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Pyrotechnik und Bannereinzug: Deshalb prügelten sich Hertha-Ultras und Polizisten in
DPA

In Dortmund begann das Spiel gegen Hertha BSC mit Pyrotechnik der Gästefans. Wenige Minuten später schritt die Polizei ein, es kam zu einer massiven Schlägerei. Fehler sind auf beiden Seiten zu finden.

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redwed11 28.10.2018, 10:24
200.

Zitat von Anna156464641156
Ersteinmal ist Pyro oftmals keine Straftat sondern eine Ordnungswidrigkeit. Dazu kommt das es der Polizei durchaus bewusst ist, das wenn sie in den Block geht, es eskalieren kann und ist in der Lage das Prinzip der Deeskalation anzuwenden. Man erinnere sich noch an eine sächsische Polizei die - bei gleicher Gesinninung - gegen Straftaten (Hitlergrüße) nicht vorgeht um eine Eskalation zu vermeiden.
Ach Anna, Sie bringen hier zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte zusammen die eine völlig andere Ausgangslage hatten. Die Vorkommnisse in Chemnitz mit zeigen des Hitlergrußes war ekelhaft und eine Straftat. Es bestand aber durch diese Handlung keine Gefahr für Leib und Leben von Außenstehenden.
Völlig anders sieht es beim Abbrennen und dem Werfen der Bengalos auf andere Personen aus. Hier besteht die Gefahr , dass durch die 2000 Grad C heißen Bengalos Personen direkt an Leib und Leben geschädigt werden und/oder ein Brand mit nicht absehbaren Folgen entstehen kann. Damit ist ein völlig anderes Einschreiten der Polizei erforderlich und das Abbrennen mit allen Mitteln zu unterbinden.
Falls Sie den Unterschied verstehen, sollten Sie einmal darüber nachdenken was unmittelbar gefährlicher ist.
Aber wenn man ein Anhänger dieser Hohlköpfe, genannt Ultras, ist, scheinen solche Überlegungen nicht möglich zu sein.

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redwed11 28.10.2018, 10:35
201.

Zitat von p-h-a-t-e
Für die uniformierten Jungs der Ornungsmacht aus NRW war das doch auch ein Festtag. Wenn sie in Hambach oder im Stadion mal randürfen, sind sie per se motiviert dabei. Mittendrin statt nur dabei ist doch was anderes, als immer nur zusehen zu müssen, wenn sich die Menschen in den Großstädten balgen. Ansonsten ist die Richtung im deutschen Fussball doch klar vorgegeben. In Friedrichshain oder Prenzlauer Berg nennt man das Gentrifizierung. Es wird erst Ruhe gegeben, wenn nur noch Klatschpappen à la Leipzig oder Wolfsburg im Block stehen. PS. Ich kann mich an keine Opfer von bunten Pyros im Block erinnern, 45 Verletzte durch Schlagstock und Pfefferspray sind da eine andere Hausnummer. Wie man hier im Forum sieht, gibt es unter den Sponlesern auch nicht grad viele Deeskalationsfreunde.
Soll es erst Tote und Verletzte wegen dieser Hohlbirnen geben?
Sie scheinen das Wort Gentrifizierung, wie in Ihren Kreisen üblich, nicht verstanden zu haben.
Es ist richtig, diese gewaltbereiten Hohlbirnen müssen aus den Stadien verbannt werden, damit auch wieder Kinder ohne Gefahren in Stadien mitgenommen werden können. Aber für den, der Randale will und die gefährlichen Bengalos in einer Menschenmenge abbrennt spielt das Leben und die Gesundheit absolut keine Rolle.
Man kann nur hoffen, dass die Polizei endlich energischer gegen diese Schwachköpfe vorgeht. Daher nochmals Dank an die NRW Polizei für den verhältnismäßigen und besonnenen Einsatz.

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p-h-a-t-e 28.10.2018, 10:40
202.

Zitat von Neandiausdemtal
Wie man Rassisten und Hooligans deeskaliert weiß ich sehr gut. Wenn man von diesen Typen angefallen wird, hilft kein Gerede mehr, da muß man tätig werden. Am besten so lange, bis diese die Sinnlosigkeit ihres Tuns einsehen oder Ruhe geben.
Wen haben diese Typen denn angefallen..? Die haben ein paar bunte Lichtlein entzündet und sind deshalb angefallen worden. Wenn bei uns in der Hauptstadt vorbeifahrende Polizisten mit Steinen beworfen werden oder Rettungskräfte vermöbelt werden, interessiert das fast keine Sau, aber hier kriegen die Forumswutbürger gleich alle Schnappatmung wegen ein paar Ultras mit Bengalos.

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immerfroh 28.10.2018, 10:57
203.

