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Präsident Hoeneß: FC Bayern will so viel in Spieler investieren wie noch nie
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80 Millionen Euro für einen einzigen Spieler? Der FC Bayern will im Sommer kräftig in seinen Kader investieren. Präsident Hoeneß kündigt teure Transfers an.

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mlarsen 20.03.2019, 11:41
10.

Zitat von winki
Was hat das noch mit Sport zu tun? Steuerhinterzieher Hoeneß ist völlig außer Rand und Band. Klar, er verdient am SC Bayern kräftig schließlich mit. Findet sich denn niemand der dem Treiben Einhalt gebietet. Durch sein Handeln wird der gesamte Fußball nur noch zur Geldmaschine.
Willkommen in der Gegenwart und im Sport, wo nur Leistung honoriert wird, Höchstleistung. Was hat seine Steuerhinterziehung mit der Angelegenheit zu tun ? Wieviel Geld nehmen die anderen Vereine in die Hand, die ganz oben mitspielen ?

Mit diesen beiden Preisfragen lässt sich Ihre Frage wohl beantworten. Ich bin mir übrigens sicher, die Vereine würden ihren Stars lieber 100TEUR pro Jahr zahlen als 20 Mio, aber solange ein anderer Verein mehr bezahlt...

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loncaros 20.03.2019, 11:44
11.

Das kann der Hoeneß aber vergessen, wirklich gute Spieler nach München locken und wie Robben und Ribery ewig halten zu können.

Der FC Bayern kann da nicht mithalten. Aber eins können sie: Sich bei den anderen Bundesligisten bedienen. Nur je mehr sie das machen, desto schlechter wird die Bundesliga insgesamt, und desto schlechter wird das, was die Bayern noch abkriegen.

Und die Quitting kommt in der CL. Letztes Jahr hatten sie ja schon ein unsägliches Losglück, als Gruppenzweiter nicht schon gegen Real oder Barcelona im Achtelfinale heimfahren zu dürfen. Das war ein bisschen realitätsverzerrend, und letzte Woche hat die Realität sie eingeholt.

Und das wird nächstes Jahr kein bisschen anders werden.

Warum hat eigentlich Bayern die Option bei James noch nicht gezogen? Meine Vermutung: James will das nicht. 42 Mio wäre ein absurdes Schnäppchen für diesen Spieler, den sich die Bayern mit viel Glück leihen durften. Aber James weiß, im Sommer hat er alles gelernt, was es in München zu lernen gibt. Und Real hat im Moment ja auch großen Bedarf an guten Spielern. Die wollen James wieder, und keine 42 Millionen.

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wjr69 20.03.2019, 11:51
12. Gackern über ungelegte Eier

Ich weiß nicht, ob es klug ist, jetzt schon rauszuposaunen, dass man auf dem Transfermarkt richtig zuschlagen will und dann noch mehr oder weniger im Doppelpass deutlich machen, wie sehr man an Hernandez interessiert ist. Das setzt die Bayern nur unter Zugzwang und treibt die Preise in die Höhe.

Nicht das Hoeneß als Tiger springt und als Bettvorleger landet. Schließlich haben die PremierLeague Clubs im Zweifel immer noch einen Euro mehr.

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lesheinen 20.03.2019, 11:52
13.

Hoeneß hält es mit Adenauer "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern".Dummerweise hat Bayern München (noch?) keinen Scheich aus dem nahen Osten als unreschöpfliches Füllhorn, die zur Vrfügung stehenden Quellen sind im Vergleich also begrenzt. Wenn Bayern München aber weiter eine wichtige Rolle spielen will, ist es zu diesem Weg verdammt.

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briancornway 20.03.2019, 11:56
14. Vom Schnappi zum Star

Zitat von Pela1961
Übrigens - mit Investionen von 80 Mios für einen Spieler bewegen sich die Bayern dann gerade mal in einem Rahmen wie Liverpool für van Dijk. Man kann das verfluchen und beklagen, aber Schuld an dieser Entwicklung sind sicherlich nicht unbedingt die Münchner, wie man auch an den bisherigen Rekordsummen erkennen kann.
Stimmt. Eigentlich hat sich die ganze Bundesliga bisher nicht durch völlig überteuerte Einkäufe mitschuldig gemacht.

Der FCB hätte in den letzten 2-3 Jahren ein paar Spieler einkaufen sollen, für die man heute 60-80 Mio zahlen müsste, die dann aber einfach - nach Gehaltsanpassung - beim FCB bleiben würden.

Dafür hätte er seine Vorteile (großer Name, großes Geld) optimal einsetzen können und würd evtl. auch international besser dastehen. Naja ... hinterher ist man immer klüger, oder zumindest oftmals.

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Pela1961 20.03.2019, 11:56
15.

