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Plädoyer von Dietmar "Didi" Hamann: Dortmund muss Klopp behalten
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Bloß nicht aktionistisch werden! SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Dietmar Hamann warnt vor einer Trainerdiskussion beim BVB: Jürgen Klopp ist nach wie vor der Richtige für den Tabellenletzten, findet er.

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pinky&thebrain 01.12.2014, 21:04
70. @lupo44

Ok dann muss ich mich bei Ihnen entschuldigen, da hab ich ihren Beitrag wohl etwas falsch verstanden. Bin nur etwas genervt davon wenn so viele der Weltfussballer auf die vier Wochen der WM reduzieren wollen, bin einfach der Meinung das man ein ganzes Jahr anschauen muss und nicht nur eine so kurze Zeit. Und auf ein Jahr gesehen war Ronaldo einfach der stärkste Spieler.

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rugall70 01.12.2014, 21:04
71. Woher die Antipathie kommt

Zitat von exil-schwabe
Noch eine weitere, durchaus ernstgemeinte Frage: Woher stammt diese Antipathie gegen den BVB? Wegen der zwei nicht-gewonnenen Meisterschaften und dem DFB-Pokal 'damals'?
Woher die Antipathie stammt? Wahrscheinlich spielen die BVB-Erfolge eine größere Rolle, als man sich eingestehen möchte. Aber: Als der BVB in den 90ern schon einmal sehr erfolgreich war, fand ich den Verein insgesamt dennoch sympathisch (außer den weinerlichen Möller, den nicht).

Ich fand auch die Stimmung im Dortmunder Stadion immer großartig und sehr sympathisch; bis die Dortmunder angefangen haben, von nichts anderem zu reden, als davon, wie großartig und toll die Stimmung bei Ihnen immer wär. Und wie sehr und "echt" sie ihren Verein lieben; als würden das die anderen Fans nicht auch.

Dazu kamen einzelne unschöne Szenen in entscheidenden Spielen. Ich denke daran, wie Subotic Robben nach dem verschossenen Elfmeter angebrüllt hat. Ich denke an das Interview, das Klopp dem Guardian gegeben hat...

Und dann: Man sollte nicht vergessen: Auch Bayern-Fans lieben ihren Club. Und wenn jemand das, was man liebt, angreift, dann erzeugt das Abwehr-Reaktionen. Auch hier im Forum finden sich ja solche Angriffe auf "meinen" Verein. Der immergleiche Unsinn: Geld. Hollywood. Erfolgsfans. Langeweile. Steuersünder...

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millionwatts 01.12.2014, 21:39
72.

Zitat von exil-schwabe
Na, wenigstens eine ehrliche Antwort – Respekt! :) Noch eine weitere, durchaus ernstgemeinte Frage: Woher stammt diese Antipathie gegen den BVB? Wegen der zwei nicht-gewonnenen Meisterschaften und dem DFB-Pokal 'damals'? Wenn der BVB und FCB (ähnlich wie Real & Barca in Spanien) dauerhaft(!) direkte Rivalen wären, würd ich's ja verstehen. Und Derby-Rivalen sind der BVB und FCB ja auch keine...
Es bedarf immer eines Rivalen, eines Feindbildes. Fans lieben das, bei jedem Verein. Bayern hat keinen ernstzunehmenden lokalen Rivalen, also nimmt man den, der sich gerade anbietet. Und Dortmund, das muss man einfach mal festhalten, hat diese Rolle dankend und mit Inbrunst übernommen. Das war keineswegs eine einseitige Angelegenheit. Da wurde nicht nur seitens der Fans aus allen Rohren Richtung München gefeuert. Es ist gar nicht lange her, da hat Klopp noch öffentlich über eine mögliche Wachablösung im deutschen Fussball spekuliert. Den Rest haben dann die Medien übernommen, die diese Rivalität bei jeder Gelegenheit befeuert und ausgeschlachtet haben. Und schon hast du erwachsene Menschen, die sich im Internet und auf der Strasse anpöbeln.

Mir persönlich stößt das verlogene Auftreten und die Heuchelei von machen, bei weitem nicht allen, im Dortmunder Umfeld übel auf. Wenn's gerade passt, pocht man darauf als gleichwertiger Spitzenverein auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden und wird nicht müde, sportliche und finanzielle Erfolge aufzuzählen. Wenn's dann aber gerade mal nicht mehr passt, dann gibt man sich sofort als bettelarmer Arbeiterverein, bei dem sich alle von Luft und Liebe ernähren, und der den Bayern hilflos ausgeliefert ist. Bei jedem Sieg wird mit ausgestrecktem Finger der Rivale ausgelacht. Bei jeder Niederlage wird betont, dass man ja ohnehin keine faire Chance hatte und einem Sieg oder Niederlage sowieso total egal sind.
Am schlimmsten ist das Gejammer über das finanzielle Ungleichgewicht der Liga. Dortmund ist einer der umsatzstärksten Vereine in ganz Europa, hat mit Abstand den zweitwertvollsten Kader der Liga und wird nicht müde sich als Opfer von bösen Kapitalisten zu bemitleiden. Mit dem eigenen Vorsprung vor dem Rest der Liga hat kein Dortmunder ein Problem, aber dass es da einen einzigen Verein gibt, der noch mehr Geld hat, das ist angeblich eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

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exil-schwabe 01.12.2014, 21:50
73.

