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Positiver Dopingtest: Nike setzt Vertrag mit Scharapowa aus
DPA

Der erste Sponsor zieht die Konsequenzen aus Marija Scharapowas Dopinggeständnis: Nike lässt den Vertrag der Tennisspielerin vorerst ruhen. Russlands Verband hingegen setzt weiter auf ihren Olympia-Start.

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he.ro.lito 08.03.2016, 09:31
1. Einfluss

Der Präsident des russischen Sportverbandes hat also gleich jemanden gefunden, der verantwortlich ist, die Ärzte. Er selber hat natürlich genauso wie die Präsidenten anderer russischer Sportverbände nicht den geringsten Einfluss auf die Praxis von massenhaftem Doping. Ein paar Krokodilstränen werden jetzt (hoffentlich) nicht helfen!

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Banause_1971 08.03.2016, 09:36
2. Scheinheiligkeit der Sponsoren

Sponsoren sind doch diejenigen, die sich Sportler mit Höchstleistungen rauspicken, um über sie ihr Produkt zu vermarkten und dem Kunden vorzugaukeln, dass die Erfoge z.B. durch das Tragen gewisser Schuhe eines gewissen Herstellers entstanden sind. Nun müssen die Hersteller einsehen, dass ihre Produkte wohl weit weniger zum Erfolg beigetragen haben, als die Pharmaindustrie. Wer einen guten Werbevertrag will, muss an der Spitze stehen, und das geht leider nur mit Doping-Mitteln. Folglich befeuern Spnsoren die Doping-Industrie und sollten hier nicht den Moralapostel spielen.

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spon-facebook-10000012354 08.03.2016, 09:41
3. Marija Scharapowa

sollte sich unbedingt z.B. von Serena Williams beraten lassen, wie man im Tennis richtiges Doping betreibt. Ein Mittel zur Behandlung von Herzinfarkten und Angina Pectoris, das zur Zeit gerade die Phase II absolviert hat (A phase II clinical trial on the efficacy and safety of meldonium for acute ischemic stroke was completed in August 2013 and the studies concluded that meldonium is as effective and safe as cinepazide injection.) scheint im Tennis von geringem Nutzen zu sein. Wenn überhaupt dann wird vermutlich die Ausdauer verbessert, die im Tennis speziell bei der Taktik von Marija Scharapowa eigentlich sinnlos ist.


https://en.wikipedia.org/wiki/Meldonium

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der_gärtner13 08.03.2016, 09:46
4. Ein Schelm wer böses denkt

Bis 2005 schon stark durch ihre Schlagkraft, aber erst 2006ff konstant Spitze (ausschließlich der Verletzungspause).

Mit fast 1.88m fast schon zu groß für Tennis, da kam man wohl auf die Idee die letzten %, die noch fehlen, mit hardcore-Durchblutungsförderer rauszukitzeln.

Buuuh! Solange keine astreine Krankenakte vorgelegt wird, die eine Einnahme des Medikaments rechtfertigt, glaube ich der Dame kein Wort!

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he.ro.lito 08.03.2016, 09:47
5. Einfluss

Der Präsident des russischen Sportverbandes hat also gleich jemanden gefunden, der verantwortlich ist, die Ärzte. Er selber hat natürlich genauso wie die Präsidenten anderer russischer Sportverbände nicht den geringsten Einfluss auf die Praxis von massenhaftem Doping. Ein paar Krokodilstränen werden jetzt (hoffentlich) nicht helfen!

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darthmax 08.03.2016, 09:57
6. Leistungssportler

darum in Hamburg kein Olympia.
Sicherlich nehmen alle Sportler ´´erlaubte´´ Dopingmittel und erlaubt ist alles , was nicht verboten ist.
Wer gibt Ihnen die Medizin mit den erhoften Nebenwirkungen ? Sportärzte. Erinnern wir uns an Freiburg.
Immerhin hat Scharapowa gestanden das Mittel seit 6 Jahren zu nehmen, seit Januar darf sie es erst nicht mehr.
Doping mit dem Mittel war vorher also erlaubt.
Darum : kein Olympia.

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nesmo 08.03.2016, 10:01
7. Dopingland Russland

Auch hier werden offenbar sowjetische Traditionen fortgesetzt. Dem Ruhm Russlands wird alles untergeordnet. Natürlich könnte Putin darauf Einfluß nehmen, wieviel gedopt wird, wer wird da an seiner Macht zweifeln können, seine Geheimdienstmittel sind praktisch unbegrenzt. Es ist doch völlig unglaubhaft, dass die Trainer, Funktionäre und die politische Führung das russische Dopingproblem nicht lösen, zumindest deutlich reduzieren könnten, wenn man denn nur will. Wenn dann aber die sportlichen Erfolge massiv einbrechen hat man das noch größere Problem, meint wohl Putin.

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cave68 08.03.2016, 10:04
8. Wenn ich diese Summen sehe...

...mit denen hier rumgeschmissen wird,wird mir schwindelig.Über 20 Mille hier und wenn man dann mal rechnet,wieviele angebliche Spitzensportler es gibt...sorry aber bezahlen solche Konzerne eigentlich noch etwas an irgendein Finanzamt?Und was bringen diese Unsummen?Nur dass noch mehr nachgeholfen wird um bekannt zu bleiben....nachgeholfen natürlich chemisch....und schon komisch,dass diese ach so fitten Sportler auf einmal alle jahrelang irgenwelche Tabletten schlucken müssen,von denen unserereins noch nie gehört hat....ich glaube diesen Heuchlern kein Wort mehr.

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stefanmargraf 08.03.2016, 10:11
9. Sie sollte straffrei bleiben!

Meines Wissens hat bisher noch nie ein Doper sofort öffentlich gestanden wie sie es tat, das ist vorbildlich. Außerdem ist das schwache Mittel erst seit ein paar Wochen auf der Dopingliste, davor war es OK.

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