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Pressekonferenz in Stuttgart: Großkreutz verabschiedet sich unter Tränen
DPA

Es war ein emotionaler Auftritt: Kevin Großkreutz hat sich mit einem persönlichen Statement von Spielern und Fans des VfB Stuttgart verabschiedet. Er wolle "mit dem Fußball erstmal nichts mehr zu tun haben".

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Stefan_G 03.03.2017, 15:14
10. zu #0

Zitat von bernd_laurer
Bleib wie du bist, Kevin, das ist schon OK so.
Nein, ist es nicht, es ist das letzte Glied in einer Reihe mutmaßlich alkoholinduzierter Probleme, siehe das Urinieren in einer Hotel-Lobby.
Fußballweltmeister zu werden löst eben nicht für den Rest des Lebens alle Probleme, schon gar nicht bewahrt es einen vor einem Abstieg durch Sauferei. Sie hierzu Helmut Rahn, Werner Kohlmeyer und Paul Gascoigne (ok, kein Weltmeister).
Nüchtern betrachtet:
GK nimmt junge Leute, denen er Vorbild sein soll, mit auf Sauftour.
GK kommt dabei in eine Situation, in der es zu einer Schlägerei kommt.

Ich wünsche ihm jedenfalls, dass das angekündigte Nachdenken in dieser Richtung erfolgreich ist und nicht dazu führt, dass er vor Selbstmitleid Trost im Alkohol sucht.

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mum_23 03.03.2017, 15:15
11. @ Herrn Watzke und Herrn Zorc:

ich hoffe, der BVB kümmert sich um Kevin, hilft ihm, das Ruder noch mal rumzureißen. @Kevin: nicht aufgeben!

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passagenpassant 03.03.2017, 15:15
12. @4

Dem pflichte ich bei. KG mag kein besonders umgänglicher Spieler sein, aneckend, schon gar nicht fehlerlos. Aber er reißt sich für Fußball den Allerwertesten auf und auch mit dem VfB in der 2.(!) Liga 100% identifiziert.
Schade VfB ...

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pfeiffffer 03.03.2017, 15:15
13. Was für ein Kasperkrams

mehr fällt mir dazu echt nicht ein.

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Muttimörkel 03.03.2017, 15:18
14.

Man kann über ihn und seine Aktionen zwar oft nur den Kopf schütteln, aber mir ist so ein Fußballer tausend mal lieber als zum Beispiel so ein aalglatter, schönwetter Spieler wie Draxler es ist. Großkreutz, wenn auch spielerisch limitiert, war immer ein Aktivposten auf dem Feld. Auch bei Rückstand ist er gerannt wie der Teufel und hat seine Arbeit nicht eingestellt, wie es manch anderer gerne macht. Das er sich unter Alkoholeinfluss nicht unter Kontrolle hat, ist für mich nicht ungewöhnlich - das gehört zum Leben und Lernen dazu...irgendwann kriegt er die Kurve, oder landet halt in der Gosse. Schade auf jeden Fall ihn nicht mehr im Profi Fußball zu sehen!

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JohnBobsel 03.03.2017, 15:19
15. Kevin wer?

Der Typ kann eh nur twittern. Vermissen wird ihn keiner

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bayernistdasmallerding 03.03.2017, 15:20
16. Kevin

allein zu Haus.
Schluck, Tränen. ....
Er wird niemanden fehlen.

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deichknubbel 03.03.2017, 15:23
17.

Zitat von etude
Wer während einer Vereinsfeier in die Lobby eines der renommiertesten Hotels uriniert und sich in Schlägereien verwickeln lässt, wird seiner Vorbildfunktion für die Jugend in keinster Weise gerecht und ist absolut verzichtbar. Das vergessen viele der zum Helden hochstilisierten und vom Geld verwöhnten Profifußballer.
Jaja... Es gibt sicherlich Einiges an K. G. zu kritisieren.
Andererseits hat er auch Größe gezeigt, als er sich beim Abstieg nicht wie viele andere vom Geld verwöhnte Profifußballer einfach verdrückt hat. Das wird dann schnell vergessen. In Erinnerung bleiben werden übrigens nicht die teflonbeschichteten Unauffälligen, sondern die Typen mit Ecken und Kanten. - Hoffentlich gilt für K G. bald wieder: „Entscheidend ist auffem Platz.“

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dirkozoid 03.03.2017, 15:24
18. Richtig so!

Was hat ein Erwachsener auf einer Abi-Party zu suchen? Dass Herr Großkreutz nach den Vorfällen in der Vergangenheit bei den Auseinandersetzungen völlig unschuldig war, glaubt ja wohl kein Mensch. Der VfB kann froh sein, diesen untalentierten Unruhestifter los zu sein.

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Oihme 03.03.2017, 15:25
19. Vorbildfunktion für wen?

Die WM-Sieger von 1954, 1974 und 1990 hätten sich ob der völligen Harmlosigkeit der jetzt zur Vertragsauflösung führenden Eskapaden von Großkreutz kaputtgelacht.

Genau wie die große Masse der in den unteren Ligen kickenden Amateure, für die das Glas Bier nach dem Spiel zwingend zum Fußball gehört.

Vorbildfunktion hin und her, aber dann darf man konsequenterweise auch ganz andere Profi-Fußballer nicht mehr beschäftigen, die nicht "Kevin" heißen und bei denen man deshalb nicht gefahrlos und unter schenkelklopfenden Beifann anderer sein Mütchen kühlen kann..

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