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Pokalspiel in Bremen: Schiedsrichter-Boss kritisiert Elfmeter-Entscheidung
Martin Meissner AP

"Die hätten sich das noch mal anschauen müssen": Auch der oberste Videoschiedsrichter des DFB, Jochen Drees, hat sich unzufrieden mit der umstrittenen Elfmeter-Entscheidung im Pokalhalbfinale in Bremen gezeigt.

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klaus.karl 25.04.2019, 18:48
40. Ist doch schon Schnee von gestern...

außerdem gibt es an jedem Fußball Wochenende 11 m Entscheidungen, die man fragwürdig bezeichnen kann, Video Analyse hin oder her, das gehört irgendwie mit dazu.

Persönlich meine ich, den 11er konnte aber musste man nicht geben. Eine Fehlentscheidung war es sicher nicht.

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elisenstein 25.04.2019, 18:49
41. und was hat Bremen jetzt davon?

Fußball ist nun mal ein körperbetontes Spiel. Wenn diese Situation weit weg vom Strafraum stattgefunden hätte, hätte Herr Siebert warscheinlich nicht einmal gezuckt. Bei so einem brisanten Spiel darf ein Schiedsrichter sich und seine Entscheidung durchaus mal in Frage stellen. Für die Vereine geht es um eine ganze Menge und nicht nur um die Ehre. Mir ist klar, dass sehr viele Fussballspieler aller Mannschaften gute Schauspieler sind und wenn sie leicht geschubst werden gerne mal kurz vorm sterben sind. Gerade deshalb sollte ein Schiedsrichter alle Hilfsmittel die ihm zur Verfügung stehen in Anspruch nehmen.

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vera gehlkiel 25.04.2019, 18:49
42.

Zitat von amasan
So und jetzt noch mal für alle die es nicht glauben wollen, der VAR muss eingebunden sein, damit der Schiri sich Wiederholungen am Seitenrand ansehen kann! "Problematisch an der Situation sei also gewesen, dass der Schiedsrichter und der Videoassistent unterschiedliche Details der Szene bewertet hätten. Es wäre "auf jeden Fall notwendig gewesen, sich dessen bewusst zu machen und dem Schiedsrichter die Gelegenheit zu geben, sich diese Szene nochmals anzuschauen", so Drees." Wenn der VAR keine klare Fehlentscheidung sieht, kann Siebert sich die Szene nicht nochmal ansehen, so einfach ist das. Unabhängig davon, dass es für mich auch ein klares Foul war ¯\_(ツ)_/¯
Heilige Jungfrau, jetzt gibt es sogar, welch wohltuende Erleichterung, ein ganz eindeutiges Statement vom Schiri-Boss, und sie verfassen dennoch munter weiter logisch irrationale Entlastungen für den situativ versagt habenden Schiri. Wer bitte sollte denn die Causa "eindeutige Fehlentscheidung" als eindeutig bewerten können, wenn nicht der Spielleiter auf dem Platz mit der Pfeife im Mund?! Ihre Argumentation besagt, dass der Spielleiter gar nicht auf dem Platz steht (was er in der Tat aber weiterhin tut), sondern in einer Kabine weit ab vor einem Monitor hockt, sich die Fernsehzeitlupen reinzieht und entscheidet, was der Spielleiter nochmal sehen sollte, was nicht. Natürlich ist es umgekehrt, und der Videoschiri macht bei "Verdacht auf eine eindeutige Fehlentscheidung" seinen Spielleiter auf einen diesbezüglichen Verdacht aufmerksam. Dem Spielleiter steht aber jederzeit zu, seinerseits den Videoassistenten zu fragen und natürlich auch, an der Seitenlinie selbst die Zeitlupe anzusehen. Wer sollte es ihm, dem Spielleiter, dessen Tatsachenentscheidung sogar dann gilt, wenn er einfach mal neun statt drei Minuten nachspielen lässt undsoweiter, schließlich auch verbieten können?

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isi-dor 25.04.2019, 18:50
43.

Zitat von Justitia
Beobachter bin ich der Meinung, KEIN klarer Elfmeter, nämlich gar kein Elfmeter. In der Zeitlupe sieht man, wie Coman den leichten Kontakt dankbar annimmt und sich fallen lässt. Er ist also nicht wegen des Kontakts gefallen, sondern weil er fallen wollte.
Jeder sieht eben, was er sehen will. Fakt ist aber, dass er von hinten mit dem Arm gestoßen wurde und zu Fall kommt. Der Spieler Gebreselassi hätte das Foulspiel vermeiden können, indem er den Arm weggelassen hätte. Der Armeinsatz gegen den Körper war klar und eindeutig regelwidrig. Wir Schiedsrichter müssen da objektiv bleiben und können uns nicht den Fan-Stimmungen beugen.

