Forum: Sport
Pläne für die Topklubs: Uefa denkt über neue Superliga nach
Bongarts/Getty Images

Noch mehr Einnahmen, noch mehr Wettbewerbe: Die Uefa plant offensichtlich die Einführung einer Superliga für die besten europäischen Klubs. Sie soll noch oberhalb der Champions League angesiedelt werden.

Seite 8 von 10
mt8 16.03.2016, 11:01
70.

Zitat von ge1234
.. der Umsatzrückgang des Gesamtkonzerns FCB AG (inkl. Stadion GmbH und allen anderen Töchtern) betrug im vergangenen Geschäftsjahr 1% bei gleichzeitigem Rekordgewinn. Der Umsatz der reinen Fussballsparte der FCB AG (ohne Töchterfirmen) steigerte sich sogar um 22%. Das Merchandising blieb genau 3% unter dem Vorjahresergebnis. Und Sie schwadronieren hier von "geretteten Zahlen"? Mal wieder gut getrollt!
Warum lasst ihr euch eigentlich immer von diesem Troll provozieren, der genau weiß, dass er Unsinn schreibt.

Laut Forbes liegt Bayern München im Jahr 2015 auf Rang vier der wertvollsten Fußballvereine der Welt. Wenn Troll-Oihme meint, dass man dann nur ein "Möchtegern-Topklub" ist, dann soll er das tun. Der BVB auf Rang 11 ist davon Lichtjahre entfernt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oihme 16.03.2016, 11:01
71.

Zitat von elenderbesen
Christian Dreesen bei der Jahreshauptversammlung am 27.11.2015 Das Festgeldkonto beträgt 411,5 Millionen Euro Hat er die anwesenden Mitglieder belogen?
Keine Ahnung, ob er das gesagt hat, aber aber da haben Sie mit Sicherheit etwas falsch verstanden.
Diese 411 Millionen bilden auf der Passiva-Seite der Bilanz das gesamte (!) Eigenkapital des FC Bayern, die aber eben nicht identisch mit dem Umlaufvermögen und dort insbesondere mit den kurzfristig abrufbaren "liquiden Mitteln" sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
briancornway 16.03.2016, 11:05
72. Richie Rich

Zitat von brainstormerene
wenn der FC bayern der meinung ist das er fuer einen spieler mal 150 millionen auf den Tisch legen moechte......dann kann er das auch ohne sich das geld bei der bank leihen zu muessen wie beispielsweise real madrid..
In so einer "Superliga" sollen aber nicht die Vereine mit dem meisten Geld auf dem Konto gegeneinander spielen, sondern die Vereine mit den besten SPielern bzw. mit dem besten Fußball.

Dazu würde ich momentan auch Real Madrid zählen, unabhängig vom Füllstand der Schatulle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gegenpressing 16.03.2016, 11:25
73.

Zitat von Oihme
Keine Ahnung, ob er das gesagt hat, aber aber da haben Sie mit Sicherheit etwas falsch verstanden. Diese 411 Millionen bilden auf der Passiva-Seite der Bilanz das gesamte (!) Eigenkapital des FC Bayern, die aber eben nicht identisch mit dem Umlaufvermögen und dort insbesondere mit den kurzfristig abrufbaren "liquiden Mitteln" sind.
Das mit den Passiva ist natürlich richtig, da fehlt es einigen Foristen hier offenbar an den absoluten Basics...
Allerdings wird ein Transfer wohl kaum auf einem Schlag bezahlt sondern eher in mehreren Tranchen. Von daher ist Ihre Rechnung auch eher Banane.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oihme 16.03.2016, 11:39
74.

Zitat von ge1234
.. der Umsatzrückgang des Gesamtkonzerns FCB AG (inkl. Stadion GmbH und allen anderen Töchtern) betrug im vergangenen Geschäftsjahr 1% bei gleichzeitigem Rekordgewinn. Der Umsatz der reinen Fussballsparte der FCB AG (ohne Töchterfirmen) steigerte sich sogar um 22%. Das Merchandising blieb genau 3% unter dem Vorjahresergebnis. Und Sie schwadronieren hier von "geretteten Zahlen"? Mal wieder gut getrollt!
Schon komisch, Sie geben mir zunächst zweimal zähneknirschend recht und werfen mir dann doch vor, zu "schwadronieren".

