Forum: Sport
Pokalspiel in Bremen: Schiedsrichter-Boss kritisiert Elfmeter-Entscheidung
Martin Meissner AP

"Die hätten sich das noch mal anschauen müssen": Auch der oberste Videoschiedsrichter des DFB, Jochen Drees, hat sich unzufrieden mit der umstrittenen Elfmeter-Entscheidung im Pokalhalbfinale in Bremen gezeigt.

Seite 2 von 27
seboolba 25.04.2019, 18:02
10. Thomas Müller

Neulich hatte Thomas Müller doch das Maul ganz weit aufgerissen, dass er manche Elfer als Spieler nicht annehmen würde! was hätte er wohl zu diesem Elfer zu sagen?

Beitrag melden
abweichler 25.04.2019, 18:03
11. Challengemöglichkeit für die benachteiligte Mannschaft

Warum wird im Fußball nicht die Challengemöglichkeit, die sich im Tennis und Hockey gut bewährt hat, eingeführt?
Wenn der Spielführer der vermeintlich benachteiligten Mannschaft das Recht hat, den Schiedsrichter aufzufordern die Entscheidung zu überprüfen (z.B. begrenzt auf Elfmeterentscheidungen oder rot Karte ...) käme es nicht mehr zu diesen Entscheidungen wie in Bremen.

Beitrag melden
sportsfreundxl 25.04.2019, 18:04
12. Bringt...

jetzt auch nix mehr lieber Oberschiri

wenn ihr schon den VAR am Start habt muss er auch bei so 80%:20% Entscheidungen wie dem Elfmeter genutzt werden ....
100% hätte der Schiedsrichter dann seine Meinung geändert weil Gaz klar keine Berührung "untenrum" zu sehen war!

Schiri aber genau das gesehen haben will laut Max Kruse im Interview nach dem Spiel

Beitrag melden
widower+2 25.04.2019, 18:04
13. Vorbei!

Unser Verein ist ausgeschieden, hat aber einen großen Kampf geliefert und hat letztlich durch eine strittige Schiedsrichterentscheidung verloren.

Wir Werder-Fans sind trotzdem stolz auf unsere Mannschaft und unseren Trainer, der die Frage nach einem Bayern-Bonus (Verschwörungstheorie) sofort und zurecht als "Quatsch" bezeichnet hat. Werder hat sich als guter und fairer Verlierer gezeigt und Charakter bewiesen. Und zwar einen guten!

Für den Trainer der Bayern gilt das leider nicht. Der musste unbedingt einen zweiten Ball aufs Feld kicken, um einen schnellen Einwurf der Bremer zu verhindern. Ich hoffe sehr, dass dieses grob unsportliche Verhalten noch Konsequenzen hat. Und zwar keine Wischiwaschi-Geldstrafe, sondern einen Tribünenplatz beim Finale in Berlin.

Beitrag melden
Sendungsverfolger 25.04.2019, 18:04
14. Lebt damit

Wenn sich die Liga inklusive Schiedsrichterverband Regelungen bezüglich des VAR gibt, dann gelten die halt immer - und nicht nur manchmal oder vielleicht oder hätte oder weil blah blah. Das gestern war ein Elfer der Kategorie "kann man geben - muss man aber nicht" (und ich hätte ihn auch nicht gegeben). Aber es war keine klare Fehlentscheidung - und NUR dann darf nach den bestehenden Regularien der VAR eingreifen. Lebt einfach damit, solange diese Regelung besteht.

Beitrag melden
radbodserbe 25.04.2019, 18:06
15. Ist jetzt auch Jochen Drees ein typischer neidischer Bayern Hater, wie

es einem bei jeder Art der Kritik an der Elfmeterentscheidung von einigen hier ja unterstellt wird ? ;)

Könnte es nicht einfach auch sein, das ihn das unprofessionelle Verhalten und die widersprüchlichen Aussagen seiner Kollegen stört, egal welcher Verein nun betroffen ist ?

Beitrag melden
spon1899 25.04.2019, 18:06
16.

Beim Wechsel von Müller sah man den wahren Charakter von Müller. In Interviews macht er ja immer auf lustig und freundlich. Alles Strategie! Die Wahrheit ist eine andere.

