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Radprofi Froome: Der unheimliche Favorit
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Es war eine Machtdemonstration am Berg: Christopher Froome gilt nach seiner fulminanten Klettertour in den Pyrenäen als Anwärter auf den Tour-Sieg. Schon werden die obligatorischen Doping-Fragen gestellt. Der Brite stellt sich seinen Kritikern - und doch bleiben Zweifel.

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gehlhajo_reloaded 09.07.2013, 09:45
1.

Zitat von Artikel
"Chris hat außergewöhnliche Gene, ein großes Herz und riesige Lungenflügel"
Exakt die gleichen Erklärungen wie bei Jan Ullrich seinerzeit ;=)

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l.augenstein 09.07.2013, 09:48
2.

Zitat von sysop
Es war eine Machtdemonstration am Berg: Christopher Froome gilt nach seiner fulminanten Klettertour in den Pyrenäen als Anwärter auf den Tour-Sieg. Schon werden die obligatorischen Doping-Fragen gestellt. Der Brite stellt sich seinen Kritikern - und doch bleiben Zweifel.
Ah ja, riesige Lungenflügel sind es diesmal also, und eine geheimnisvolle parasitäre Krankheit, welche ihn bis 2010 geschwächt hat. Und ein großes Herz!

Bei Armstrong war es der Krebs, dessen Überwindung ihn dann derart "beflügelt" hat, dass er die Berg nur so hochgeflogen ist. Nun ja!

Und wahrscheinlich wird er, im Gegensatz zu Contador, auch Steaks essen. Contador tut dies ja offensichtlich nicht mehr und muß dafür Leistungseinbußen hinnehmen. Tja ....! Wer soll solche Geschichten noch glauben?

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Caffeine 09.07.2013, 10:03
3.

Zitat von sysop
Es war eine Machtdemonstration am Berg: Christopher Froome gilt nach seiner fulminanten Klettertour in den Pyrenäen als Anwärter auf den Tour-Sieg. Schon werden die obligatorischen Doping-Fragen gestellt. Der Brite stellt sich seinen Kritikern - und doch bleiben Zweifel.
1. Alberto Contador ist sicherlich ein guter Fahrer der jedoch in dieser Saison nicht annähernd in der Form vergangener Jahre ist (aus welchen Gründen spielt keine Rolle). Beim Dauphine wurde dies deutlich. Hier von erstaunlicher Distanzierung zu schreiben spricht eher von fehlender Kenntnisse der Ergebnisse in diesem Jahr.

2. Die zitierten Zeiten von Ullrich und Armstrong müssen in den entsprechenden Kontext gesetzt werden. Damals hatten die Fahrer einige Anstiege im Verlauf der Etappe zu meistern, zudem befand die Tour de France sich in der 3. Rennwoche.
Froome hatte bis zum Anstieg genau einen Berg auf der Etappe in den Beinen und zudem war dies die erste Etappe der laufenden Tour de France in der es ernsthaft ums Gesamtklassment ging. (Wenn man das MZF mal aussen vorlässt). Das Rennverlauf, Streckenführung und auch Zeitpunkt in der Tour de France eine gewisse Auswirkung auf die Frische und Form haben sollte verständlich sein.

Ich kann die Skepsis nachvollziehen, die Leistung von Sky am Samstag hat mich auch staunen lassen - die Rechnung gab es am Sonntag. Das sollte man fairerweise mit betrachten.

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cs01 09.07.2013, 10:04
4.

Da einem als Radprofi eh kein Mensch mehr glaubt, selbst wenn man sauber fährt, kann man auch dopen. Es geht doch sowieso jeder davon aus, dass man zugedopt ist ohne Ende.

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carolian 09.07.2013, 10:05
5. Neuer medizinischer Trick

"Seit er Medikamente dagegen nimmt, haben Froomes Leistungen einen erheblichen, von vielen Seiten argwöhnisch beäugten Sprung gemacht."

Mit seiner angeblichen Krebserkrankung hat es auch Armstrong jahrelang geschafft, sein Doping zu kaschieren.

