Forum: Sport
Provokation nach Suspendierung: NPD-Trainer zurück bei der Fußballjugend

Er sollte weg sein, doch plötzlich ist er wieder da. Ein wegen NPD-Tätigkeiten suspendierter Trainer ist auf Fotos zu sehen, wie er im kleinen Laucha in Sachsen-Anhalt wieder das Jugend-Fußballtraining leitet. Im Ort gibt man sich entsetzt - über das große Medieninteresse.

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tombel 08.10.2010, 08:47
20. Demokratie muss so etwas aushalten

Eine Partei wie die NPD steht sicherlich nicht auf dem Boden der Demokratie dieses Staates und auch nicht innerhalb meiner Werteordnung.
Aber gerade die besagt, dass eine Demokratie diese Leute aushalten muss, sonst ist sie nicht besser als ihre Gegner.
Wenn dieser Mann Kinder nicht ideologisch indoktriniert, gibt es keinen Grund ihn zu feuern. Das wäre billig und demokratiefeindlich.
Was soll man mit Menschen machen mit diesen Einstellungen: Arbeitslager, Berufsverbote, wo finden wir uns da wieder ??? Mich schauerts bei dem Gedanken

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delta058 08.10.2010, 08:50
21. Übel

Zitat von Arthi
Diese Diskriminierung eines Mannes wegen seiner Arbeit in einer legalen Partei muss Konsequenzen für die Diskriminierer haben. Werden in Deutschland wieder Menschen wegen legaler politischen Tätigkeiten verfolgt und den Tätern wird auch noch Beifall applaudiert?
Leider ist es so, gerade weil ich ein echten Rechtsstaat so hoch schätze, verabscheue ich einen derart verleumderischen Hetzartikel. Man kann ihm nichts nachweisen und er ist nicht mal NPD Mitglied. Was Spiegel, der LSB und Co hier abziehen ist nichts weiter als Verfolgung Andersdenkender und so was will das Stürmgeschütz der Demokratie sein?

Wen der Mann ein verbrechen begeht oder begangen hart soll er er bestraft aber nicht für das Wahrnehmen seiner Grundrechte.

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der_Pixelschubser 08.10.2010, 09:06
22. Was wird das hier?

Ich bin entsetzt über einige Postings hier - wie kommen Sie eigentlich dazu, eine menschen(rechts)verachtende kriminelle Vereinigung wie die NPD (die ihren Parteistatus völlig zu Unrecht trägt) mit linken Gruppierungen zu vergleichen bzw. in einen Topf zu werfen? Die NPD hat keinerlei Legitimation, als demokratisch zu gelten - und nur weil einige Menschen der kranken und irrigen Meinung sind, dass Fremdenhass eine wählbare Alternative zu jeder Form von Mitmenschlichkeit sei, heißt das noch lange nicht, dass man diese Haltung auch akzeptieren kann!

Mich erschüttert nicht so sehr, dass dieser Unmensch es tatsächlich geschafft hat, sich wieder an Kinder heranzuschleichen. Diese Hinterhältigkeit erwarte ich von NPD-Mitgliedern. Nein, was mich viel mehr erschüttert, ist die Tatsache, dass es ausgerechnet Leser des Spiegel sind, die ein solches Verhalten und eine solch kranke Geisteshaltung auch noch für akzeptabel halten! Spiegel-Leser galten fürderhin als Menschen mit Verstand, als Menschen, die kritisch hinterfragen - irgendwie scheint diese Eigenschaften bei einigen Lesern aber gänzlich abhanden gekommen zu sein.

Dass sich ein Nazi wiederholt ohne großen Protest seitens der Eltern an deren Kinder heranmachen darf, ist ein Skandal!

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Leehong 08.10.2010, 09:09
23. Arme SPON Redaktion.....

.... wie man's macht, macht man's falsch, wa?

Schreibt man Artikel über Bundeswer-, oder Polizeieinsätze, HARTZ IV "Steigerung" oder Friedensnobelpreise für verdiente Altbundeskanzler, schwadroniert die Linke Forenuserschaft. Schreibt man Ihnen dann mal einen Artikel auf den Leib, lassen sie einen vollkommen im Stich.

*puff* Der Schuss ging mal wieder nach hinten los.....

