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Rekordtransfer: De Bruyne wechselt zum VfL Wolfsburg
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Spektakulärer Wechsel in der Fußball-Bundesliga: Kevin de Bruyne wechselt vom FC Chelsea zum VfL Wolfsburg und bekommt dort einen Vertrag über fünfeinhalb Jahre. Der Belgier ist der teuerste Transfer der Club-Geschichte.

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senta1958 18.01.2014, 12:54
30.

Zitat von nummer50
Ach der FCB bekommt jedes Jahr 180 Mio von Audi und VW...wusste ich jetzt gar nicht, das ist ja mal ein Deal. Oder kann es sein, dass es sich dabei um ein einmaliges Geschäft gehandelt hat, mit Anteilen kaufen und so??
Ich bin auch schon auf den Post eingegangen, habe ihn aber aufmerksam gelesen. Sollten Sie vielleicht noch mal praktizieren. Dann sehen Sie, dass hier von einer Jahreszahlung keine Rede war.

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neighbourofthebeast 18.01.2014, 12:55
31. 22 Mio halte ich für glatt gelogen.

Max Eberl hat vor kurzem noch preisgegeben, dass Gladbach bei 30 Mio Kaufpreis, die Chelsea aufrief, endgültig ausgestiegen ist. Und bei allem Verhandlungsgeschick und der Erfahrung von Allofs, aber Chelsea hat es wirtschaftlich sicher nicht nötig, de Bruyne zu verkaufen. Warum sollten sie also im Preis runtergehen? Ein wenig umverteilen und/oder staffeln, ok. Aber dass alle Beteiligten mit 22 Mio ihren geplanten Schnitt gemacht haben, glaube ich nicht eine Sekunde. Der VFL Wolfsburg hat ein Interesse daran, finanziell nicht als die große Nummer gesehen zu werden, die sie mittlerweile de facto sind.

Solange jemand da ist, der sie Zeche zahlt, ist mir auch völlig Wurst, ob der VW, Bayer oder SAP heisst. Es bedarf immer noch Sachverstand und viel Arbeit, aus den Millionen was zu formen. Viel schlimmer finde ich diese "Traditionsvereine", die trotz Schulden in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe weiterhin kaufen dürfen. Gruß an Schalke (Sam, Kirchhoff, Boateng, Aogo, Goretzka, etc...) an dieser Stelle. Die sind mitsamt ihrer Gazprom-Millionen das beste Beispiel dafür, dass es mehr als Kohle braucht.

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lisa1980 18.01.2014, 12:55
32. Widerspruch

Zitat von senta1958
Der Ausdruck Pate ist doch sehr despektierlich. Dass VW Hauptsponsor von Wolfsburg ist, weiss man. Jeder Verein hat einen Hauptsponsor, der eine zahlt mehr, der andere weniger. Audi ist bei der Bayern AG mit knapp 10% eingestiegen, unter anderem, um BMW, die mit einem Einstieg liebäugelten, zuvor zu kommen. Hierfür flossen 80 Mio. Der Wert der Bayern AG war also zu diesem Zeitpunkt auf ca. 800 Mio taxiert. Natürlich brachte das Liquidität, war aber nicht dafür verantwortlich, dass Bayern diese exponierte Stellung in Deutschland hat. In der freien Wirtschaft kann jemand in verschiedenen Unternehmen im Vorstand sitzen. Das ist nicht verboten.
Laut eigener Aussage hat die Audi AG (gehört zu 100% zu VW) 180 Mio Euro für 10% an der FC Bayern München AG bezahlt.
Dagegen ist grundsätzlich ja auch nichts zu sagen, wenn es sich dabei um einen normale Beiteiligung/ Geldanlage handeln würde.
Wenn die FCB AG wie jedes andere Unternehmen auch eine Dividende ausschütten würde und somit das zusätzliche Eigenkapital marktgerecht verzinsen würde.

Nach den IFRS richtet sich der Wert einer Beteiligung an den zukünfigten auf die heutige Periode abgezinsten zu erwartenen Kapitalrückflüsse.
Da der FCB keine Divende zahlt und auch niemals zahlen will ist der Wert der Aktien null. Logisch ich gebe jemanden Geld bekomme dafür Unternehmensanteile (und damit das Recht auf Anteile des Gewinns), allerdings beschließt die AG niemals Gewinn auszuschütten habe ich mein Geld verloren, es sei den ich kann die (juristisch) wertlosen Unternehmensanteile noch verkaufen. Aber auch das schließt Audi ja ausdrücklich aus.
Damit ist es einfach eine Schenkung.

2. Vorstand wird man immer nur bei einem Unternehmen. Sie meinten sicherlich Aufsichtsratsmitglied. Man kann zwar grundsätzlich in verschiedenen Aufsichtsräten sitzen, aber nur wenn es zwischen den Unternehmen eine beherschendes Mutter Tochter Verhätniss gibt oder die Unternehmen nicht als Konkurenten auf dem Markt auftreten.
Der Trick bei Hr. Winterkorn ist, das der VFL ein gemeinnütziger Verein ist. Es ist übrigens streng verboten, bei Daimler und BMW gleichzeitig im Aufsichtsrat zu sitzen.

Mal angenommen der FCB will einen Spieler vom VFL verpflichten, dann verhandelt hier Hr. Winterkorn als Bayern Aufsichtsrat mit Hr. Winterkorn dem VFL Vorstand. Das muss aus meiner Sicht untersagt werden, rechtlich ist es im Moment nicht zu beanstanden, da der VFL als gemeinütziger Verein kein Wirtschaftsunternehmen ist..