Es ist schon bewunderswert, was Ärzte zustande bringen, wenn es um viel Geld geht. Als Kassenpatient und Kranker hat man leider nie was von dieser Hochleistungsmedizin. Da muss man froh sein, eine stimmende Diagnose nach Monaten zu bekommen, Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen und bei Operationen bleibende Schmerzen und Verstümmelungen, weil diese mittelmässigen Ärzte auch pfuschen.

Übrigens, die Tiermediziner, die Rennpferde betreuen, sind zumeist auch Millionäre. Auch wenn sie im Knast sitzen.

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malüberlegen 09.07.2013, 10:05
6. Ist das nicht logisch?

Zitat von sysop
Es gibt aber offenbar etwas, das aus dem Athleten Froome tatsächlich einen anderen gemacht hat: Parasiten. In Afrika infizierte er sich demnach als Jugendlicher mit Bilharziose, erst 2010 soll die schwächende Tropenkrankheit erkannt worden sein. Seit er Medikamente dagegen nimmt, haben Froomes Leistungen einen erheblichen, von vielen Seiten argwöhnisch beäugten Sprung gemacht. [/url]
Keine Ahnung, ob der Mann dopt. So lange es keinen Nachweis gibt wäre ich zunächst mal bei der Unschuldsvermutung... ich weis, dass ist sehr schwer bei Profiradfahrern, aber ich mag keine Vorverurteilungen. Und:

Wenn er eine "schwächende" Tropenkrankheit bekämpft, ist es dann nicht in gewisser Weise logisch, dass durch die medizinische Behandlung seine Leistung besser wird?

Aber ich bin auch kein Arzt, der das sicher beurteilen könnte.

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graphicdog 09.07.2013, 10:13
7. Wie immer

Es wird laufen, wie immer.

In ein paar Jahren wird auch diese neue Art des Dopings nachgewiesen werden, aber der Betrüger wird seine Millionen behalten dürfen.

Wie bei Ulle, wie bei Armstrong. Legalisierter Betrug, als Sport getarnt.

graphicdog

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drittaccount 09.07.2013, 10:14
8.

... zumindest hat er niemanden betrogen ;-)

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ppl83 09.07.2013, 10:15
9. hmm nein

Zitat von Caffeine
1. Alberto Contador ist sicherlich ein guter Fahrer der jedoch in dieser Saison nicht annähernd in der Form vergangener Jahre ist (aus welchen Gründen spielt keine Rolle). Beim Dauphine wurde dies deutlich. Hier von erstaunlicher Distanzierung zu schreiben spricht eher von fehlender Kenntnisse der Ergebnisse in diesem Jahr. 2. Die zitierten Zeiten von Ullrich und Armstrong müssen in den entsprechenden Kontext gesetzt werden. Damals hatten die Fahrer einige Anstiege im Verlauf der Etappe zu meistern, zudem befand die Tour de France sich in der 3. Rennwoche. Froome hatte bis zum Anstieg genau einen Berg auf der Etappe in den Beinen und zudem war dies die erste Etappe der laufenden Tour de France in der es ernsthaft ums Gesamtklassment ging. (Wenn man das MZF mal aussen vorlässt). Das Rennverlauf, Streckenführung und auch Zeitpunkt in der Tour de France eine gewisse Auswirkung auf die Frische und Form haben sollte verständlich sein. Ich kann die Skepsis nachvollziehen, die Leistung von Sky am Samstag hat mich auch staunen lassen - die Rechnung gab es am Sonntag. Das sollte man fairerweise mit betrachten.

wo gab es am sonntag die rechnung für sky?
froome ist das team und hat der konkurrenz auch sonntag gezeigt, wo der hase lang läuft.
zum vergleich mit armstrong aufstieg 2001: "Schneller als Froome sind in der Tour-Historie nur zwei Fahrer nach Ax 3 Domaines geklettert – Roberto Laiseka und Lance Armstrong 2001. Es war damals bereits der dreizehnte Tag der Tour, die Fahrer waren ausgelaugter als gestern. Andrerseits ging dem Aufstieg kein Pass der höchsten Kategorie voraus." ( Die Tour in den Pyrenäen: Totalschaden für das Peloton - NZZ am Sonntag Nachrichten - NZZ.ch )

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