Was ist denn mit dem eigentlich erforderlichen Hinweis, dass nur die ausnahmsweise einmal halbwegs ausgeglichene Transferbilanz 2014/15 - also ein "Einmaleffekt" -, diese Jahresbilanz der Bayern noch so eben gerettet hat?

Rückgang des Umlaufvermögens (einschl. "Festgeldkonten") von 186,9 Millionen € in 2014 auf 154 Millionen in 2015. Warum erspart man den Bayern-Mitglieders auf der Hauptversammlung solche nachdenklich machenden Zahlen ?
Schon in den letzten Jahren mussten die klammheimlich dazuaddierten Umsätze der Allianz-Arena herhalten, um zu einem sprunghaften Ansteigen der Konzernumsätze auf "Rekordniveau" zu kommen und die Mitglieder zu beruhigen, das Verhältnis der Personalkosten zum Umsatz sei immer noch im grünen Bereich.

Ganz gezielt werden nur positive Zahlen genannt, um sich auf der Hauptversammlung feiern zu lassen, wohl in der Hoffnung, dass die komplette Bilanz dann später keiner mehr liest.
Mit Erfolg, so stand in weiten Teilen der Presse nach der letzten Hauptversammlung fälschlicherweise tatsächlich zu lesen, der FCB hätte im vergangenen Geschäftsjahr tatsächlich wieder einen Umsatzrekord erzielt

Aber letztenendes sind das eben oft nur Scheinrekorde, die man da verkündet hat.
Man kann schließlich auch den Zuwachs an verbrauchtem Toilettenpapier in der FCB-Geschäftsstelle oder die Anzahl der Mitarbeiterinnen im Mutterschutz als "Rekordergebnis" verkaufen, wenn man das unbedingt will, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Direwolf 16.03.2016, 11:46
75. Mal das FCB-BvB Getrolle beiseite gelassen

Worauf läuft das Konzept Superliga eigentlich hinaus?

Man merkt, dass die Aufblähung der CL viele verdammt öde Spiele produziert hat, kann aber nicht zurückrudern, da bei 54 Verbänden allein schon 54 Meister anfallen.

Also will man einen neuen exklusiven Kreis schaffen, der nur die zugkräftigen Namen beinhaltet.

Folge: Die CL unterscheidet sich wohl kaum von der EL und die ist schon eine traurige Veranstaltung.

Folge: Man stärkt den Trend zur Vereinsoligarchie, denn natürlich konzentrieren sich die besten Spieler dann bei diesen Vereinen.

Folge: Ein closed shop entsteht, nationale Meisterschaften braucht man unter Beteiligung der Ologarchieklubs gar nicht mehr ausspielen.

Fazit: Wenn Rumenigge seinen closed shop will, dann soll er ihn mit Gleichgesinnten gründen, aber aus der BL verschwinden. Dann kann sich der Fan entscheiden was ihn mehr interessiert. Das Premiumprodukt mit Stars und Glamour oder das traditionelle Produkt mit schlechteren Spielern, kürzeren Wegen und gewachsenen Strukturen.
Dann wird sich ja zeigen, was erfolgreicher ist

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oihme 16.03.2016, 11:53
76.

Zitat von mt8
Warum lasst ihr euch eigentlich immer von diesem Troll provozieren, der genau weiß, dass er Unsinn schreibt. Laut Forbes liegt Bayern München im Jahr 2015 auf Rang vier der wertvollsten Fußballvereine der Welt. Wenn Troll-Oihme meint, dass man dann nur ein "Möchtegern-Topklub" ist, dann soll er das tun. Der BVB auf Rang 11 ist davon Lichtjahre entfernt.
Was der BVB und die 2,35 Milliarden Dollar, die ein potentieller Käufer momentan für den FC Bayern auf den Tisch legen müsste, mit der aktuellen Jahresbilanz der Münchener FC Bayern zu tun hat, das wissen nur Sie selbst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unter_linken 16.03.2016, 12:43
77.

