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Postleitzahlenstrafe im Stadion: Kein Eintritt unter dieser Nummer

Stellen Sie sich vor, es ist Fußball, und Sie kommen nicht rein - weil Sie in einem bestimmten Postleitzahlengebiet wohnen oder geboren wurden. Passiert ist das am Wochenende beim Drittligisten Wehen. Mit dem Segen des DFB. Ein Anwalt rät den Betroffenen zum Gang vor Gericht.

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Crom 22.11.2010, 16:27
1. ...

In meinen Augen ein klarer Verstoß gegen das Antidiskrimminierungsgesetz, schließlich durfte auch niemand ins Stadion, der außerhalb Deutschlands geboren wurde.

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WHO23 22.11.2010, 16:29
2. 111

Zitat von sysop
Stellen Sie sich vor, es ist Fußball, und Sie kommen nicht rein - weil Sie in einem bestimmten Postleitzahlengebiet wohnen oder geboren wurden. Passiert ist das am Wochenende beim Drittligisten Wehen. Mit dem Segen des DFB. Ein Anwalt rät den Betroffenen zum Gang vor Gericht.
Woher wussten die bei der Kontrolle, welche PLZ der Wohnort oder Geburtsort hat?

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autocrator 22.11.2010, 16:31
3. i.m.h.o. juristisch

juristisch ist diese form von 'gebiets-sippenhaft' natürlich völlig unhaltbar.
welche anderen möglichkeiten es gibt, hooligans von fußballspielen fernzuhalten - ich mus zugeben, dass mir da auf die schnelle auch nichts praktikables einfällt (das ist allerdings auch nicht mein job und ich werde dafür nicht bezahlt).
Das problem wird wahrscheinlich nicht anders zu lösen sein, als in einer zeit- und kostenintensiven fanbetreuung. - und das wird wohl denjenigen, die sich am fußball dumm und dusselig verdienen , wohl zu teuer sein.

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horch 22.11.2010, 16:34
4. lol

Zitat von sysop
Stellen Sie sich vor, es ist Fußball, und Sie kommen nicht rein - weil Sie in einem bestimmten Postleitzahlengebiet wohnen oder geboren wurden. Passiert ist das am Wochenende beim Drittligisten Wehen. Mit dem Segen des DFB. Ein Anwalt rät den Betroffenen zum Gang vor Gericht.
Ähm, habe ich das richtig verstanden, dass der Herr aus dem Artikel in Sachsen geboren war und nicht zu dem Spiel durfte weil Hansa Rostock bestraft werden sollte ??? Wenn dem wirklich so ist, muß wohl die Frage erlaub sein, wie hohl eigentlich jemand sein muß, um Rostock in Sachsen zu verorten???????? :)

Ansonsten nur *kopfschüttel*

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Hendrix04 22.11.2010, 16:40
5. Fußballmafia DFB!

Da fragt man sich doch wirklich was als nächstes kommt?!
Wie wäre es, dem modernen Fußball gerecht, mit der Regelung, lediglich Leute in Anzug ins Stadion zu lassen, welche auch mindestens 70 Euro für einen Sitzplatz gezahlt haben... Ach am besten gleich alle auf Verdacht aussperren, von denen man ausgehen kann, dass sie sich nicht in den VIP-Logen die Mägen vollschlagen!
Da langt man sich doch wirklich an den Kopf...

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Emmi 22.11.2010, 16:49
6. Alle Fußballspiele absagen!!!!

Im Zeichen des allgegenwärtigen Hooligan- und Islamistenterrors müssen b.a.W. (also min. 1/2 Jahr) alle Fußballspiele oberhalb der Kreisklasse abgesagt werden!!!

Frau Merkel! Handeln Sie endlich!!!

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Benjowi 22.11.2010, 16:51
7. Anmaßung!

Das Ganze stellt ganz klar einen Verstoß gegen unsere Verfassung dar und in meinen Augen reicht es schon, dass sich gewisse Ehrenwortpolitiker darüber stellen. Dass das jetzt auch der DFB versucht, ist schon eine besondere Erfahrung und es wird Zeit, dass diesem hochmütigen Laden klar gemacht wird, wo die Grenzen sind!

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Winnewupp 22.11.2010, 16:55
8. Unglaublich...

Sie schreiben

"Den Verein, der im Gegensatz zu Hansa Rostock am Wochenende wirklich bestraft wurde."

Rostock musste für zwei Auswärtsspiele auf seine Fans verzichten und zudem SV Sandhausen 9.000 Euro und dem SV Wehen-Wiesbaden 18.000 Euro Entschädigung zahlen. Und sie reden davon, dass Rostock nicht "wirklich" bestraft wurde?? Wo sie die Info der attackierten Rostocker Ordner herhaben würde mich ebenfalls interessieren. Das Netz spuckt dazu nämlich nichts aus.

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gruj1 22.11.2010, 16:56
9. Zweifelhafte Methode, aber

die Tatsache, dass Rostocker Ordner nach ihrer Rückkehr nach Rostock von "Ultras" angegriffen wurden, zeigt, wie dringend es geboten ist, endlich in Rostock durchzugreifen.
Nur der Ostbonus hat es verhindert, dass Probleme (oder besser Randale) mit (durch) "Fans" der immer gleichen Vereine wie Rostock oder Dresden angegangen werden (wird). Die Vereine selbst schalten seit Jahren auf stur ("nur Ausnahme", "nicht unsere wahren Fans" etc.) und sehen das strukturelle Problem nicht.

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