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Protestaktion in der Bundesliga: BVB-Fans boykottieren Montagsspiel gegen Augsburg
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Die Zerstückelung der Bundesliga-Spieltage ist ein großes Ärgernis der Fußballfans. In dieser Saison finden erstmals fünf Montagsspiele statt. Eine Dortmunder Fangruppierung hat jetzt zum Boykott aufgerufen.

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palerider78 13.01.2018, 04:38
20. Ein Boykott der nichts bringt

Liebe Fussballfans, seht es endlich ein: Ihr seid seit Jahren nur noch zahlendes Klatschvieh, das nach und nach immer mehr Kröten schlucken muss.
Ein halbherziger und nur von einer Minderheit getragener Protest wie dieser wird keinerlei Effekt haben.
Die Entwicklung zum vollwöchentlichen Event ist nicht erst seit jetzt im Gange.

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immerfroh 13.01.2018, 09:11
21.

Wieso gibt es hier soviel Opposition gegen diese Protestaktion ?
Die Foristen hier beeinträchtigt das doch überhaupt nicht.
Eine Gruppe von Fußballfans will gegen einen Missstand protestieren, der zugegeben die 2.Liga schon jahrelang betrifft.
Selbst wenn diese Aktion an den weiteren Spielansetzungen zu unmöglichen Tages-und Wochenzeiten nichts ändern wird, ist es doch nicht verkehrt, diesen Unsinn nochmals zu kritisieren.
Erfolg würden solche Aktionen nur zeichnen, wenn sich viele andere Fangruppen in gleicher oder ähnlicher Weise mit langem Atem diesen Aktionen anschließen.
Wenn das nur eine einmalige Aktion bleibt, ist das jetzt kurz eine Meldung wert, der letztendlich ein PR-Aktion war.
Das Argument, dass Europapokalspiele ebenfalls wochentags stattfinden zieht hier nicht.
Diese fanden schon immer unter der Woche statt. Nun kommen aber weitere Wochentagspiele hinzu, die offenbar nur ein Testballon für die endgültige totale Zersplitterung der Spieltage sind.
Ähnlich wie in Spanien oder england.

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fcb-front 14.01.2018, 12:15
22. Wann begreift endlich der stadionbesucher

dass er nur für die Stimmung fürs Fernsehen verantwortlich ist. Die Vereine haben mittlerweile ganz andere Einnahmequellen als die Eintrittsgelder. Glaubt ihr wirklich das mit euren 10 € Eintritt millionenschwere Stars bezahlt? Jeder will guten Fußball sehen, möchte das sein erfolgreich ist, aber es soll weiterhin „romantisch“ sein. Das funktioniert so nicht.
Die meisten Einnahmen werden nunmal über die tv Einnahmen gemacht bzw. durch deren Auswirkungen. Oder glaubt ihr das Unternehmen millionenschwere Sponsoring Partner werden für ein paar tausend Besucher in einem Stadion? Findet euch damit ab, das es auch ohne euch im Stadion geht. Ein Beispiel ist Hannover 96. dort gibt es kaum noch Stimmung und Fans die ins Stadion gehen und trotzdem ist der Verein für seine Verhältnisse erfolgreich.

Und by the way: der bvb hätte es ja in der eigenen Hand die montagsspiele zu umgehen.

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immerfroh 14.01.2018, 12:34
23.

Zitat von fcb-front
Und by the way: der bvb hätte es ja in der eigenen Hand die montagsspiele zu umgehen.
Was soll das ?
Der BVB hatte doch nichts gegen Montagsspiele.
Es ist ein Teil der Fans, die berechtigterweise dagegen protestieren.
Im Aufruf wird doch ausdrücklich auch die eigene Vereinsführung gerügt, die diesem Unsinn nicht widersprochen hat.
Hier geben mir viel zu Viele schnell klein bei und akzeptieren schulterzuckend alles was die Verbands/Vereinsfunktionäre dem Fan vorsetzen.
Nicht mehr hingehen ist sich die einfachste Alternative.
Einen scheinbar verlorenen Kampf zu führen sicher der schwerere Weg.

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Robert_Rostock 15.01.2018, 09:35
24.

Erstens: An dieser Aktion sieht man wieder mal, dass die Eigendefinition der Ultras, sie wären die einzigen, die ihr Team immer, in jeder Situation bedingungslos unterstützen, nichts als heiße Luft ist. Anderes Beispiel, aus anderen Gründen, wäre Hannover 96.

Zweitens: Die Kritik an der Anstoßzeit Mo, 20:30 ist für mich völlig nachvollziehbar und richtig. Nur: Als für die recht leeren Tribünen bei einigen Europa-League-Spielen, z.B. bei Hertha, genau dieselben Gründe angegen wurden, Anstoß war Donnerstag, 21 Uhr, wurden diese Gründe als vorgeschoben und lächerlich bezeichnet. Ein wahrer Fan habe zu jeder Tages- und Nachtzeit seinen Verein zu unterstützen.

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jnek 15.01.2018, 11:28
25. Gibt es doch schon lange

Zitat von Frank D.
... MIR ist eine Bundesliga mit unbekannten Profis lieber als überbezahlte Spieler die mehr abseits der Rasens in Erscheinung treten. Ich brauche kein High-End Stadion das mehr einem Einkaufszentrum ähnelt. Ich brauche auch keine überdachte Sitzplätze. Vor allem brauche ich den ganzen Kommerz im Stadion nicht. ...
Also wenn man mal den Wortteil "Bundes" weglässt, dann werden sie schnell fündig werden. All das, was sie hier herbei schreiben gibt es so schon lange - nur eben erst ab Liga 2 oder 3 abwärts. Und auf eben diesem Niveau würde auch eine BL sinken - sollte man diesen Weg gehen. Kann man machen - nur warum? Wenn es das gewünschte doch schon lange anderswo gibt?
Also ich für meinen Teil bin froh nicht mehr in den Stadien der 80er herumstehen oder sitzen zu müssen. Ich gehe auch heute noch gerne ins Olympiastadion - nur eben zu Openairkonzerten. Dafür ist es geeignet, für modernen Fussball nicht.

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