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idealist100 08.10.2010, 09:11
24. Was macht der nun

Zitat von sysop
Er sollte weg sein, doch plötzlich ist er wieder da. Ein wegen NPD-Tätigkeiten suspendierter Trainer ist auf Fotos zu sehen, wie er im kleinen Laucha in Sachsen-Anhalt wieder das Jugend-Fußballtraining leitet. Im Ort gibt man sich entsetzt - über das große Medieninteresse.
Was macht der nun?
Auf dem Sportplatz agitieren oder die Jugend im Fussball trainieren, wozu sich viele andere keine Zeit nehmen.
Vielleicht hat er ja Fussbälle mit wo NPD draufsteht. In welchem komischen Land sind wir eigentlich. Die Staatsmacht (Gutmenschen) lassen auf Jugendliche und Rentner einprügeln und wenn jemand mit der falschen Einstellung sich um Jugendliche kümmert ist es auch nicht recht. Bin ganz bestimmt kein Rechter, aber irgendwo hört der Spass der Medien auf.

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FirstFallenAngel 08.10.2010, 09:14
25. ~

Zitat von MausBerlin
...wie jeder andere Trainer auch.
Das 'jeder' würde ich so mal nicht unterschreiben. Gibt genügend Fälle, die das Gegenteil belegen...

Es mag ja sein, dass in diesem Fall ausnahmsweise der Sport und die politische Gesinnung strikt getrennt wurden; wobei ich aber auch nicht beurteilen kann, ob da 'Gefälligkeitsaussagen' gemacht wurden um einen guten/beliebten Trainer behalten zu können bzw. ob der Herr überhaupt der Versuchung ausgesetzt war, sich 'politisch inkorrekt' zu verhalten, weil bspw. ein 'Migrationskind' im Team spielte (weitere Informationen wären da sicher hilfreich gewesen, sich ein eigenes Bild zu machen).
Andererseits stellt sich natürlich die Frage, inwieweit die Kinder langfristig davon beeinflusst würden, dass eine Vorbildfunktion (die ein Trainer allemal ist bzw. sein sollte) bekanntermaßen einer bestimmten Partei angehört - beträfe allerdings genauso die politisch aktiven Linksradikalen.

Interessant finde ich aber wieder, wie plötzlich alle aus den Löchern gekrochen kommen und darauf bestehen, dass die NPD eine legale, demokratische Partei ist und somit alles seine Ordnung hat.
Ist sie, keine Frage; dass es aber haarscharf an der Grenze ist und sie nicht grundlos ein paar Mal auf Verfassungskonformität geprüft wurde, ist ebenso fraglos.

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THM 08.10.2010, 09:19
26. ......

Zitat von sysop
Er sollte weg sein, doch plötzlich ist er wieder da. Ein wegen NPD-Tätigkeiten suspendierter Trainer ist auf Fotos zu sehen, wie er im kleinen Laucha in Sachsen-Anhalt wieder das Jugend-Fußballtraining leitet. Im Ort gibt man sich entsetzt - über das große Medieninteresse.
Rechts soll und muss man bekämpfen. Aber mit den besseren Argumenten und einer besseren Politk.

Der Druck auf den rechten Kaminkehrer erinnert mich doch stark an die Zeit die Radikalenerlässe, als DKP Mitglieder nicht Lokomotivführer sein/werden konnten, obwohl auch die DKP keine verbotene Partei war.

Sporttraining bedarf keiner politischen Ideologie für die Durchführung. Wenn Battke sich daran hält, dann sollte die Qualifikation als Trainer im Vordergrund stehen, aber nicht das was der Mann, bisher völlig legal, außerhalb des Fußballplatzes macht.

Offenbar haben viele Menschen, traurigerweise besonders viele aus dem "linkem Spektrum", nicht viel aus der Vergangenheit gelernt. Auf unliebsame Meinungen reagiert man mit Auseinandersetzungen, aber nicht durch Ausgrenzung, Totschweigen, oder Berufsverboten, denn das ist immer ein ziemlich undemokratisches Vorgehen.

Bisher ist diese Strategie immer gescheitert und hat häufig genau das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung erbracht. Es ist also nicht nur eine undemokratische, sondern auch eine unintelligente Strategie. Die Entwicklung von PDS/Linke und aktuell die Causa Sarrazin zeigen mehr als deutlich, dass die Verlagerung der Auseinandersetzung von der politschen auf die persönliche Ebene ein Schuss ins eigene Knie ist.

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THM 08.10.2010, 09:19
27. ......