Zitat von loncaros
Das kann der Hoeneß aber vergessen, wirklich gute Spieler nach München locken und wie Robben und Ribery ewig halten zu können. Der FC Bayern kann da nicht mithalten. Aber eins können sie: Sich bei den anderen Bundesligisten bedienen. Nur je mehr sie das machen, desto schlechter wird die Bundesliga insgesamt, und desto schlechter wird das, was die Bayern noch abkriegen. Und die Quitting kommt in der CL. Letztes Jahr hatten sie ja schon ein unsägliches Losglück, als Gruppenzweiter nicht schon gegen Real oder Barcelona im Achtelfinale heimfahren zu dürfen. Das war ein bisschen realitätsverzerrend, und letzte Woche hat die Realität sie eingeholt. Und das wird nächstes Jahr kein bisschen anders werden. Warum hat eigentlich Bayern die Option bei James noch nicht gezogen? Meine Vermutung: James will das nicht. 42 Mio wäre ein absurdes Schnäppchen für diesen Spieler, den sich die Bayern mit viel Glück leihen durften. Aber James weiß, im Sommer hat er alles gelernt, was es in München zu lernen gibt. Und Real hat im Moment ja auch großen Bedarf an guten Spielern. Die wollen James wieder, und keine 42 Millionen.
Gegenfrage - warum sollten sie die Option früher ziehen als sie müssen? James ist ja nicht unumstritten - sowohl bei den Fans als auch bei den diversen "Experten". Er zeigt im Moment gerade aufsteigende Tendenz und sie werden wohl auch die Option ziehen. Übrigens - James hat schon unterschrieben. Ob er will oder nicht, spielt wohl laut U.H. im Dopa keine Rolle. Es liegt nur und ausschließlich an den Münchnern. Zur Not kann man die Option ziehen und ihn anschließend wieder gehen lassen. Ob Real ihn wieder haben will, glaube ich eigentlich nicht. Zidane ist wieder Trainer in Madrid, das war derjenige, der James im Grunde nicht wollte, wenn ich mich richtig erinnere. Warum sollte sich seine Meinung geändert haben? Die James-Option ist für die Münchner der Trumpf in der Hinterhand. Da brauchen sie nix für zu tun, wenn sie wollen, haben sie ihn sicher. Sie können also in aller Ruhe mit anderen Spielern verhandeln und dann entscheiden, wie James dazupasst. Diese Erklärung halte ich zumindest für realistischer als ihre.

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gnarze 20.03.2019, 12:00
16.

Zitat von loncaros
... Der FC Bayern kann da nicht mithalten. Aber eins können sie: Sich bei den anderen Bundesligisten bedienen. Nur je mehr sie das machen, desto schlechter wird die Bundesliga insgesamt, und desto schlechter wird das, was die Bayern noch abkriegen. ... Warum hat eigentlich Bayern die Option bei James noch nicht gezogen? Meine Vermutung: James will das nicht. 42 Mio wäre ein absurdes Schnäppchen für diesen Spieler, den sich die Bayern mit viel Glück leihen durften. Aber James weiß, im Sommer hat er alles gelernt, was es in München zu lernen gibt. Und Real hat im Moment ja auch großen Bedarf an guten Spielern. Die wollen James wieder, und keine 42 Millionen.
Schon Hundertmal belegt, dass sich andere Mannschaften noch viel häufiger bei anderen Bundesligaclubs bedienen.

Zu James:

Es ist vollkommen egal, was James oder Real will.
Wenn die Bayern die Option ziehen, dann können sich James und Real auf die Hinterbacken stellen.

Zur Not kann James dann auch wieder verkauft werden(für mehr als 42 Mio.).

Also kein Grund zur Eile und Hektik.

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Ezechiel 20.03.2019, 12:00
17. Das ist absoluter Unsinn ......

Zitat von winki
Was hat das noch mit Sport zu tun? Steuerhinterzieher Hoeneß ist völlig außer Rand und Band. Klar, er verdient am SC Bayern kräftig schließlich mit. Findet sich denn niemand der dem Treiben Einhalt gebietet. Durch sein Handeln wird der gesamte Fußball nur noch zur Geldmaschine.
das ausufernde Transfergeschäft Ulli Hoeneß anlasten zu wollen. Die bisherigen Bayern-Einkäufe bewegten im Vergleich zu anderen europäischen Spitzenvereinen doch eher auf Portokassenniveau. Gut, wer halt den Anspruch nicht hat auf europäischer Ebene mithalten zu können, spart Geld.

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sikasuu 20.03.2019, 12:02
18. FC Bayern will so viel in Spieler investieren wie noch nie?

Wer hat anderes erwartet! Wir lassen die Anderen Talente aufbauen & kaufen sie dann weg!
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Eigengewächse, das ist doch Arbeit! Von Fußball scheinen die nicht mehr viel zu verstehen, aber wie man mit Geld umgeht, na ja bei dem Vorsitzenden, das scheinen sie zu können.
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Na ja, Brot & Spiele, doch vielleicht sollte man man den Begriff "Sport" neu definieren, & den traurigen Rest als Unterhaltungsindustrie ein wenig anders "fassen". Von stattlicher Unterstützung bis zur Bezahlung der verursachten Kosten!

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simcoe 20.03.2019, 12:06
19. Dumping umgekehrt

Dumping dient dazu, um z.B. Produkte in einen Markt zu drücken und dabei deutlich unter den marktüblichen Preisen zu sein. Dumping ist gemäß der WTO-Regeln verboten. In gewisser Weise ist das Einkaufen von Vereinen und das Fluten derer mit hunderte Millionen zum Kauf der teuersten Spieler umgekehrt das gleiche Spiel. Man will vorherrschende Marktstrukturen durch nicht marktübliche Preise zerstören oder zu den eigenen langfristigen Vorteilen umbauen. Europa sollte das Umkehr-Dumping verbieten!

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