Forum: Sport
Ratloser Ecclestone über Formel-1-Krise: Zu viel Geld, schlecht verteilt
AFP

Bernie Ecclestone hat sich deutlich zur Finanzkrise der Formel 1 geäußert. Der Chefvermarkter warf den mächtigen Teams wie Ferrari und Mercedes Blockade vor, räumte aber auch eigene Fehler ein.

Seite 1 von 2
astsaft 02.11.2014, 11:19
1. Es läuft wesentlich mehr schief

Es geht ums Geld? Ja, aber nicht nur! Die Technik ist viel zu kompliziert, die Rennen sind langweilig, immer heißt es nur Reifen und Sprit sparen, die Fahrer müssen sich den Autos anpassen anstatt ihnen ihren eigenen Willen aufzwingen zu können, sobald es zu Zweikämpfen kommt hagelt es Strafen, die Fahrer sind zur Hälfte noch Kinder und jammern rum wie kleine Mädchen. Das sind auch Punkte, an denen angesetzt werden müsste! Aus meiner Sicht sogar noch viel dringender, als am Geld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trimedial 02.11.2014, 11:25
2. Konkurrenz imitieren

Fast ein Abbild unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Ferrari, MCLaren und Mercedes könnten ja unter anderen Namen Tochterteams bilden und somit sportliches Ringen und Wettbewerb zumindest imitieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter78 02.11.2014, 11:25
3. Am Ende der Umverteilung von Unten nach Oben

bleibt nur ein Monopol übrig.

Mit Wettbewerb hat das dann in der Tat nix mehr zu tun.

Auch nicht mit Marktwirtschaft oder ähnlich altmodische Sachen wie Demokratie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sitiwati 02.11.2014, 11:40
4. naja, irgendwann

bleibt halt der "Sport" auf der Strecke, wenn man nur das Dollar oder €uro Zeichen sieht, verfolgt man die Politik des Kleinen, die nur aus Geldscheffeln und Erpressen der Renntreckenbetreiber, muss man sich nicht wundern-BMW ist ausgestiegen-VW garnicht erst eingestiegen und das aus gutem Grund !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Volks.Hirn 02.11.2014, 11:48
5. Motoren verschenken

ist für die Grossen im Endeffekt billiger als dann das "Dritte Auto". Die Asiaten und Amerikaner würde ein solches wohl weniger stören - aber in Europa wäre die Formel 1 damit "tot".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zorin 02.11.2014, 12:26
6. Natürlich

gehts nur ums Geld. Das ist in anderen Sportarten nicht anders. Und ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Sinn darin, Teams wie Marushia aus der Krise zu helfen. Die werden weiter im hinteren Drittel rumgurken. Wem ist damit geholfen? Und meiner Meinung nach ist das Geld nicht der einzige F1 Killer. Das Problem sind inzwischen auch die Regeln. Eine Königsklasse sollte sich dardurch definieren, welches Team das Beste Auto baut und damit gewinnt. Und nicht, welches Team das Beste Auto nach dem Reglement baut und damit gewinnt. Das nimmt technischen Inovationen den Speed und der Konkurrenz den Innovatismus. So wird immer das Team mit dem meisten Geld gewinnen und nicht der Konstrukteur mit dem besten Einfall. Wie es sich für die F1 geziemen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uvg 02.11.2014, 12:39
7. Wie wäre es ...

eigentlich, wenn der geldgeile Gebrauchtwagenhändler sich freiwillig aus dem von ihm geschaffenen Zirkus verabschieden würde? Denn er ist für alle nur noch eine Riesenbelastung. Und altersbedingt sind von ihm, wie wir täglich sehen, keine konzeptionellen Höhenflüge für eine effektive wie effiziente Neugestaltung des sterbenden Renn-Zirkus mehr zu erwarten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nabob 02.11.2014, 12:52
8. Inhaltliche Bankrotterklärung des Diktators

Wenn es überhaupt weitergehen soll, dann bedarf es einer Zäsur und Fortführung ohne Ecclestone und ohne Mercedes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
specialsymbol 02.11.2014, 13:14
9. Oh oh, das wird schwerfallen

Das ist aber ein heißes Eisen das Ecclestone da anfasst: denn prinizipiell ist die Formel 1 in diesem Sinne ein exaktes Abbild unserer Gesellschaft. Da wir aber in der besten aller Gesellschaftsformen leben wird es wohl keine Verbesserungsmöglichkeit geben.. Und Politik im Sport? Da sei dem deutschen Michel die Bild vor!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2