Forum: Sport
Pyeongchang 2018: Olympia-Ausrichter macht 48 Millionen Euro Gewinn
AFP

Olympische Spiele gelten inzwischen als Minusgeschäft. Der Veranstalter der vergangenen Winterspiele zog nun allerdings eine positive Bilanz. Das IOC kann solche Nachrichten gut gebrauchen.

Seite 1 von 2
xeldaranxor 09.10.2018, 07:43
1. wenn das mal stimmt...

... ich bin schon skeptisch, ob China das Propaganda-Event nicht schön rechnet, um es im eigenen Land gut zu verkaufen.
Wäre dem IOC natürlich nur recht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 09.10.2018, 08:24
2.

Zitat von xeldaranxor
... ich bin schon skeptisch, ob China das Propaganda-Event nicht schön rechnet, um es im eigenen Land gut zu verkaufen. Wäre dem IOC natürlich nur recht.
Das vergangenen olympischen Winterspiele fanden in Süd-Korea statt. China war nur als Teilnehmer vertreten.

48 Millionen sind relativ bescheiden und ich glaube durchaus das Süd-Korea das geschafft hat. Die Planung und Ausführung war brilliant effizient und das allermeiste wurde (wird seit rund 20 Jahren) von einem Riesenaufgebot an Freiwilligen geleistet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ichglaubnichttim 09.10.2018, 08:28
3. Lohnkosten sind vermutlich nicht unwesentlich

In einem Niedrigstlohnland kann dank der geringen Lohnkosten sicher auch günstiger gebaut werden und die X-tausende "Helfer" kosten auch nicht mehr die Welt.. Zudem hat China Platz und muss diesen nicht teuer kaufen, wie es in Deutschland der Fall wäre. Dabei werden die Tickets nicht günstiger, und wer weiß wie der Tourismus eingerechnet wurde.. Kann mir schon vorstellen, dass man so Gewinn machen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TS_Alien 09.10.2018, 09:28
4.

Die Frage stellt sich, wer der Ausrichter ist und ob der Ausrichter auch für alle Ausgaben zuständig ist. Das Gesamtbudget beträgt laut Wikipedia 10,1 Mrd Euro (mehr als doppelt so viel wie geplant). Ich kann mir nicht vorstellen, wie man bei dieser Summe in die Gewinnzone kommen kann. Da man nur mit rund der Hälfte des Budgets gerechnet hat, hat der Ausrichter vorab mit einem Milliardengewinn rechnen können. Und jetzt soll es immerhin noch eine schwarze Null sein. Quasi eine Punktlandung. Das ist unglaubwürdig, geradezu absurd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fxxx 09.10.2018, 09:34
5. Für wie naiv man von der IOC gehalten wird...

Weil bald kein Land mehr Lust hat auf diesen Wahnsinn, der Milliarden kostet, verkaufen sie jetzt die olympischen Spiele als gewinnbringendes Investment. Natürlich ohne Details oder Berechnungen offenzulegen. Bin mal gespannt wer als nächstes so dumm ist und sich mit der IOC einlässt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vox veritas 09.10.2018, 10:26
6.

Kann es sein, daß einige Leute den Artikel nicht gelesen haben. Die Winterspiele wurden in Süd-Korea ausgetragen und nicht in China. SK ist auch kein Billiglohnland.
Wahrscheinlich geht es mal wieder um Fundamentalkritik gegen .... alles.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crom 09.10.2018, 10:59
7.

Zitat von xeldaranxor
... ich bin schon skeptisch, ob China das Propaganda-Event nicht schön rechnet, um es im eigenen Land gut zu verkaufen. Wäre dem IOC natürlich nur recht.
China? Pyeongchang liegt in Südkorea!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crom 09.10.2018, 11:01
8.

Zitat von ichglaubnichttim
In einem Niedrigstlohnland kann dank der geringen Lohnkosten sicher auch günstiger gebaut werden und die X-tausende "Helfer" kosten auch nicht mehr die Welt.. Zudem hat China Platz und muss diesen nicht teuer kaufen, wie es in Deutschland der Fall wäre. Dabei ......
Südkoren (nicht China!) ist kein Billiglohnland und so viel Platz gibt's da auch nicht (Bevölkerungsdichte ist größer als in Deutschland).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 09.10.2018, 12:16
9.

Zitat von TS_Alien
Die Frage stellt sich, wer der Ausrichter ist und ob der Ausrichter auch für alle Ausgaben zuständig ist. Das Gesamtbudget beträgt laut Wikipedia 10,1 Mrd Euro (mehr als doppelt so viel wie geplant). Ich kann mir nicht vorstellen, wie man bei dieser Summe in die Gewinnzone kommen kann. Da man nur mit rund der Hälfte des Budgets gerechnet hat, hat der Ausrichter vorab mit einem Milliardengewinn rechnen können. Und jetzt soll es immerhin noch eine schwarze Null sein. Quasi eine Punktlandung. Das ist unglaubwürdig, geradezu absurd.
Das sollte einem durchaus misstrauisch machen. Zumindest wäre es interessant, zu erfahren, wie da genau gerechnet wurde. Letztlich ist das ja sowieso eine riesige Mischkalkulation, bei der sich etwa durch Annahmen bzgl. dem weiteren Nutzen von Infrastruktur auch vieles schönrechnen lässt. Ob und wie derartige Posten sowie auch die vielen indirekten staatlichen Subventionen (z.B. erhöhte Sicherheitsmassnahmen) da eingeflossen sind, verrät der Artikel leider nicht, weshalb dieser mehr Fragen aufwirft als beantwortet..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2