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Regenrennen in São Paulo: Safety (Car) first
REUTERS

Dreher, Beinahe-Kollisionen und Crashs: Das Regenchaos beim Formel-1-Rennen in São Paulo brachte die Fahrer an ihre Grenzen. Die Rennleitung ging daher lieber auf Nummer sicher. Nicht allen gefällt das.

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vhn 14.11.2016, 11:34
1. Grenzwertig...

... war es sicher. Aber auch spektakulär. V.a. die geniale Fahrweise von Verstappen. Gott sei Dank ist kein Unfall mit Verletzungen passiert. Wäre auch schade gewesen, wenn dieses verrückte Rennen die WM entschieden hätte.

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haifasuper 14.11.2016, 13:13
2.

Entnervt hab ich gestern nach Runde 25 ausgeschaltet . Es ist einfach traurig zu sehen, was mit der Formel1 passiert. Sicherheit schön und gut, aber dieses aufgesetzte Image von den Besten Fahrern der Welt ist einfach nur ein Treppenwitz. Wem Rallye ein Begriff ist, weiß das.

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Duder234 14.11.2016, 13:33
3.

Je mehr die Gefahr in der Formel 1 eingegrenzt wird, desto langweiliger wird es. Gefahr für Leib und Leben gehört nunmal dazu. Dafür kassieren die Fahrer auch Gefahrenzuschläge in Millionenhöhe.

Sonst kann man die Rennen auch gleich an der Konsole austragen lassen.

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Boesor 14.11.2016, 13:40
4.

Zitat von peinbe
Was denkt er qualifiziert ihn ständig über Funk seine Kommentare und Beschwerden abzugeben? So `n Jammerlappen! Die anderen fahren auch und labern nicht ständig über den Funk. Am besten hat es Hamilton gesagt: `Wir haben doch Regenreifen, also können wir auch bei Regen fahren. ` Recht hat er.
Vettel erzählt viel am Funk, die anderen genauso. Man bekommt es nur nicht immer zugeschaltet.
Aber in Brasilien hat sich jeder Fahrer, der "von der Strecke gedrückt wurde" direkt beschwert und erkundigt ob das Team was machen kann. Das ist ganz normal.

Und Hamilton? Der will halt noch WM werden, natürlich will der auch beim Regen-Roulette fahren, schlechter ganz für ihn ja nicht werden.
Lt. Toto Wolff wollten aber wohl 80% der Fahrer nicht fahren als das Rennen unterbrochen wurde.
Und da die dort ihren Allerwertesten riskieren werden die wohl auch ihre Meinung kund tun dürfen.

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peinbe 14.11.2016, 15:12
5.

Zitat von Boesor
Vettel erzählt viel am Funk, die anderen genauso. Man bekommt es nur nicht immer zugeschaltet. Aber in Brasilien hat sich jeder Fahrer, der "von der Strecke gedrückt wurde" direkt beschwert und erkundigt ob das Team was machen kann. Das ist .....
Der Unterschied ist jedoch, dass Vettel immer herum jammert und allen anderen die Schuld für dies und jenes attestiert. In allen möglichen Foren wird er (zu recht) nur noch als `Cry-Baby` betitelt.
Offensichtlich ist er frustriert weil er mit seinem `tollen` Ferrari nicht (mehr) an die Spitze kommt.
Und klar, Hamilton will WM werden. Wer will ihm das verdenken?.. Wenn der liebe Nico nicht aufpasst, wird er es am Ende noch.
Zudem ist ja bei der ganzen Veranstaltung ein Haufen Geld im Spiel (Sponsoren, Eintrittsgelder, usw.) Da versucht man natürlich ein Rennen immer laufen zu lassen.
Und die, die dabei ihren Allerwertesten riskieren sind genauso von den Einnahmen abhängig. Dass man lieber in einer trockenen Lounge abhängt als bei Schmudelwetter im offenen Cockpit im Kreis rum zu fahren, ist ja logisch. Man kann es verwerflich finden oder was auch immer. Aber die Fahrer sind am Ende nun mal die `Hampelmänner`, die für die Show sorgen müssen, damit der Rubel rollt - das war schon bei den Römern so. Für Gehälter von ein paar Millionen im Jahr kann man wohl auch erwarten dass mal das eine oder andere Rennen in widrigen Bedingungen absolviert wird. Dass jeglicher Motorsport (auch mit allen möglichen Verbesserungen) nicht ohne Risiko ist, ist ja auch keine neue Erkenntnis. Keiner wird in ein F1-Cockpit gezwungen.
Übrigens sind, meines Wissens nach, die schwersten Unfälle bisher immer auf trockener Strecke passiert.