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manicmecanic 25.04.2019, 18:50
44. klares Foul

keine Ahnung was andere da gesehen haben wollen.Auch wenn ich alles nur kein Bayernfan bin,der Spieler mit dem Ball war schon weg,dann hat sich der Verteidiger entschlossen den Mann zu "spielen".Das war selbst in der Übertragung einwandfrei zu sehen.

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DietrichHorstmann 25.04.2019, 18:51
45. Die Unsitte des Verzögerns im Anlauf

durch Lewandowski, bis man sieht in welche Ecke der Torwart sich wirft, ist m.E. der größere Skandal . Da bedarf es klarerer Regeln. Auch ohne den Rempler hätte der angeblich Gefoulte keine Chance gehabt, den Ball zu versenken. Ähnlich wie beim Handspiel im Strafraum fehlt hier eine kkare Definition des Verstoßes. Etwa : sich einen Vorteil verschaffen durch das Vergehen. Aber auch hier bleibt es Ermessenssache des leitenden Schiedsrichters, der ja bei häufigerem offensichtlichem Versagen aus dem Verkehr zu ziehen ist.

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FakeBot 25.04.2019, 18:52
46.

Zitat von isi-dor
Wer hier behauptet, der Spieler Coman habe eine Schwalbe hingelegt, der hat wohl kaum jemals Fußball gespielt, oder gar ein Spiel als Schiedsrichter geleitet. Das ist letztlich komplett absurd und durch nichts zu belegen, da der Rempler von hinten in jeder physiologischen Phase eindeutig belegbar ist.
Wer selbst Fußball spielt oder gespielt hat, weiß natürlich das man für solche Situationen geschult wird auch den kleinsten Kontakt im Strafraum zum Fallen zu nutzen, wenn der Ball nicht mehr zu erreichen ist. Und genau das war die Situation, Coman legt sich den Ball zu weit vor, die Szene ist damit im Prinzip schon gegessen, Coman weiß das natürlich, Weltklassespieler der er nunmal ist, und spürt den Gegenspieler im Rücken. Der Rest ist Deutsche Fußballerziehung, und er fällt. Ich kann es Coman nicht mal verübeln, obwohl das schon an eine Gelbe Karte für eine Schwalbe grenzt. Aber wie gesagt, das ist nicht Comans Schuld, das ist die Schuld deutscher Schiedsrichter und ihrer Auslegung von selbst lächerlichsten Kontakten.

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Pudi 25.04.2019, 18:52
47. Eben nicht

Zitat von schulz.dennis.84
Mehrmals das Foul angeschaut. Elfmeter kann man da geben.
Mehrmals die "Szene" (da war kein Foul anzuschauen) und niemals ein 11er ... so und nu?

Btw, mir ist es eigentlich wurscht, wer im Finale spielt. Mich ärgert nur, dass dieses tolle Spiel durch so eine krasse Fehlentscheidung, trotz der Möglichkeit des Videobeweises entschieden wurde.

Und an die Leute, die da ein klares Foulspiel gesehen haben wollen, bitte, bitte sucht euch eine andere Sportart

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hutzi49 25.04.2019, 18:54
48. Berührungsängste

klar war eine Berührung da, aber wenn man nach jeder Berührung einen Elfmeter zugesprochen bekommt,dann müßte der Unparteische in jedem fußballspiel mind.20 Elfmeter pfeifen

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amasan 25.04.2019, 18:54
49.

Zitat von 19flu60
...eben nicht. Selbstverständlich kann der SR auf dem Platz darum bitten, sich eine Szene nochmals ansehen zu dürfen. Kein VAR wird ihm das verweigern.
Nein kann er nicht. Das ist kein Wünsch-dir-was! Der VAR muss eine klare Fehlentscheidung entdeckt haben, bevor das möglich ist. Der Schiri trifft immernoch Tatsachenentscheidungen! Es steht doch sogar im Artikel, dass Siebert sich die Wiederholung nicht ansehen konnte...Es gab sogar Kontakt zwischen ihm und VAR und der VAR hat eben keine klare Fehlentscheidung gesehen und damit gibt es keine Möglichkeit für den Videobeweis zu dem auch der Bildschirm am Rand gehört. Natürlich kann Siebert den Kontakt initiieren und sich an den VAR wenden, wenn er sich bei etwas nicht sicher ist. Ändert aber nichts daran, dass der VAR erst einmal prüft ob eine klare Fehlentscheidung vorliegt.

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