Forum: Sport
Real Madrid in der Analyse: Warum dieses Team eins für die Ewigkeit ist
DPA

Mit dem dritten CL-Titel in Serie steht endgültig fest: Das Team von Real Madrid ist eines der besten der Fußballgeschichte. Ein wichtiger Faktor dafür: das Mittelfeld - aber auch der Trainer.

Seite 1 von 8
lesheinen 27.05.2018, 16:49
1. Eine Mannschaft für die Ewigkeit

Mit dem Klopper Ramos, der seine Aufgabe, Salah aus dem Spiel zu nehmen, früh mit einem bösen Foul erfüllt hat, in die Ewigkeit einzugehen, ist kein so großes Ruhmesblatt. Nun, die Hölle dauert auch eine Ewigkeit, vielliecht ist dieses Eckchen der Ewigkeit vom Autoren gemeint.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Peter M. Lublewski 27.05.2018, 17:17
2. Herzlichen Glückwunsch, Real Madrid,

und vielen Dank an den Hauptwegbereiter Sergio Ramos. Und an Gareth Bale :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forky 27.05.2018, 17:25
3. Überbewertet

Sorry, aber Real ist völlig überbewertet. Sie haben sich mental daran gewöhnt, im Moment international zu gewinnen. Bei der Abwehr kann man die leicht schlagen. Sie hatten diese Saison viel Glück.

Ansonsten spielen sie immer unsportlich und in der Abwehr Harakiri. Aber was haften bleibt, ist das Real in jedem Spiel vor Platzverweisen geschützt wird. Die anderen Verein sollten eine Sperre von Ramos wegen Unsportlichkeit verlangen. Der muss mal aus dem Verkehr gezogen werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Papazaca 27.05.2018, 17:27
4. Für die Ewigkeit, ja! Leider sehr zwiespältig!

Da ist dieser Gockeltyp Ronaldo, sehr guter Fußballer, ansonsten eine Zumutung. Da ist Ramos, ein Kampfschwein mit negativen Zügen. Da sind viele gute Spieler, richtig. Und ein mir sympathischer Trainer. Aber insgesamt? Gemischt und zwiespältig. Und für die Ewigkeit?

Ich weiß nicht, wie SPON die Ewigkeit definiert. Die Ewigkeit ist auch nicht mehr, was sie mal war. Ewigkeit heute heißt, etwas länger als kurz. In medialer Konkurrenz zu Heidi Klump und Dieter Bohlen. Soviel zur Ewigkeit. Ein Artikel, der eher die Vergänglichkeit thematisiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 27.05.2018, 17:33
5. ....

Der Erfolg ist da ohne Zweifel. Nur wie ist der Zustande gekommen?
Glück, nochmal Glück, nochmal Glück. Überzeugende Leistungen waren das nicht um RM den Superlativ "Mannschaft für die Ewigkeit"
zu geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rösti 27.05.2018, 17:42
6. Ja

Ramos einen Unfairen Spieler zu nennen ist ganz einfach falsch und zeigt nur, das viele Leute keine Ahnung von Fußball haben und nur auf ihren Verein fixiert sind. Salah ist selbst Schuld an seinem Desaster, wie eine Tänzerin harkt er sich bei Ramos ein und als der in Straucheln gerät bekam er nicht mehr den Arm heraus! Das soll allen eine Lehre sein, der Arm hat da nichts zu suchen, außer beim Handball. Ramos ist seit Jahren einer der besten Verteidiger der Welt, ihm zu Unterstellen er macht so was extra, zeugt von keinem guten Fussball Wissen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roninger2000 27.05.2018, 17:47
7. Natürlich

ist diese Mannschaft u. dieser Verein herausragend. Mitleid kriegt man gratis, Neid muss man sich verdienen. Das sind die Erfolge von harter Arbeit u. einem langfristigen Plan. Alle Spieler u. Funktionäre dieses Klubs sind herausragend u. haben außerdem dessen DNA. Und genau das ist der Unterschied zu zusammengewürfelten Retorten Ensembles. ¡Hala Madrid!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vera gehlkiel 27.05.2018, 17:48
8.

Komisch, wo in Deutschland die beinharten Verteidiger, von Vogts über Schwarzenbeck und Ziege bis Ballack, Effenberg und Khedira, ganz zu schweigen von den Boatengs und Süles, Augenthaler, Brehme und Kohler, traditionell fast mehr Kultstatus geniessen als die einzelnen Angreifer, wird sich jetzt über Ramos und sein ziemlich durchschnittliches Reingehen gegenüber Salah mokiert. Was mir im Gegensatz dazu auffiel, ist, dass Salah überhaupt keine Körperspannung hatte, als er runterging, und sich im übrigen als schmales Hemd ganz vergeblich gegen das Abdrängen durch Muskelprotz Ramos abmühte. Beides schien mir doch eher ein Zeichen für zu wenig Selbstkontrolle und ein situativ nicht angepasstes Überengagement. Wie schon öfter bei Klopps Mannschaften fehlten die Zwischenstufen, wenn man nicht Vollgas geben kann, fällt alles in sich zusammen, und das kann ganz schnell eine Art von vorzeitiger Verzweiflung gegen einen taktisch so überlegenen und absolut traumhaft sicher kombinierenden Gegner wie das Zidane-Real verursachen. Ich denke, die Liverpooler wollten es frühzeitig in die Richtung drehen, dass Real wegen Rückstand mehr riskieren muss, und haben sich im Hinblick auf deren Resistenz gegen ihren Sturmlauf eingangs doch ziemlich verzockt. Ich war selbst in der Jugend Spielerin, in Ermangelung einer Mädchenmannschaft auf meinem Niveau (ich weiss gar nicht mehr, ob es überhaupt eine dort gab, wo wir damals lebten?!) spielte ich, ausser als Gastspielsituation auswärts, nur mit Jungs, oft älter, immer körperlich viel stärker. Denn ich war stockmager damals, und sehr klein und zierlich bin ich sowieso schon immer gewesen. Die Kunst lag also darin, sich aus Infights mit "Typen Marke Ramos" komplett rauszuhalten, und wenn du schnell, wendig, technisch beschlagen und ballsicher bist, klappt das auch. Ich sehe es im übrigen so, wie es der Beitrag bringt: das ist eine Mannschaft, deren Namen man in vierzig Jahren noch nennen wird, und einer der Namen dieser seit gestern Nacht für immer Unsterblichen lautet Sergio Ramos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
romeov 27.05.2018, 17:49
9. Einfach gesagt

Real passieren in den ganz wichtigen Spielen keine entscheidenden Fehler und sie haben enormes Selbstvertrauen, das macht der Unterschied zu den anderen europäischen Spitzenvereinen aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8