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Pferde-Drama: Reitsport rätselt über Tod von "Hickstead"

Der Tode des Ausnahmepferdes "Hickstead" hat die Reitsportwelt erschüttert. Während*über die Anforderungen im Springreiten diskutiert wird, bleibt*die Todesursache des Tieres*auch für Experten "rätselhaft".*Ob der Vorfall von Verona je aufgeklärt wird, ist fraglich.

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Deepthought42.0815 08.11.2011, 13:27
1. ekelerregend

Verlogene "schöne" Reitsportwelt. Doping ist ALLTAG, zuspritzen der Pferde damti sie irgendwie funktionieren auch, egal ob Springreiten, Pferderennen, Dressur oder Westernreiten. Ich habe Insiderwissen und die Reitwelt ist die verlogenste heuchlerischte Bande die es gibt. Weitaus schlimmer als die Radsszene, denn die schaden wenigstens sich selbst...

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uchawi 08.11.2011, 13:44
2. Spekulieren bringt nichts

Solange der Tod von Hickstead nicht aufgeklärt ist, ist jede Spekulation über die Hintergründe müßig. Ähnlich wie Menschen sterben auch Tiere gelegentlich völlig unvermittelt durch Aneurismen, nicht erkannte Herzkrankheiten oder Hirnschläge.

Nichts desto trotz schadet es nicht, diesen Sport gründlich zu hinterfragen. Beim Springen (und inzwischen auch in der Dressur; von Pferderennen gar nicht zu reden) geht es inzwischen um horrende Summen. Kein Wunder, wenn Reiter und Pferdebesitzer die Bodenhaftung verlieren und die Tiere nur noch als Investionsmasse und Arbeitsgerät betrachten. Dem Sport ist seine Beliebtheit zur Falle geworden. Aber während beim Fußball, beim Schwimmen oder beim Turnen "nur" der Mensch selbst seine Gesundheit für den Erfolg ruiniert, ist hier ein Sportler betroffen, dem Ruhm, Schleifen und Medaillen selbst eigentlich herzlich egal wären.

Die Verantwortlichen könnten gegensteuern – wenn sie denn wollten. Denn der Springsport wird nicht deshalb unattraktiv, weil die Hindernisse nicht immer weiter in den Himmel wachsen. Und in der Dressur braucht es für den Erfolg keine Rollkuren oder blutige Mäuler. Doch die Pferdesportindustrie hat sich verselbständigt, schafft ihre eigenen Regeln, redet Dopingvergehen klein und klüngelt mit umstrittenen Aktiven und Veterinären. Das hört nicht von allein auf, dafür geht es um zu viel Kohle. Das einzige, was helfen könnte, wären Zuschauer, die sich angesichts überforderter Pferde abwenden, statt teure Eintrittskarten zu bezahlen. Und Sponsoren, für die nicht nur der "Vorname" des Pferdes und das Logo auf der Schabracke etwas gelten, sondern auch, ob der Crack, der ihre Farben trägt, älter als 12 wird und nach Abschluss seiner Karriere noch laufen kann. Aber davon sind wir weit entfernt.

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Magnolie5 08.11.2011, 13:56
3. reitsport

Es sind doch alles Spekulation aber wenn ein Pferd im Alter von 15 Jahren umkippt und stirbt, dann ist das schon sonderbar. Reiten ist ein schoener Sport, eine wunderbare Freizeitbeschaeftigung fuer Mensch und Tier. Wird um Preisgeld, Auszeichnungen und Ehrungen geritten, ist das Stress fuer die Tiere und sollte verboten werden.Qualvolles Training- Barren ist doch nur ein kleiner Teil der Tierquaelerei, stundenlang in Pferdeanhaengern durch Deutschland, Europa kutschieren oder gar zwischen Europa und Amerika hin und her fliegen- Artgerecht ist das nicht und die meisten Pferde leiden! Es hilft dem Tier nicht, wenn sich beste Veterinaere kuemmern, neueste Medikamente fuer es bezahlt werden. Dem Tier reicht eine gruene Wiese, Artgenossen,( bloss nicht allein in einer dunklen Pferdebox halten), ein verantwortungsvoller Halter der taeglich mit dem Tier ausreitet oder es bewegt. Das Business und der Leistungssport der um das Tier Pferd entstanden ist foerdert Tierquaelerei.