Zitat von rugall70
Woher die Antipathie stammt? Wahrscheinlich spielen die BVB-Erfolge eine größere Rolle, als man sich eingestehen möchte. Aber: Als der BVB in den 90ern schon einmal sehr erfolgreich war, fand ich den Verein insgesamt dennoch sympathisch (außer den weinerlichen Möller, den nicht). Ich fand auch die Stimmung im Dortmunder Stadion immer großartig und sehr sympathisch; bis die Dortmunder angefangen haben, von nichts anderem zu reden, als davon, wie großartig und toll die Stimmung bei Ihnen immer wär. Und wie sehr und "echt" sie ihren Verein lieben; als würden das die anderen Fans nicht auch. Dazu kamen einzelne unschöne Szenen in entscheidenden Spielen. Ich denke daran, wie Subotic Robben nach dem verschossenen Elfmeter angebrüllt hat. Ich denke an das Interview, das Klopp dem Guardian gegeben hat... Und dann: Man sollte nicht vergessen: Auch Bayern-Fans lieben ihren Club. Und wenn jemand das, was man liebt, angreift, dann erzeugt das Abwehr-Reaktionen. Auch hier im Forum finden sich ja solche Angriffe auf "meinen" Verein. Der immergleiche Unsinn: Geld. Hollywood. Erfolgsfans. Langeweile. Steuersünder...
Um mal etwas als neutraler Vermittler – mit zwinkerndem Auge – zu agieren:
Ja, Heulsuse Möller war wirklich nicht zum aushalten :)

Ob nun "Echte Liebe" oder "Mia san Mia"... Bei "Mia san Mia" könnte man auch "Wir sind wer, und Ihr nicht" lesen. Marketing-blabla sollte man aber ohnehin nicht allzu ernst nehmen.

Unschöne Szenen gibt's in vielen Spielen, und genauso könnte man Robben ankreiden zu oft zu schnell zu fallen. (Genau wie Möller damals...)
Klopp's Interview im Guardian kenn ich nicht. Aber auch von Rummenigge & Sammer kommt nicht allzuviel Symphatisches rüber (teilweise gegen den Rest der Liga gerichtet... Thema "akribisches Trainieren" und "RB-Leipzig = endlich mal ein Gegner")

Foren sind Foren – manche Auseinandersetzung finde ich sehr interessant (so wie diese unsere). Andere sind klar mit Fanbrille geschrieben, oder von Trolls zersetzt.

"Steuersünder" gehört eigentlich nicht in eine rein sportliche Diskussion, stimmt allerdings leider dennoch. Und die Rummenigge-Rolex-Geschichte hinterläßt zusammen mit Hoeneß' Steuersache leider schon ein kleines 'Gschmäckle'.

Bei Geld, Hollywood, Erfolgsfans stimme ich Ihnen allerdings zu: der immergleiche Unsinn.

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leipz1ger 02.12.2014, 01:02
74. Saisonende

Zitat von lupo44
der BVB wird unter seiner Leitung wieder zurück finden. Die saison ist noch lang.Der BVB wird unter den ersten 4 zu finden sein am Saisonende.Wetten!
So einfach und so schnell kann Dortmund die Fehler nicht abstellen. Da wird es also sehr, sehr ENG mit Platz 4.

Es würde mich sehr wundern, wenn Dortmund noch den Vierten schafft.

Sie sollten eher versuchen, Vereine wie Bremen, HSV und VfB in die 2. Liga zu schubsen. Ansonsten erwischt es vielleicht sogar Dortmund?!?

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leipz1ger 02.12.2014, 01:31
75. immer dasselbe Gelaber

Zitat von rwkmc
Mit Götze und Lewandowski die besten Spieler weggekauft, Dortmund genötigt das Geld wieder zu reinvestieren in Spieler die nix taugen, Reus und Kloppo kurz vor dem Abflug. Spieler weg, Kohle weg, Trainer weg, Abstieg. Voilà. Die Bayern sollte man nicht reizen !
Ich gähne ...