Beitrag melden
sapiens-1 25.04.2019, 18:11
17. Lieber Herr Drees,

was soll dieses Rumgeeiere? Damit schaden Sie nur allen Schiris und beflügeln abstruse Verschwörungstheorien.
Sagen Sie klar, was falsch war und was für und gegen einen Elfer sprach und üben Sie sich nicht in wolkigem Geschwafel. Sie waren ein guter aktiver Schiri mit klarer Linie, also geben Sie die auch ihren Nachfolgern vor und mit.
Für mich wars ein Elfer, nicht das Drücken mit dem Arm, aber das klar zu erkennende Schubsen, da geht nichts dran vorbei. Gehen Sie mit klarer Sprache voran, alles andere schadet nur der Schiedsrichterei!

Beitrag melden
FakeBot 25.04.2019, 18:13
18.

Wie um alles in der Welt kann man, nach Betrachtung der Bilder und(!!) den Aussagen von Drees von einem klaren 11er sprechen?? Ich würde vielmehr nachhaken, warum Siebert dem VAR offensichtlich eine falsche Auskunft gegeben hat, denn von dem angeblichen Kontakt am Fuß scheint man in Köln ja nichts gewusst zu haben denn DANN hätte man reagiert. Und dann hätte auch der überforderte Siebert gesehen, daß da rein gar nichts war. Es gab ja nicht mal Gelb für den Gegenspieler weil noch nicht mal eine Chance zunichte gemacht wurde. Also: Keine Torchance, minimaler Kontakt, bewusstes Fallen von Coman, und dann 11er? Dann können wir zukünftig auch Basketball spielen.

Beitrag melden
isi-dor 25.04.2019, 18:14
19. Es war alles regelkonform!

Niemand kann eine Situation besser beurteilen, als der direkt dabei stehende Schiedsrichter, denn nur er hat den dreidimensionalen Blick und auch die zugehörigen Geräusche, was oft unterschätzt wird. Kein Außenstehender Videoschiedsrichter ist auch nur annähernd dazu in der Lage, am zweidimensionalen Bildschirm ohne Ton die Situation besser zu beurteilen. Fakt ist, dass hier ein offensichtlicher Verstoß gegen Regel 12 im Strafraum vorlag, nämlich ein Foulspiel durch regelwidrigen Armeinsatz als Stoß in den Rücken des Angreifers, wodurch dieser zu Fall kommt. Der Schiedsrichter hat hier nur zu entscheiden, ob es Foulspiel war, oder nicht. Den Armeinsatz hat er korrekt als Regelwidrigkeit erkannt und dem zufolge auch richtig auf Strafstoß entschieden, da sich der Ort des Geschehens im Strafraum befand. Ein Ermessensspielraum besteht hier nicht. Wenn auf Foulspiel erkannt wurde, folgt logisch Strafstoß.
Die Möglichkeit, eine von ihm erkannte Regelwidrigkeit nicht zu ahnden und auf den Widerspruch des Videoschiedsrichters zu hoffen, hat der Schiedsrichter nicht. Herr Drees sollte eigentlich wissen, dass der Videoschiedsrichter nur dann eingreifen soll, wenn ein klarer, jedoch nicht erkannter Regelverstoß vorliegt, nämlich entweder des Schiedsrichters, oder aber des Spielers. Beides ist hier nicht der Fall. Weder Coman, noch der Schiedsrichter haben gegen die Regeln und ihre korrekte Anwendung verstoßen. Demnach war der Strafstoß aus meiner Sicht als Schiedsrichter-Jugendausbilder korrekt entschieden und konnte auch vom Videoschiedsrichter mit den schlechteren Mitteln anhand der Bilder nicht widerlegt werden. Ich wüsste daher auch nicht, was eine weitere Überprüfung durch Begutachtung des Feldschiedsrichter hätte bringen sollen. Er war nahe bei der Situation und die Bilder zeigen, dass seine Entscheidung zwar hart, aber vertretbar war. Wenn man zu sich selbst ehrlich ist, dann konnte er letztlich gar nicht anders entscheiden - nicht mit Bildern und nicht ohne. So sind die Regeln.

Beitrag melden
Seite 2 von 27
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!