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Regelchaos in der Formel 1: Die Rückkehr der Fernsteuerung
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Das Funkverbot sollte die Leistungen der Fahrer in der Formel 1 in den Vordergrund stellen. Das klappte, bis es um die Sicherheit ging. Nun wurde das Verbot wieder gekippt - das Regelchaos wird immer größer.

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az26 29.07.2016, 15:21
10. Vorschläge

Fahrerinterface vereinfachen. Mehr als Temperatur, Öldruck und Ganganzeige braucht man nicht. Da muss der Motor eben so robust sein.
Mehr Testfahrten. Die großen Teams müssen für jede Teststunde den kleinen Teams Geld für deren Entwicklung zahlen und sie dürfen soviel Testen wie die Großen.
Drei Reifentypen, die sich grundlegend in ihrer Abnutzung und Profil unterscheiden. Weichste Reifen müssen beinahe mit ihrer Spur auf der Strecke sichtbar sein.
Die drei Erstplatzierten in der Tabelle müssen abgestufte Handicap-Gewichte mitführen.
Kein Coaching - der Fahrer ist der Herr des Cockpits. Außer Gefahr im Verzug darf nichts gemeldet werden.
Tanks bzw. Einfüllmenge so groß, dass man mit ihnen kein Rennen komplett zu Ende fahren kann. Fünf Runden nach dem Start und vor Rennende darf nichtmehr getankt werden.

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uzsjgb 29.07.2016, 15:45
11.

Zitat von az26
Fahrerinterface vereinfachen. Mehr als Temperatur, Öldruck und Ganganzeige braucht man nicht. Da muss der Motor eben so robust sein. Mehr Testfahrten. Die großen Teams müssen für jede Teststunde den kleinen Teams Geld für deren Entwicklung zahlen und sie dürfen soviel Testen wie die Großen. Drei Reifentypen, die sich grundlegend in ihrer Abnutzung und Profil unterscheiden. Weichste Reifen müssen beinahe mit ihrer Spur auf der Strecke sichtbar sein. Die drei Erstplatzierten in der Tabelle müssen abgestufte Handicap-Gewichte mitführen. Kein Coaching - der Fahrer ist der Herr des Cockpits. Außer Gefahr im Verzug darf nichts gemeldet werden. Tanks bzw. Einfüllmenge so groß, dass man mit ihnen kein Rennen komplett zu Ende fahren kann. Fünf Runden nach dem Start und vor Rennende darf nichtmehr getankt werden.
Ihre Vorschläge sind leider sehr veraltet und würden den Sport verschlechtern.

Fahrerinterface vereinfachen geht nicht, dazu müsste man so viel Technik zurückbauen, das ist einfach nicht denkbar. Die Formel 1 baut auf den technischen Fortschritt und ist keine Oldtimer-Serie.

Viel weniger Testfahrten ist die Lösung, auch die Freitage sollten abgeschafft werden. Denn die Rennen sind immer dann am spannendsten, wenn die Teams weniger Informationen haben und mehr improvisieren müssen. Wenn man die Teams in den freien Trainings 4 Stunden Daten sammeln lässt, dann können die für das Rennen die optimalste Strategie ausrechnen und es passiert kaum etwas überraschendes.

Seit dieser Saison stehen den Teams bereits drei unterschiedliche Reifentypen zur Verfügung.

Handicap-Gewichte machen nur in Serien wie der DTM Sinn, wo jeder mal gewinnen darf. In der Formel 1 hingegen wird Können und technische Kompetenz belohnt und nicht bestraft.

Coaching hat es und wird es immer geben. Formel 1 ist ein Teamsport, an dieser Tradition sollte festgehalten werden.

Tankstopps wurden zum Glück wieder abgeschafft, weil dadurch die Rennen extrem langweilig waren, da keiner mehr auf der Strecke überholt hat. Wenn man lieber Action an der Box, anstatt auf der Strecke sehen will, ist die Formel 1 der falsche Sport.

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Honk 29.07.2016, 15:52
12. Es ist so langweilig...

wen interessieren diese elektronifizierten, ferngesteuerten Rennen überhaupt noch? Wenn dort niemand mehr drinsäße unter dem Helm, würde es auch keiner merken. Carrerabahn war spannender.

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normalerfamilienvater 29.07.2016, 15:59
13. Funktioniert erstaunlich gut.

Die gesamte Formel 1 ist bereits seit Jahren eine Simulation, die auf zwei Notebooks, unterstützt durch einen Tischventilator, in einem Briefkasten auf den Caymans läuft. Betrieben wird sie von einem übergelaufen rumänischen Steuerfahnder, der Ecclestone als Gärtner beschäftigt, um gelegentlich ein paar Videostatements lancieren zu können. Das ist die Wahrheit.

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reflexxion 29.07.2016, 16:02
14. keine verstellbare Elektronik, kein Hybrid, keine verstellbaren Flügel

das wäre schon mal das Erste was man braucht um Transparenz zu schaffen. Funkverkehr darf nur bei akuter Gefahr stattfinden und bedeutet auf der anderen Seite sofortiges anfahren der Box und Auscheiden des Fahrers. Das muß sein um Mißbrauch zu vermeiden.

Reifenwechsel nur erlaubt, wenn es anfängt zu regnen, das muß von der Rennleitung freigegeben werden. Für ein Rennen gibt es je nur einen Satz Reifen für Trockenheit, Reifenwechsel von trocken auf trocken ist verboten und führt zu Disqualifikation.