Immer dasselbe unqualifizierte Gelaber vom Wegkaufen. Dann heul' doch, lieber Dortmunder!! Jammer schön und laut und schimpfe weiter auf die ganz doll bösen Bayern ...

Ob es aber der Dortmunder Mannschaft hilft??

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wahlbayer 02.12.2014, 07:41
76. Es ist immer leicht,

draufzuhauen, wenn jemand schon am Boden liegt.
Dortmund hat verletzungsbedingt keine zwei Trainingseinheiten hintereinander mit der gleichen Besetzung durchführen können. Immer wieder wurde mit U21 Spielern aufgefüllt. Unter solchen Umständen werden nunmal keine Abläufe einstudiert. Hinzu kommt der unbeschreibliche öffentliche Druck, der nicht zuletzt von der Presse mit erzeugt und befeuert wird. So etwas führt dazu, dass Spieler nicht mehr mutig agieren und auch bereit sind Fehler in Kauf zu nehmen. Sie spielen stattdessen zu überlegt und damit gehemmt und zwangsläufig schlechter. Jürgen Klopp genießt das Vertrauen und das ist auch mehr als berechtigt! Der BvB wird auferstehen - schreibt ein BayernFan

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nobody_aj 02.12.2014, 07:42
77. was man hier wieder liest

ist mal wieder sehr unterhaltsam. Immer wieder diese Überschlauen Kommentare hier, dass der BVB keine Ausreden haben kann, da man als 'Spitzenmannschaft' quasi in jeder Situation um Titel mitzuspielen hat. Komisch, dass diese Logik nur dann anfängt zu greifen, wenn man Letzter ist. Aber so kann man sich die eigene Fachkompetenz auch schön reden, obwohl man im Grunde völlig ahnungslos ist. Der BVB ist auch nur ein Verein, der unter den Folgen von vielen verletzten Spielern zu leiden hat. Zwar sind die meisten Verletzten wieder zurück im Training, aber es dauert mitunter eine ganze Weile bis sie wieder Bundesligatauglich sind. Betrachtet man den BVB genauer, so wird klar, dass sie ständig mit einer Art Notelf spielen. Kein Verein der Welt würde unter diesen Umständen erfolgreich Fussball spielen. Bleibt aber der BVB bis zum Beginn der Rückrunde von weiteren Verletzungen verschont, kommen sie da unten wieder raus. Ob es am Ende für ein CL-Platz reicht bleibt abzuwarten.... aber noch kann man sich auch anders für die CL qualifizieren ;-)

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strongbelwas 02.12.2014, 18:49
78. Nur der BVB

Zitat von nobody_aj
ist mal wieder sehr unterhaltsam. Immer wieder diese Überschlauen Kommentare hier, dass der BVB keine Ausreden haben kann, da man als 'Spitzenmannschaft' quasi in jeder Situation um Titel mitzuspielen hat. Komisch, dass diese Logik nur dann anfängt zu greifen, wenn man Letzter ist. Aber so kann man sich die eigene Fachkompetenz auch schön reden, obwohl man im Grunde völlig ahnungslos ist. Der BVB ist auch nur ein Verein, der unter den Folgen von vielen verletzten Spielern zu leiden hat. Zwar sind die meisten Verletzten wieder zurück im Training, aber es dauert mitunter eine ganze Weile bis sie wieder Bundesligatauglich sind. Betrachtet man den BVB genauer, so wird klar, dass sie ständig mit einer Art Notelf spielen. Kein Verein der Welt würde unter diesen Umständen erfolgreich Fussball spielen. Bleibt aber der BVB bis zum Beginn der Rückrunde von weiteren Verletzungen verschont, kommen sie da unten wieder raus. Ob es am Ende für ein CL-Platz reicht bleibt abzuwarten.... aber noch kann man sich auch anders für die CL qualifizieren ;-)
Also hat nur der BVB verletzte Spieler - auch Leistungsträger - zu beklagen? Schalke nicht? Leverkusen auch nicht? Eintracht Frankfurt sowieso nicht? Bremen?

Und die Bayern? Lahm, Alaba, Martinez, Thiago, Badstuber, Reina, Starke....Schweinsteiger kommt gerade wieder zu zaghaften Kurzeinsätzen.

Komisch dass es alle 17 anderen offensichtlich besser hinkriegen als der BVB.

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allster 02.12.2014, 20:37
79. Genau: Klopp behalten

Klopp behalten. Der wird gerade immer besser. Schon auf Platz 18 und bald startet er durch in die 2. Liga ! Wenn das keine Karriere ist. Ach so: ich vergaß ja. Sein Geld verdient er längst mit Signal Iduna ( kommt bald), Opel , honorigen Vorträgen etc etc etc.

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