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mollizi 08.11.2011, 14:01
4. überzüchtet

Ich stimme Ihnen im Prinzip zu, aber ein weiterer Punkt sollte nicht vergessen werden: die Zucht!
Wie Hunde sind auch Pferde überzüchtet, denn da wird eine Stute von einem mehrfach ausgezeichneten Siegerpferd gedeckt und dann die nächste Stute und dann immer so weiter.
Zwar gibt es Zuchtbücher, aber aus Profitgier wird dann eben Nachkommen mit Nachkommen gekreuzt - und schon ist das Fiasko da.
Da braucht man nur einen guten Genetiker, um das auszurechnen!

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waldemar.l. 08.11.2011, 14:07
5. Oder...

Zitat von uchawi
Solange der Tod von Hickstead nicht aufgeklärt ist, ist jede Spekulation über die Hintergründe müßig. Ähnlich wie Menschen sterben auch Tiere gelegentlich völlig unvermittelt durch Aneurismen, nicht erkannte Herzkrankheiten oder Hirnschläge. Nichts desto trotz....
...vielleicht aus Langweile.

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Tottiso 08.11.2011, 14:12
6. Worüber rätseln alle?

Wie sie das Tier medikamentös zu Tode therapiert haben?

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nick115 08.11.2011, 14:18
7. ...

Ob beim Pferderennen oder Springreiten, durch Überlastung der Tiere entstehen solche "Unfälle". Warum "reißt" eine Aorta wohl ab? Eventuell Überstreckung in Kombination mit Gewerbeschwächung? Trainingsmethoden und Tuniere stehen schon lange nicht mehr im Einklang mit dem obersten Ziel:
IMMER das Wohl des Tieres an höchster Stelle

Im Westernreiten werden Stopps vor Betonwänden geübt und wenn das Quarterhorse eben auf Grund seines Körperbaus das nicht direkt hinbekommt, dann knallt es eben gegen die Wand. Irgendwann wird es die A-Typische Bewegung schon hinbekommen. Das gleiche gilt für die bereits genannte Rollkur oder Barrentraining beim Springpferd. Alleine die Vorstellung einem Tier die Vorderbeine aufzurauen, mit Terpentin einzureiben und dann kurz vor Übersprung den Barren hochreißen ist nicht mehr als krankhafte Tierquälerei!

Es ist dann schon arg scheinheilig, wenn die Verantwortlichen immer noch an einen weißen Reitsport sprechen. Isabell Werth ist doch das beste Beispiel. Doping nachgewiesen im Dressurbereich und trotzdem bleibt Sie "die" Dressurreiterin schlechthin.

Fazit: Freizeitreiten bei Offenstallhaltung in einer Herde!

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M. Michaelis 08.11.2011, 14:26
8. ....

Leistungssport ist gesundheitsschädlich. Auch bei Tieren.
Da braucht man nicht zu rätseln. Das Problem ist dass gerade Experten das nicht eingestehen wollen.
Das Tier starb vermutlich einen plötzlichen Herztod den auch schon des öfteren Leistungssportler auf dem Platz ereilt hat.

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watermark71 08.11.2011, 14:35
9. Formel 1 hat auch nichts mit dem StraßenPKW zu tun.

Zitat von Magnolie5
Es sind doch alles Spekulation aber wenn ein Pferd im Alter von 15 Jahren umkippt und stirbt, dann ist das schon sonderbar. Reiten ist ein schoener Sport, eine wunderbare Freizeitbeschaeftigung fuer Mensch und Tier. Wird um Preisgeld, Auszeichnungen und Ehrungen geritten, ist .....
Na - Sie haben aber einiges nicht verstanden. Beim internationalen Springreiten geht es nicht mehr um einen schönen Sport. Das ist knallhartes Business. Das Pferd ist hierbei nur ein millionenteures Sportgerät - und hat mit: ach ist das liebe Tier süss, lieb, fromm... nichts mehr gemein.

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