Forum: Sport
RB-Chef über Kooperation mit Paderborn: Leipzig hat "die klarste DNA in der Bundeslig
Sebastian Willnow/DPA

Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff kann die Kritik an der Zusammenarbeit mit dem SC Paderborn nicht nachvollziehen. Diese sei rein sportlicher Natur, Personalien seien nicht in Aussicht gestellt worden.

Seite 1 von 2
meinemutti 15.06.2019, 12:29
1. Die zweite Mannschaft eines Vereins....

....darf auch nicht in der selben Liga wie die erste Mannschaft spielen.
Wie kann dann der DFB und die DFL die Kooperation zwischen RB Leipzig und seinem offensichtlich abhängigen Farmteam Paderborn gut heissen?
Eine Unabhängigkeit innerhalb der Liga sieht definitiv anders aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
teekesselchen 15.06.2019, 13:17
2.

Zitat von meinemutti
....darf auch nicht in der selben Liga wie die erste Mannschaft spielen. Wie kann dann der DFB und die DFL die Kooperation zwischen RB Leipzig und seinem offensichtlich abhängigen Farmteam Paderborn gut heissen? Eine Unabhängigkeit innerhalb der Liga sieht definitiv anders aus.
bisher von Paderborn nach Leipzig und in die andere Richtung gewechselte Spieler: 0!

Bis jetzt ist nur der Manager Krösche gewechselt. Im Zuge dessen ist diese Kooperation bekannt gegeben worden.

Für mich hört sich das mehr danach an, dass wenn Leipzig interessante Spieler sichtet, die aber für Leipzig zu schwach sind, man an Paderborn Tipps gibt, sich diesen und jenen Spieler genauer anzuschauen.

Mal schauen, was in den nächsten Wochen bei dem Termin zwischen Verein und Fans rauskommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dotter101 15.06.2019, 13:35
3.

Zitat von meinemutti
....darf auch nicht in der selben Liga wie die erste Mannschaft spielen. Wie kann dann der DFB und die DFL die Kooperation zwischen RB Leipzig und seinem offensichtlich abhängigen Farmteam Paderborn gut heissen? Eine Unabhängigkeit innerhalb der Liga sieht definitiv anders aus.
Heißer Tip, erstmal den Artikel lesen....
"Es gibt weder wirtschaftliche Interessen noch Absprachen mit Paderborn", sagte Mintzlaff. "Die Kooperation ist rein sportlicher und inhaltlicher Natur, im Sinne eines Austausches von Expertise, vor allem im Bereich Spieler- und Traineraus- und Fortbildung."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kopi4 15.06.2019, 13:44
4.

Ist das derselbe Mintzlaff der, als die Kooperation bekannt wurde, sagte,das es denkbar sei Spieler erst nach Paderborn auszuleihen bevor sie dann in Leipzig spielen? Naja, Leipzig hat im Laufe der Zeit auch fast zwanzig Spieler aus Salzburg geholt und legt dennoch Wert darauf das Didis österreichischer Klub nix mit seinem deutschen zu tun hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
super-m 15.06.2019, 13:46
5.

Leere Worte und Relativierungen... So wie man es von RB gewohnt ist. Ja, RB hat eine klare DNA - deswegen gibt es doch die Proteste! Die DNA hat RB schon zur Genüge gezeigt, siehe zB Transfer von Sabinzer. Salzburg wollte ihn aus Wien holen, aber er hatte eine Klausel für die österreichische Liga. Also kaufte ihn Leipzig und leihte ihn nach Salzburg aus. Kosten gespart, Klausel umgangen, Wettbewerb verzerrt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinemutti 15.06.2019, 13:59
6. @teekesselchen