Zitat von redwed11
Ach Anna, Sie bringen hier zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte zusammen die eine völlig andere Ausgangslage hatten. Die Vorkommnisse in Chemnitz mit zeigen des Hitlergrußes war ekelhaft und eine Straftat. Es bestand aber durch diese Handlung keine Gefahr für Leib und Leben von Außenstehenden. Völlig anders sieht es beim Abbrennen und dem Werfen der Bengalos auf andere Personen aus. Hier besteht die Gefahr , dass durch die 2000 Grad C heißen Bengalos Personen direkt an Leib und Leben geschädigt werden und/oder ein Brand mit nicht absehbaren Folgen entstehen kann. Damit ist ein völlig anderes Einschreiten der Polizei erforderlich und das Abbrennen mit allen Mitteln zu unterbinden. Falls Sie den Unterschied verstehen, sollten Sie einmal darüber nachdenken was unmittelbar gefährlicher ist. Aber wenn man ein Anhänger dieser Hohlköpfe, genannt Ultras, ist, scheinen solche Überlegungen nicht möglich zu sein.
Aber die Polizei schritt doch erst ein als die Zündelei längst beendet war. Das Argument, man müsse Leib und Leben schützen, zieht hier also nicht.
Ich weiß nicht wer und aus welcher Gefahrenlage seine Unterstellten da reinbefohlen hat. Aber von der Polizei kann man schon etwas besseres taktisches Verhalten erwarten.
Es ist auch für die Polizisten in der ersten Reihe kein Vergnügen sich da mit den Vermummten auseinanderzusetzen.
Im Prinzip haben wir immer noch keine stichhaltigen Informationen, warum das der Art eskaliert ist.
Dass da einige Hohlköpfe den Fußball nutzen, um ihre niedersten Instinkte auszuleben, ist schon klar. Um diese Leute dingfest zu machen, kann man aber von den Ordnungskräften erwarten, geschickter vorzugehen.
Es muss doch möglich sein an Hand der gestochen scharfen Videotechnik, Täter zu identifizieren.
Die Gießkannenstrafen schaffen doch nur Solidarisierungseffekte.
Dieses einfache Schwarz/Weißdenken ist nicht lösungsorientiert.

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gee84 28.10.2018, 11:02
204. hm

es wurde kein bengalo in eine Zuschauertribüne geworfen, das entspricht nicht der Wahrheit.
die polizei eskaliert sinnlos, wegen paar bengalischen feuern, das es Verletzte gab ist die Schuld des Polizeileiters, der die Hundertschaft da rein befiehlt.
pyros sind eine Ordnungswidrigkeit, keine Straftat.
es ist aber eine Straftat unbeteiligte Fans mit Pfefferspray zu besprühen.
leider kommentieren hier viele Leute die mit Fussball nichts am Hut haben und wahrscheinlich noch kein Stadion von innen gesehen haben.
auch gibt es in England wieder Bestrebungen Stehplätze einzuführen, es Gründen sich Ultras, pyros werden auch Stilmittel.
in Schottland gibt es zb wieder Stehplätze was der Atmosphäre sehr gut tut.

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M. Vikings 28.10.2018, 11:19
205. Halten Sie sich so ein buntes Lichtlein mal an die Hand.

Zitat von p-h-a-t-e
Wen haben diese Typen denn angefallen..? Die haben ein paar bunte Lichtlein entzündet und sind deshalb angefallen worden.
Dann wissen Sie
worüber sich die Erwachsenen im Forum unterhalten.

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h.weidmann 28.10.2018, 11:24
206.

Zitat von vaikl
Wenn hier Jemand als Befürworter von Bengalos und Ultra-Fanatismus einen Artikel schreibt, der versucht, die (im TV deutlich zu verfolgenden) Geschehnisse zu relativieren und die wirklich massive Gewalt - die sich im Übrigen auch noch als ärgste Sachbeschädigungen im Toilettenbereich unterhalb der Gästefan-Tribüne fortsetzten - als Hirngespinst der Polizei kleinzureden, hätte ich gern den Autoren benannt. Oder ist es neue "Mode" beim SPON, sowas vorsichtshalber zu anonymisieren?
Sie machen sich lächerlich. Dem Artikel ist ganz klar zu entnehmen, wer der Autor ist.

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redwed11 28.10.2018, 11:36
207.

Zitat von immerfroh
Aber die Polizei schritt doch erst ein als die Zündelei längst beendet war. Das Argument, man müsse Leib und Leben schützen, zieht hier also nicht. Ich weiß nicht wer und aus welcher Gefahrenlage seine Unterstellten da reinbefohlen hat. Aber von der Polizei kann man schon etwas besseres taktisches Verhalten erwarten. Es ist auch für die Polizisten in der ersten Reihe kein Vergnügen sich da mit den Vermummten auseinanderzusetzen. Im Prinzip haben wir immer noch keine stichhaltigen Informationen, warum das der Art eskaliert ist. Dass da einige Hohlköpfe den Fußball nutzen, um ihre niedersten Instinkte auszuleben, ist schon klar. Um diese Leute dingfest zu machen, kann man aber von den Ordnungskräften erwarten, geschickter vorzugehen. Es muss doch möglich sein an Hand der gestochen scharfen Videotechnik, Täter zu identifizieren. Die Gießkannenstrafen schaffen doch nur Solidarisierungseffekte. Dieses einfache Schwarz/Weißdenken ist nicht lösungsorientiert.
Das Herumhacken auf die eingesetzten Polizisten ist völlig unangebracht.
Wenn Sie sich die Aufnahmen angesehen hätten, dann hätten Sie sehen können, dass sich die mit Bengalos ausgerüsteten Hohlköpfe hinter einem Transparent versteckt hatten um weiter zu randalieren und ihre Bengalos abzubrennen. Durch diese Transparent sollte es der Polizei unmöglich gemacht werden, die Straftäter zu erkennen und gestochen scharfe Bilder der Täter zu machen. Daher war es unbedingt erforderlich und auch angemessen, dieses Transparent zu entfernen um die Straftäter wieder sichtbar zu machen. Denn diese Leute wollen gern in der Anonymität bleiben um ihre Straftaten zu verüben.
Das es für die eingesetzten Beamten kein Vergnügen ist gegen diesen Mob anzutreten ist klar, aber zur Gefahrenabwehr war das Einschreiten wie es erfolgte, unbedingt erforderlich. Was sollte da geschickter gemacht werden. Sollten sich die Einsatzkräfte von dem Mob verprügeln lassen oder ist für Sie das Einschreiten erst erforderlich wenn es durch Bengalos Verletzte oder Tote gibt.
Wo haben Sie bei diesem Einsatz "Gießkannenstrafen" gesehen" Es wurde keiner der Randalierer an Ort und Stelle bestraft.

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