Zum Thema Boxen noch allgemein die Regel: es wird während des Rennens nichts getauscht oder anderweitig repariert, wer sein Auto stark beschädigt wird aus dem Rennen genommen.

Ballastgewichte für in der Wertung Führende sind Unfug und kontraproduktiv. Man stelle sich mal vor ein Usain Bolt müsste 5 kg Gewicht in der Hose haben weil er über 100m zu oft der Schnellste war.

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usa911 29.07.2016, 16:09
15. Wie wäre es wieder mit klasischem Rennfahren

(Einstellungen zur verdeutlichung erfunden!)
Ein Auto, eine Renneinstellung, die wärend dem ganzen Rennen gilt. Aber es muss ja in Kurve eins, der Bremsdruck um +0,5 erhöht werden, auf der folgenden Gerade wird dann die Achslast vorne um -2,5. hinten um +1,5 geändert. In der nächsten Kurve wieder die nächsten Verstellungen. Und das geht in den gesamten Teilabschnitten so weiter...

Sind die Fahrer nicht mehr in der Lage ihren Wagen ohne die ständigen Anforderungen um den Kurs zubewegen? Es ist doch kein Rennen mehr fahren, sondern nur noch, wer kann, das ganze Rennen durch seinen Wagen am besten Umstellen. Ebenso was ich mich schon immer gefragt habe (weiß nicht ob es noch eingesetzt wird), wofür brauchen die Rennfahrer eine elektronische Anfahrhilfe?
Ein Wagen, ein Set-up, dann zeigt sich auch wieder, wer den besten Wagen und Fahrer hat!

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uzsjgb 29.07.2016, 16:25
16.

Zitat von reflexxion
Reifenwechsel nur erlaubt, wenn es anfängt zu regnen, das muß von der Rennleitung freigegeben werden. Für ein Rennen gibt es je nur einen Satz Reifen für Trockenheit, Reifenwechsel von trocken auf trocken ist verboten und führt zu Disqualifikation.
Auch das wurde bereits ausprobiert und führt zu Rennen ohne Überholmanöver. Wenn alle dieselben Reifen das ganze Rennen fahren müssen und man die Autos auch noch ihrer Geschwindigkeit nach aufstellt, ist es doch logisch, dass nicht mehr überholt wird.

Dieses Jahr ist es doch besonders spannend durch die drei verschiedenen Reifensätze und die damit unterschiedlichen Strategien, die möglich sind. So haben auch die kleinen Teams die Möglichkeit etwas anderes auszuprobieren, als einfach nur mit genau derselben Strategie hinter den Topteams herfahren.

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zyniker642 29.07.2016, 21:51
17. Selbstdemontage

Im finden von Ausreden sind hier FIA, FOM, Fahrer und Teams sehr ambioniert. Wie der britische Kommentator Gary Anderson vorgeschlagen hat, wäre es ein Leichtes Sicherheit und Funkverbot zusammen zu bringen. Sobald die Crew etwas feststellt, ruft man den Fahrer in die Box und dieser hat dem Folge zu leisten. Ist es absolut unerlässerlich den Fahrer sofort zu warnen, z. B. ein drohendes Bremsversagen, warnt man ihn und holt ihn an dann die Box - was bei Wehrlein in Baku gegangen wäre nur dachte man sich bei Manor vielleicht geht es gut. Button wurde von seiner Crew auh nicht über ein Bremsproblem informiert, dass hatte er schon selbst festgestellt. Seine Crew befahl ihn an die Bix ubd teilte ihm mit er soll nicht schalten. Diese Information war verboten solange sich Button auf der Strecke befand. Nunja nachdem man straffrei doppelt geschwenkte Flaggen ignorieren kann, ein weiterer Schritt zur Selbstdemontage der Formel Gähn. Es ist reiner Irrsinn die Teams bei den Regeln mitreden zulassen.

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zyniker642 29.07.2016, 21:57
18. alte Formel 1?

Hier reden einige von der "alten Formel 1" und haben sie erlebt. Die alte Formel 1 war fixiert auf den Fahrer und nicht welche technischen Spielereien sich jemand am Computer ausdachte. Die alte F1 kannte auch keine Tankstopps und zum Reifenwechsel kam man nur, wenn es das Wetter erzwang oder ein Fahrer mit seinen Reifen nicht umgehen konnte. Die alte Formel 1 starb 1994 mit der Einführung der Tankstopps und Verschiebung der Macht zu den Werken. Das Resultant sehen wir jetzt

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margei 01.08.2016, 15:59
19.

Zitat von uzsjgb
Ihre Vorschläge sind leider sehr veraltet und würden den Sport verschlechtern. Fahrerinterface vereinfachen geht nicht, dazu müsste man so viel Technik zurückbauen, das ist einfach nicht denkbar. Die Formel 1 baut auf den technischen Fortschritt und ist keine Oldtimer-Serie.
Wenn der Fortschritt darin bestehen würde das alles komplizierter würde, warum ist dann Apple so erfolgreich? Da haben sie einen Gedankenfehler. Es ist das Grundprinzip für erfolgreiche Personen/Unternehmen Gegenstände oder Prozesse zu vereinfachen. Somit ist die aktuelle Formel 1 ein Dinosaurier, ein Nebenzweig der Ausstirbt. Ein NASCAR-Rennen ist interessanter als Formel 1 auch wenn die nur Linkskurven fahren mit vordefinierter Technik die in Ihren Augen vorsinnflutlich sind.

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