„..... Näheres weiß man nicht, auch weil beide Vereine sich Schweigepflicht über die Details auferlegt haben. Was den Argwohn der Fans ebenso nährt wie den der Konkurrenz. Der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Alexander Wehrle, war im "Kicker" bereits vorgeprescht: "Wir sprechen hier von zwei Klubs aus derselben Liga. Das sollte man schon sehr genau prüfen." In Leipzig sind sie es gewohnt, in ihrem internationalen Red-Bull-Geflecht sind Hin-und-her-Wechsel von Spielern, Trainern und Funktionären nichts Außergewöhnliches. In der Bundesliga ist das anders. Noch.“

Spricht doch schon Bände.....
Und wer glaubt im Fußball gibt es noch irgendeine Form von Romantik oder freundlicher und gegenleistungsfreier Hilfe träumt gewaltig.
Es ist ein kapitalistisches, neoliberales Haifischbecken und nur die rigoros ihr Ding durchziehen werden dabei bleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gutmenschenversteher 15.06.2019, 14:27
7. Vollkommen inhaltsloses Geschwafel

Jeder Satz von Mintzlaff entpuppt sich als vollständig inhaltsleer:
Was meint er denn mit DNA in diesem Zusammenhang?
Was haben irgendwelche Gruppierungen in Leipzig damit zu tun?
Welche Expertise erwartet sich Leipzig im Rahmen des Austauschs aus Paderborn?

Verstehe ich alle nicht.

Interessanter wäre aber mal aufzuklären, was der früher in führender Stelle für die DDR tätige Dopingarzt Pansold (wofür er strafrechtlich verurteilt wurde) jetzt als Leiter Leistungsdiagnostik bei RedBull in Österreich so treibt.
Gerade vor dem Hintergrund ist auch die Rolle von Mintzlaff im Zusammenhang mit der Sprinterin Klosterhalfen (und den dort im Raum stehenden Dopingvorwürfen) interessant.
Herr Mintzlaff scheint da ein entspannteres Verhältnis zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jryan 15.06.2019, 14:39
8. Logisch

hat RB die klarste DNA. Die kommt ja auch schließlich aus dem Reagenzglas und hat sich nicht über Jahrzehnte, bei vielen Klubs schon über 100 Jahre, entwickelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
teekesselchen 15.06.2019, 15:54
9.

Zitat von meinemutti
„..... Näheres weiß man nicht, auch weil beide Vereine sich Schweigepflicht über die Details auferlegt haben. Was den Argwohn der Fans ebenso nährt wie den der Konkurrenz. Der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Alexander Wehrle, war im "Kicker" bereits vorgeprescht: "Wir sprechen hier von zwei Klubs aus derselben Liga. Das sollte man schon sehr genau prüfen." In Leipzig sind sie es gewohnt, in ihrem internationalen Red-Bull-Geflecht sind Hin-und-her-Wechsel von Spielern, Trainern und Funktionären nichts Außergewöhnliches. In der Bundesliga ist das anders. Noch.“ Spricht doch schon Bände..... Und wer glaubt im Fußball gibt es noch irgendeine Form von Romantik oder freundlicher und gegenleistungsfreier Hilfe träumt gewaltig. Es ist ein kapitalistisches, neoliberales Haifischbecken und nur die rigoros ihr Ding durchziehen werden dabei bleiben.
na, nicht genaues ist bekannt, aber der Geschäftsführer von Köln weiß bereits mehr!

"Wir hatten schon mit einigen Reaktionen und Nachfragen gerechnet, aber dass es so heftig ist, kann ich nicht nachvollziehen. Die Kooperation ist nur rein sportlich zu sehen, nichts anderes. Wir sind keine RB-Filiale", sagt der Club-Präsident, der aber schon den Weg zu den Fangruppen gesucht hat. „Wir haben uns mit den Fanclubs darauf verständigt, dass in drei Wochen ein Austausch stattfinden wird. Eher geht es nicht", so Volkmann."
Aus der Neuen Westfälischen:
https://www.nw.de/sport/sc_paderborn_07/22474520_Das-sagt-der-SCP-zur-Boykott-Drohung-seiner-Fans.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2