andere Sportler messen, aber das tun sie auch schon bei einer WM / EM. Fragen Sie einfach mal die Sportler die an einer Olympiade teilnehmen, ob sie "stolz" sind ihr Land zu .....
....4 Jahre lang untätig rumzusitzen und zu trainieren?
Wäre er stolz darauf bei den Olympischen Spielen teilzunehmen, könnte ich das durchaus nachvollziehen.

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