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Pressestimmen zum Großen Preis von Russland: "Ferraris Zusammenbruch"
Mark Thompson / Getty Images

"Offener Krieg zwischen Vettel und Leclerc": Nach dem Formel-1-Rennen in Sotschi urteilen viele Pressevertreter hart über Ferrari. Der Überblick.

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go-west 30.09.2019, 13:05
1. Früher gab es einen Top-Fahrer

und einen Wasserträger. Vettel hat mit Sicherheit immer die erste Rolle für sich in Anspruch genommen. Leider will Leclerc offensichtlich nicht den Wasserträger spielen und sah sich aufgrund der schwachen Phasen Vettels ermutigt. Ferrari tut gut daran, in Zukunft bei der Verpflichtung der Fahrer die jeweilige Rolle klar zu definieren. Es wird nun wohl einer von beiden gehen müssen.

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hollowman08 30.09.2019, 13:29
2. Die spanischen Kollegen

habens am besten erfasst :

Marca: "Nicht zufrieden mit dem Spott in Singapur, hat Ferrari in Sotschi noch einen obendrauf gesetzt und einen leichten Sieg Charles Leclercs verschenkt "
"Debakel für Ferrari, Sieg für Hamilton. Leclerc fällt den Strategiespielchen zum Opfer."

AS :"Dieses Rennen hätte eigentlich Leclerc gewinnen müssen. "

Mundo Deportivo : "Vettel schadete anfänglich seinem Rennstallkollegen Leclerc, als er die Befehle nicht befolgte und dann noch einmal, als er das Rennen aufgeben musste. Vettel ganz alleine zerstörte den möglichen vierten Sieg in Folge seines Teams."


Diese ganze Taktik spielchen hätten nicht sein müssen. Man hätte LeClerc von der Spitze des Rennens aus sein Rennen fahren lassen sollen und ihm alleine überlassen sollen wann er aus der Spitzenposition heraus als erster seinen Boxenstop machen will.

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mantrid 30.09.2019, 13:42
3. Verdiente Demütigung

Das Leclec Hamilton und später auch Bottas nicht Paroli bieten konnte, ist Vettel nicht anzulasten. Vettel hat Leclerc zu keinem Zeitpunkt des Rennens behindert. Leclerc konnte Vettel nur mit immer größer werdenden Abstand folgen. Wieso sollte ihn Vettel vorbeilassen, was ihm mindesten 5 Sekunden gekostet hätte? Ich konnte mir die Schadenfreude nicht verkneifen, als die beiden Mercedes einen Doppelsieg einfuhren. Diese Demütigung hatte sich das Ferrari-Management redlich verdient. An Vettels Stelle würde ich den Vertrag gemütlich aussitzen und an keine Stallorder mehr halten.

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Örzi 30.09.2019, 13:49
4. Der Zenit scheint überschritten

Ich glaube Sebastian Vettels große Zeit ist vorüber. Ferrari hat ihm kein Glück gebracht. Jetzt wo das Auto endlich Konkurrenz fähig ist, hat er einen Teampartner der ihm überlegen zu sein scheint. Das wird man auch bei Ferrari erkannt haben und Sebastian wird zurückgestuft werden. Wenn er nach seinem Wechsel von Red Bull ein Cockpit bei Mercedes erhalten hätte, wäre er vielleicht ein zweiter Schumi geworden. Diese Rolle übernimmt nun Lewis Hamilton.
Ansonsten ist die Formel 1 immer uninteressanter geworden. Fast alle Rennen 1. und 2. Mercedes, dann zwei Ferrari und dann die beiden Red Bull. Mit kleinen Differenzen. Ich schaue mir meistens nur noch den Start an und schalte erst wieder kurz vor der Zielankunft ein.

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brandmauerwest77 30.09.2019, 13:57
5. Ist

diese immer langweiligere Formel 1+2 Show überhaupt noch zeitgemäß
angesichts der Diskussionen um die Klimakrise? Verantwortung und
Nachhaltigkeit sieht irgendwie anders aus.

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spotter5 30.09.2019, 13:58
6.

Zitat von hollowman08
habens am besten erfasst : Marca: "Nicht zufrieden mit dem Spott in Singapur, hat Ferrari in Sotschi noch einen obendrauf gesetzt und einen leichten Sieg Charles Leclercs verschenkt " "Debakel für Ferrari, Sieg für Hamilton. Leclerc fällt den Strategiespielchen zum Opfer." AS :"Dieses Rennen hätte eigentlich Leclerc gewinnen müssen. " Mundo Deportivo : "Vettel schadete anfänglich seinem Rennstallkollegen Leclerc, als er die Befehle nicht befolgte und dann noch einmal, als er das Rennen aufgeben musste. Vettel ganz alleine zerstörte den möglichen vierten Sieg in Folge seines Teams." Diese ganze Taktik spielchen hätten nicht sein müssen. Man hätte LeClerc von der Spitze des Rennens aus sein Rennen fahren lassen sollen und ihm alleine überlassen sollen wann er aus der Spitzenposition heraus als erster seinen Boxenstop machen will.
Nun, mir gefallen die Analysen des "Corriere dello Sport" und der "La Republicca" wesentlich besser, da objektiver.
Außerdem weise ich Sie zum dritten Mal in den letzten drei Stunden darauf hin dass der Mann "Leclerc" geschrieben wird.

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kiju 30.09.2019, 14:02
7. Spanien

also ich glaube, die spanische Kollegen sind die objektivsten. Eindeutig erkennbar und der Stachel, wegen Alonso, sitzt sichtlich nicht tief.

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roenga 30.09.2019, 14:03
8.

Zitat von Örzi
Ich glaube Sebastian Vettels große Zeit ist vorüber. Ferrari hat ihm kein Glück gebracht. Jetzt wo das Auto endlich Konkurrenz fähig ist, hat er einen Teampartner der ihm überlegen zu sein scheint. Das wird man auch bei Ferrari erkannt haben und Sebastian wird zurückgestuft werden. Wenn er nach seinem Wechsel von Red Bull ein Cockpit bei Mercedes erhalten hätte, wäre er vielleicht ein zweiter Schumi geworden. Diese Rolle übernimmt nun Lewis Hamilton. Ansonsten ist die Formel 1 immer uninteressanter geworden. Fast alle Rennen 1. und 2. Mercedes, dann zwei Ferrari und dann die beiden Red Bull. Mit kleinen Differenzen. Ich schaue mir meistens nur noch den Start an und schalte erst wieder kurz vor der Zielankunft ein.
Sie haben aber schon bemerkt, dass der Fahrer mit der Nr. 5 dem Fahrer mit der Nr. 16 gestern bis zum Boxenstopp mehr als 20 Runden lang einfach davongefahren ist? Wer fährt noch mal das Fahrzeug mit der 5 und wer sitzt in dem Fahrzeug mit der 16? Eben!

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kiju 30.09.2019, 14:06
9. Rennen fahren oder Spielchen spielen

Vettel erwischt einen Bombenstart und hatte den Windschatten von Leclerec überhaupt nicht nötig, brennt eine schnellste Rennrunde nach der anderen in den Asphalt und setzt sich über 4 Sekuden ab, Leclerec kommt nicht hinterer. Dieser fordert ein Platztausch. Ein Platztausch hätte bedeutet, dass Vettel in das DRS Fenster von Hamilton gefallen wäre.

Auch behaupte ich, dass Vettel an Bottas vorbei gekommen wäre, wie schon so oft. Leclerec hat es 20 Runden nicht geschafft.

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