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cindy2009 14.11.2016, 15:39
6. Wer ist Vettel

Zitat von peinbe
Der Unterschied ist jedoch, dass Vettel immer herum jammert und allen anderen die Schuld für dies und jenes attestiert. In allen möglichen Foren wird er (zu recht) nur noch als `Cry-Baby` betitelt. Offensichtlich ist er frustriert weil er mit seinem `tollen` Ferrari nicht (mehr) an die Spitze kommt. Und klar, Hamilton will WM werden. Wer will ihm das verdenken?.. Wenn der liebe Nico nicht aufpasst, wird er es am Ende noch. Zudem ist ja bei der ganzen Veranstaltung ein Haufen Geld im Spiel (Sponsoren, Eintrittsgelder, usw.) Da versucht man natürlich ein Rennen immer laufen zu lassen. Und die, die dabei ihren Allerwertesten riskieren sind genauso von den Einnahmen abhängig. Dass man lieber in einer trockenen Lounge abhängt als bei Schmudelwetter im offenen Cockpit im Kreis rum zu fahren, ist ja logisch. Man kann es verwerflich finden oder was auch immer. Aber die Fahrer sind am Ende nun mal die `Hampelmänner`, die für die Show sorgen müssen, damit der Rubel rollt - das war schon bei den Römern so. Für Gehälter von ein paar Millionen im Jahr kann man wohl auch erwarten dass mal das eine oder andere Rennen in widrigen Bedingungen absolviert wird. Dass jeglicher Motorsport (auch mit allen möglichen Verbesserungen) nicht ohne Risiko ist, ist ja auch keine neue Erkenntnis. Keiner wird in ein F1-Cockpit gezwungen. Übrigens sind, meines Wissens nach, die schwersten Unfälle bisher immer auf trockener Strecke passiert.
Ihnen ist schon bewusst, dass Vettel nicht einfach nur ein Fahrer ist? Stichwort GPDA.

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toll_er 14.11.2016, 17:15
7. Glück

Wer das Rennen mit halbwegs offenen Augen und nüchtern betrachtet hat, hat gesehen, dass nur mit viel Glück schwer Unfälle vermieden wurden. Auch fahrerisches Können hat Unfälle verhindert. Das hier wohl einige Blut sehen wollen... Die kriegen doch viel Geld für Ihr fahren, sollen sie doch ihr Leben riskieren.... Ist erschreckend. Auf dem Sofa mit einem Bier sitzen und hoffen dass es kracht..... Ekelhaft.

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uzsjgb 14.11.2016, 18:05
8.

Zitat von peinbe
Der Unterschied ist jedoch, dass Vettel immer herum jammert
Das Problem ist, dass seit einiger Zeit manche "Fans" ganz normale Kommentare als "Jammern" interpretieren.

Ich finde es völlig normal, dass die Fahrer mit ihrer Box sprechen und dabei das Rennen kommentieren. Es ist ja für die Box interessant, dass Vettel eine Kurve nicht normal fahren konnte, sondern er rausgedrückt wurde - das ist die Erklärung für die komischen Daten, welche die Ingenieure auf ihren Monitoren sehen. Vettel hat übrigens auch seinen selbstverschuldeten Dreher kommentiert - aus demselben Grund.

Im normalen Büroalltag lassen meine Kollegen und ich auch regelmässig Dampf ab und kommentieren die Situation. Umso verständlicher, dass ein Fahrer bei Tempo 300 mal die eine oder andere Emotion zeigt.

Ich finde es merkwürdig, dass dieses ganz normale Verhalten als "Jammern" missverstanden wird. Ich finde es faszinierend, das zu beobachten, den genauen Grund warum die Leute dieser Fehlinterpretation anhängen, habe ich noch nicht herausgefunden.

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uzsjgb 14.11.2016, 18:09
9.

Zitat von Duder234
Dafür kassieren die Fahrer auch Gefahrenzuschläge in Millionenhöhe.
Unsinn. Die Fahrer kassieren Millionen, weil das für die Teams die billigste Art ist die Autos schneller zu machen und viele Punkte einzufahren.

Wenn es eine Gefahrenzulage wäre, dann müssten ja die Fahrer in den schlechteren Teams, deren Autos öfters technische Defekte haben, am meisten Geld verdienen.

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