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Premier League - Klopp vs. Wagner: Duell unter Freunden
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Es ist das erste Aufeinandertreffen zweier deutscher Trainer in der Premier League. David Wagner macht bei Huddersfield aus kleinen Möglichkeiten viel, Jürgen Klopp in Liverpool aus großen Möglichkeiten wenig.

dr_nutschie 28.10.2017, 10:00
1. Ja genau diese Medien....

einer schreibt vom anderen ab. Inklusive deren Fehler. Lachhaft diese Medien. Lachhaft diese Sportjournalisten. Seriosität/Kompetentz??? Fehlanzeige! Erst werden Sie hochgejubelt dann fertiggemacht. Siehe Antonio Conte.
Klopp hat große Möglichkeiten in Liverpool?! Ja?! Dann Vergleichen Sie mal die Transferbilanz der "großen" 6 Clubs dann sehen Sie mal wie groß diese Möglichkeiten sind. Man City hat in den letzten beiden Jahren unter Guardiola 600 Mio ausgegeben und dies obwohl der Kader schon Top war. Weltklasse wie De Brunye , Agüero , Silva, Sterling , etc. war bereits vorhanden. Es ist utopisch - zumindest kurzfristig - immer von der Meisterschaft zu sprechen. Klopp hat den Club in seinen ersten Monaten in 2 Endspiele geführt. Im zweiten Jahr führte Klopp die Mannschaft auf Anhieb in die Championsleage und ließ Teams wie Arsenal und Manu hinter sich. Was als Erfolg gewertet werden kann. Wie oft war denn Liverpool in den letzten 10 Jahren in der Championsleague vertreten?? Wann konnte man die Liga zuletzt gewinnen???? Wann den FA - CUP???? Hier sieht man wie groß die Möglichkeiten sind.
Und diese Saison? Was ist passiert??? Ok der Start war holprig. Jedoch ist man nur 3 Punkte hinter Clubs wie Arsenal und Chelsea. In der Championsleage führt man die Gruppe an. Wenn Klopp es schafft das Team wieder in Championsleage zu führen - was brutal schwer wird- und in der Championsleage die Gruppenphase übersteht - dann war es wieder ein gutes Jahr.

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uweleg 28.10.2017, 10:45
2. Das typische Mediengedöns

... absolut korrekt. Liverpool ist nicht unbedingt in der Position besser zu sein als sie aktuell sind.
Letzte Saison haben sie teilweise atemberaubenden Fussball gespielt. Die Bilanz gegen die Top6 war die beste aller Clubs in der PL.
Diese Saison hat man Spiele noch weggegeben oder nur mit Unentschieden beendet, obwohl man die klar bessere Mannschaft war. Das sind jedoch zum Teil auch normale Schwankungen.
Das Ziel für Liverpool ist Top 4; das zu erreichen ist jedoch keine Pflicht, es wäre eine herausragende Leistung. Man müsste dafür nämlich Spurs und Arsenal hinter sich lasen.

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uweleg 28.10.2017, 11:24
3. Klopp sollte/müsste heute gewinnen

So viel sollte Liverpool schon leisten. Sonst wird das Gerede um Klopp langsam problematisch.

Alle Achtung jedoch vor Wagner. Das ist vielleicht kein Wunder, jedoch eine weit überdurchschnittliche Leistungsbilanz des "ärmsten" (wirklich arm ist dort kein Club) Clubs der PL. Und das quasi als Trainer-Neuling!

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Klangstof 28.10.2017, 11:51
4. Der Vergleich Rogers/Klopp...

...endet Unentschieden. Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, dass der Punkteschnitt unter Klopp in den 24 Monaten seiner Amtszeit nicht besser ist als der unter Brendan Rogers. Über zwei komplette Saisons betrachtet ist das selbstverständlich kein Fortschritt. 16 Gegentore aktuell in der Liga sind natürlich auch kein Ausweis defensiver Stabilität. Lovren, Matip...u.a...das ist eben maximal internationale Klasse, keine Weltklasse Aber: Die Premier League ist ein ganz hartes Brot. Die "Big 4" waren über Jahre Man Utd, Arsenal, Chelsea und Liverpool. Inzwischen kommen eben Man City und vor allem die Spurs hinzu, die unter Pochettino seit 2-3 Jahren hervorragend "performen", wie man so schön sagt, somit sprechen wir inzwischen von den "Big 7", so dass der Wettbewerb auf der Insel, im Vergleich zur gemütlichen Bundesliga, brutal schwer ist. Liverpool muss sich unter den gegebenen Möglichkeiten eben behaupten. Gut, dass Coutinho gehalten wurde, allerdings denke ich, dass das auch nur eine Momentaufnahme ist. Er wird über kurz oder lang eben doch zum FC Barcelona wechseln.
Dort gilt wie auch bei uns: Fußball ist Tagesgeschäft, die Saison ist noch ziemlich jung. Wenn Klopp mal eine Serie startet, schaut die Sache wieder anders aus.

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uweleg 28.10.2017, 12:25
5. Es ist nicht dasselbe

... vor allem da Rodgers einen Weltklasse-Suarez zur Verfügung hatte, und Sturridge hatte sein Ausnahme-Jahr.
Dennoch denke ich, dass Rodgers ein unterschätzter Manager ist.

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