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Radsport: Froome gewinnt zum zweiten Mal die Tour de France
AFP

Christopher Froome ist Sieger der Tour de France 2015. Der Brite verlor beim Anstieg nach L'Alpe d'Huez zwar Zeit auf Nairo Quintana, rettete seinen Vorsprung aber ins Ziel und feierte seinen zweiten Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt.

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dherr 25.07.2015, 16:51
1. Taktisch unklug...

von Qintana. Man kann doch nicht ernsthaft hoffen, auf den letzten 10 km ca. zweinhalb Minuten auf Froome herausfahren zu können.

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oldhenry49 25.07.2015, 17:04
2. Nur ganz

nebenbei,die Tour endet erst morgen mit der Zieldurchfahrt auf dem Champs-Élysées.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist,theoretisch könnte Froome noch böse stürzen und nicht durch das Ziel kommen.
Also das Fell erst verteilen,wenn der Bär auch erlegt ist.

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heufloh 25.07.2015, 17:09
3. Habe ich etwas verpasst?

Sind die Fahrer heute schon in Paris eingefahren oder warum wird schon vom Sieg Froomes gesprochen?! So eine Meldung gehört sich ebenso wenig, wie dem FC Bayern vier Spieltage vor Schluss bei 12 Punkten Vorsprung und ein um 50 Tore besseres Torverhältnis zur Meisterschaft zu gratulieren...

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mwroer 25.07.2015, 17:34
4.

Zitat von heufloh
Sind die Fahrer heute schon in Paris eingefahren oder warum wird schon vom Sieg Froomes gesprochen?! So eine Meldung gehört sich ebenso wenig, wie dem FC Bayern vier Spieltage vor Schluss bei 12 Punkten Vorsprung und ein um 50 Tore besseres Torverhältnis zur Meisterschaft zu gratulieren...
Traditionell hat der zweite halt Pech gehabt. Mir wurde das so erklärt dass die Tour eigentlich heute endet und damit hat es sich.

Ungeschriebene Regeln hat.

So wie an manchen Tagen die großen Mannschaften einfach bestimmen das man die ersten 20 km eben nicht schnell startet sondern 'entspannt' startet. Die 'kleinen' haben sich dran zu halten sonst werden sie geschnitten.

Ich finde diese ungeschriebenen Regeln idiotisch und für mich waren sie schon immer der Grund zwar dem einzelnen Fahrer für seine Leistung die Tour zu fahren hohen Respekt entgegenzubringen aber die Tour de France als 'Rennen' einfach nicht ernstnehmen zu können.

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aurichter 25.07.2015, 17:43
5. Quintana !!

hat eigentlich Alles richtig gemacht. Natürlich kann eine Bergziege wie der Kolumbianer auf 10 Km mit dem Anstieg, an dem Berg !! einem ausgelaugten Froome - man konnte es deutlich sehen, wie der Brite zu kämpfen hatte - noch diese Zeit abnehmen. Hätte der Brite weitere Körner gelassen, in dem Glauben nachziehen zu müssen, dann wäre er nicht der Erste gewesen, der mit Schilkrötentempo am Ziel angekommen wäre. Das Wetter war aber zu gut. Feuchtigkeit und Kälte hätten u.U. ihr übriges getan. Jan Ullrich kann ein Lied davon singen.

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frankdrebbin 25.07.2015, 17:55
6.

Zitat von mwroer
Traditionell hat der zweite halt Pech gehabt. Mir wurde das so erklärt dass die Tour eigentlich heute endet und damit hat es sich. Ungeschriebene Regeln hat. So wie an manchen Tagen die großen Mannschaften einfach bestimmen das man die ersten 20 km eben nicht schnell startet sondern 'entspannt' startet. Die 'kleinen' haben sich dran zu halten sonst werden sie geschnitten. Ich finde diese ungeschriebenen Regeln idiotisch und für mich waren sie schon immer der Grund zwar dem einzelnen Fahrer für seine Leistung die Tour zu fahren hohen Respekt entgegenzubringen aber die Tour de France als 'Rennen' einfach nicht ernstnehmen zu können.
Das Ganze hängt aber mit der Tatsache zusammen, dass die Fahrt nach Paris eine Flachetappe ist. Und auf Flachetappen kann niemand dem Feld davonfahren, ausser das Feld lässt dies zu. Es könnte also niemand Sky bzw. Froome ernsthaft gefährden und so einigte man sich darauf, dass die letzte Etappe traditionell die Tour d`Honneur ist. Und nach ca. 3500 KM ist das auch ganz angemessen, wie ich finde.

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spmc-125536125024537 25.07.2015, 18:08
7. ungeschriebenes Gesetz

Stimmt zwar, galt aber nicht immer, z.B für die Tour 1989, als Lemond die Tour mit 8 Sekunden Vorsprung vor Fignon gewann. Wenn noch was geht, kann angegriffen werden. Frooms Vorsprung ist doch nicht uneinnholbar.

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frankdrebbin 25.07.2015, 18:14
8.

Zitat von spmc-125536125024537
Stimmt zwar, galt aber nicht immer, z.B für die Tour 1989, als Lemond die Tour mit 8 Sekunden Vorsprung vor Fignon gewann. Wenn noch was geht, kann angegriffen werden. Frooms Vorsprung ist doch nicht uneinnholbar.
1989 war die letzte Etappe aber ein Einzelzeitfahren. Da wird natürlich angegriffen.

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määnzerbub 25.07.2015, 18:24
9. Korrekte Presse ade?

Dass der gemeine Radsportfan oder irgendwelche Stammtischblogger bereits heute den Toursieg Christopher Froomes für sich verbuchen, mag ja angehen. Falls sich der Spiegel jedoch der seriösen Presse zurechnen will, sollte sich der professionelle Journalist mit Eilmeldungen wenigstens noch so lange in Geduld üben, bis Froome morgen anlässlich der letzten Etappe der Tour de France über die Ziellinie gefahren sein wird. Denn die letzte Etappe markiert das Ende der Tour de France und sonst keine. Das gebietet der Respekt gegenüber den sportlichen Konkurrenten, deren Fairness allein es zu verdanken ist, dass der Toursieg schon bei der vorletzten Etappe feststeht. Hat da die Hetzjagd nach der schnellsten Sensationsmeldung hier die Feder geführt, unter deren Rädern die journalistische Seriosität zermalmt zu werden droht?

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