Zitat von Oihme
Was der BVB und die 2,35 Milliarden Dollar, die ein potentieller Käufer momentan für den FC Bayern auf den Tisch legen müsste, mit der aktuellen Jahresbilanz der Münchener FC Bayern zu tun hat, das wissen nur Sie selbst.
Ach Oihme.. Du, wie auch Ackergold, Attila2009 und vor allem pb-sonntag, ihr müsst über ein derart unerfülltes Leben verfügen, dass ich euch hier fast ausschließlich über Kritik am FCB definiert. Ackergold gibt dann gerne noch den Systemkritiker, den gläubigen Sozialisten. Passt aber auch wunderbar in die Kritik am FCB, die Dortmunder sind ja noch ein Verein, bei dem es um wahre Liebe geht. Börsennotiert sind ja nur die anderen..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
staatsbürger1964 16.03.2016, 12:54
78.

Zitat von promirror
Hätte man von Anbeginn nur die wahren Champions, also die jeweiligen Landesmeister, im altbewährten Modus hätte gegeneinander antreten lassen, hätte man sich diesen monetären Zirkus sparen können. LandesCHAMPION ? ... es kann nur einen geben. CHAMPIONSLeague ? ... macht nur für Champions Sinn. Einzig sinnvoll: Die jeweiligen Landesmeister der 28 europäischen Mitgliedsländer werden aus ihren jeweiligen Landesligen für 1 Jahr rausgenommen und treten in einer wahren ChampionsLEAGUE mit 28 Mannschaften und 27 Partien ( keine Hin- Rück-) auf jeweils neutralem Platz an. Nur der jeweilige "Super-Champion" darf nach diesem Jahr in dieser "Super-Liga" verbleiben. Alle anderen müssen zurück in die jeweiligen Landesligen und sich durch einen erneuten Meister-Titel wieder für diese "Super-Liga" qualifizieren. Na - was haltet Ihr davon ?
Überhaupt nichts, dein Konzept halte ich für komplett untauglich. 1. warum "nur" 28 Mitgliedsländer, die UEFA hat fast doppelt soviele (54) Mitglieder. 2. wer will Vaduz gegen Andorra la Vella sehen? Maltameister gegen Islandmeister? 3. "neutraler Boden", d.h. keine Heimspiele mehr = noch weniger Zuschauer. 4. SL-Teilnehmer raus aus nationaler Liga: dann fehlt einer der wichtigsten Zuschauermagneten in der jeweiligen Landesliga, Derbys fallen weg usw.

Das "offizielle" Konzept hingegen scheint mir für die Zuschauer attraktiv, für die beteiligten Vereine auch, für den Rest allerdings fragwürdig, in der BL werden Bayern und der BVB dann noch weiter enteilen. Außerdem müsste die Namensgebung überdacht werden, CL hört sich für mich höherwertiger als SL an.
Das in der jetzigen CL auch nicht-Landesmeister spielen hat mich noch nie gestört, ab 1/8-, spätestens 1/4-Finale finde ich die heutige CL deutlich spannender als früher den Landesmeisterpokal, da dort noch zu viele deutlich unterlegene Mannschaften spielten, die dann oft krachend verloren. Ich sehe auch lieber Barca UND Real anstatt nur einen der beiden und dafür den maltesischen Meister. Von der Spielstärke müssten die großen europäischen Ligen eigentlich noch mehr Mannschaften in die CL bringen können als jetzt, allerdings würden mir dann die Exoten doch irgendwie feheln, ich finde die jetzige Teilnehmerbalance in der CL gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
donald17 16.03.2016, 13:25
79. Fälschlicherweise?

Zitat von Oihme
... Ganz gezielt werden nur positive Zahlen genannt, um sich auf der Hauptversammlung feiern zu lassen, wohl in der Hoffnung, dass die komplette Bilanz dann später keiner mehr liest. Mit Erfolg, so stand in weiten Teilen der Presse nach der letzten Hauptversammlung fälschlicherweise tatsächlich zu lesen, der FCB hätte im vergangenen Geschäftsjahr tatsächlich wieder einen Umsatzrekord erzielt ...
Der Umsatz der der FC Bayern AG stieg von 480 auf über 485 Mio an und stellt einen neuen Rekord dar. Können Sie gerne Ihrem Link entnehmen:

https://www.fcbayern.de/media/native/presse-free/Jahresabschluss_AG_14-15.pdf

Die Presse hat dies schon ganz richtig wiedergegeben. Sie haben dies nur nicht verstanden. Der Rest Ihres Post entspricht exakt dem Niveau, den Sie mit obiger Behauptung an den Tag gelegt haben.

P.S.: An die anderen Formsteilnehmer: Sorry, das ich füttere. Aber das mußte sein ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 10