Zitat von sysop
Er sollte weg sein, doch plötzlich ist er wieder da. Ein wegen NPD-Tätigkeiten suspendierter Trainer ist auf Fotos zu sehen, wie er im kleinen Laucha in Sachsen-Anhalt wieder das Jugend-Fußballtraining leitet. Im Ort gibt man sich entsetzt - über das große Medieninteresse.
Rechts soll und muss man bekämpfen. Aber mit den besseren Argumenten und einer besseren Politk.

Der Druck auf den rechten Kaminkehrer erinnert mich doch stark an die Zeit die Radikalenerlässe, als DKP Mitglieder nicht Lokomotivführer sein/werden konnten, obwohl auch die DKP keine verbotene Partei war.

Sporttraining bedarf keiner politischen Ideologie für die Durchführung. Wenn Battke sich daran hält, dann sollte die Qualifikation als Trainer im Vordergrund stehen, aber nicht das was der Mann, bisher völlig legal, außerhalb des Fußballplatzes macht.

Offenbar haben viele Menschen, traurigerweise besonders viele aus dem "linkem Spektrum", nicht viel aus der Vergangenheit gelernt. Auf unliebsame Meinungen reagiert man mit Auseinandersetzungen, aber nicht durch Ausgrenzung, Totschweigen, oder Berufsverboten, denn das ist immer ein ziemlich undemokratisches Vorgehen.

Bisher ist diese Strategie immer gescheitert und hat häufig genau das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung erbracht. Es ist also nicht nur eine undemokratische, sondern auch eine unintelligente Strategie. Die Entwicklung von PDS/Linke und aktuell die Causa Sarrazin zeigen mehr als deutlich, dass die Verlagerung der Auseinandersetzung von der politschen auf die persönliche Ebene ein Schuss ins eigene Knie ist.

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Logicus Interruptum 08.10.2010, 09:26
28. Darum geht es nicht

Zitat von FirstFallenAngel
Das 'jeder' würde ich so mal nicht unterschreiben. Gibt genügend Fälle, die das Gegenteil belegen... Es mag ja sein, dass in diesem Fall ausnahmsweise der Sport und die politische Gesinnung strikt getrennt wurden; wobei ich aber auch nicht beurteilen kann, ob da 'Gefälligkeitsaussagen' gemacht wurden um einen guten/beliebten Trainer behalten zu können bzw. ob der Herr überhaupt der Versuchung ausgesetzt war, sich 'politisch inkorrekt' zu verhalten, weil bspw. ein 'Migrationskind' im Team spielte (weitere Informationen wären da sicher hilfreich gewesen, sich ein eigenes Bild zu machen). Andererseits stellt sich natürlich die Frage, inwieweit die Kinder langfristig davon beeinflusst würden, dass eine Vorbildfunktion (die ein Trainer allemal ist bzw. sein sollte) bekanntermaßen einer bestimmten Partei angehört - beträfe allerdings genauso die politisch aktiven Linksradikalen. Interessant finde ich aber wieder, wie plötzlich alle aus den Löchern gekrochen kommen und darauf bestehen, dass die NPD eine legale, demokratische Partei ist und somit alles seine Ordnung hat. Ist sie, keine Frage; dass es aber haarscharf an der Grenze ist und sie nicht grundlos ein paar Mal auf Verfassungskonformität geprüft wurde, ist ebenso fraglos.
Gesetze sind die Grundlage unseres (Zusammen)lebens, nicht ihre subjektive Meinung zu dem Thema.

Sehen Sie das anders?

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franzdenker 08.10.2010, 09:29
29. Typisch.

Zitat von MausBerlin
"Genau in dieser Form des Wegschauens" heißt MEINUNGSFREIHEIT, lieber Spiegel. Noch immer ist die NPD eine Partei unseres demokratischen Systems, und so lange man die nicht verbieten kann oder will, kann man auch die Aktivisten nicht verbieten. Genau das aber passiert hier. Im Übrigen haben Betroffene zu Genüge bestätigt, daß sich der Trainer im Verein einzig und allein dem Sport widmet - wie jeder andere Trainer auch. Natürlich. Also was soll die Hetze? Widerliche Zustände in dem freisten Staat, den es je auf deutschem Boden gegeben hat.
Wäre der Herr Battke bei einer islamistischen Vereinigung würden die meisten Forumsbeiträge empört einen Ausschluss von Battke fordern. Da es sich aber "nur" um einen deutschen Nazi handelt, gibt es natürlich keinen Grund zur Kritik. Wir Deutsche sind ja so liebe Menschen ...

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