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ge1234 18.01.2014, 13:01
33. Wolfsburg

Mit der Finanzkraft von VW im Rücken und der Kompetenz der sportlichen Führung in Person von Klaus Allofs wird sich Wolfsburg mittelfristig als Hauptkonkurrent der Bayern etablieren, während Dortmunds "Projektmannschaft" zerfällt.

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lari_fari 18.01.2014, 13:15
34.

Zitat von schmuddelomma
...bleibt es der Vfl Wolfsburg. Erfolg kann man unter Umständen kaufen,Tradition nicht.
Immer dieses Gewäsch über Tradition. Traditionen entstehen, werden weitergeführt und verschwinden irgendwann. Altes wird durch neues ersetzt. So ist das nunmal.
Früher war es z.B. Tradition, Patienten per se zur Ader zu lassen, statt sie ins MRT zu schieben. Ist das auch schlecht, weil keine Tradition dahinter steckt?

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hanno96 18.01.2014, 13:20
35. Heuchlerisch

Wenn man bedenkt, dass de Bruyne aus Bremen weg wollte, weil ihm Deutschland nicht gefällt, ist es schon verwunderlich, dass er jetzt ausgerechnet den Retortenverein und die langweilige Provinzstadt Wolfsburg als sein Wunschziel angibt.
Das ungehemmte und überzogene Geldausgeben von VW für ihre Betriebsmannschaft, ist für mich jedenfalls ein Grund, keinen VW zu fahren.
Mit Chancengleichheit oder dem Leistungsprinzip hat das jedenfalls überhaupt nichts zu tun.

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senta1958 18.01.2014, 13:22
36.

Zitat von lisa1980
Laut eigener Aussage hat die Audi AG (gehört zu 100% zu VW) 180 Mio Euro für 10% an der FC Bayern München AG bezahlt. Dagegen ist grundsätzlich ja auch nichts zu sagen, wenn es sich dabei um einen normale Beiteiligung/ Geldanlage handeln würde. Wenn die FCB AG wie jedes andere Unternehmen auch eine Dividende ausschütten würde und somit das zusätzliche Eigenkapital marktgerecht verzinsen würde. Nach den IFRS richtet sich der Wert einer Beteiligung an den zukünfigten auf die heutige Periode abgezinsten zu erwartenen Kapitalrückflüsse. Da der FCB keine Divende zahlt und auch niemals zahlen will ist der Wert der Aktien null. Logisch ich gebe jemanden Geld bekomme dafür Unternehmensanteile (und damit das Recht auf Anteile des Gewinns), allerdings beschließt die AG niemals Gewinn auszuschütten habe ich mein Geld verloren, es sei den ich kann die (juristisch) wertlosen Unternehmensanteile noch verkaufen. Aber auch das schließt Audi ja ausdrücklich aus. Damit ist es einfach eine Schenkung. 2. Vorstand wird man immer nur bei einem Unternehmen. Sie meinten sicherlich Aufsichtsratsmitglied. Man kann zwar grundsätzlich in verschiedenen Aufsichtsräten sitzen, aber nur wenn es zwischen den Unternehmen eine beherschendes Mutter Tochter Verhätniss gibt oder die Unternehmen nicht als Konkurenten auf dem Markt auftreten. Der Trick bei Hr. Winterkorn ist, das der VFL ein gemeinnütziger Verein ist. Es ist übrigens streng verboten, bei Daimler und BMW gleichzeitig im Aufsichtsrat zu sitzen. Mal angenommen der FCB will einen Spieler vom VFL verpflichten, dann verhandelt hier Hr. Winterkorn als Bayern Aufsichtsrat mit Hr. Winterkorn dem VFL Vorstand. Das muss aus meiner Sicht untersagt werden, rechtlich ist es im Moment nicht zu beanstanden, da der VFL als gemeinütziger Verein kein Wirtschaftsunternehmen ist..
Danke für die Antwort. Wie kommen Sieauf diese Summe. Wenn Sie unter Beteiligung Audi/Bayern googeln, werden Sie Berichte über 80 - max. 100 Mio finden.

Meistens gibt es bei Transfers, zumindest ab einem gewissen Niveau, verschiedene Interessenten. Oft kommt dann auch ans Tageslicht, wer wieviel geboten hat. Ich glaube kaum, dass ein Herr Winterkorn dann verantworten wollte, dass er vielleicht auf einige Millionen verzichtet hätte, nur damit der Spieler nach Bayern wechselt. Allerdings - da gebe ich Ihnen Recht - ist diese Verquickung nicht optimal.

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senta1958 18.01.2014, 13:25
37.

Zitat von hanno96
Wenn man bedenkt, dass de Bruyne aus Bremen weg wollte, weil ihm Deutschland nicht gefällt, ist es schon verwunderlich, dass er jetzt ausgerechnet den Retortenverein und die langweilige Provinzstadt Wolfsburg als sein Wunschziel angibt. Das ungehemmte und überzogene Geldausgeben von VW für ihre Betriebsmannschaft, ist für mich jedenfalls ein Grund, keinen VW zu fahren. Mit Chancengleichheit oder dem Leistungsprinzip hat das jedenfalls überhaupt nichts zu tun.
Vielleicht heucheln Sie!!! Wenn nun VW z.B. bei Ihrem Lieblingsverein, sofern Sie einen haben, einstiege, würden Sie dann den Verein verlassen, weil einige Stars gekauft werden könnten???

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aha-aha 18.01.2014, 13:26
38. Ach lisa1980...

wenn Bayern München einen Spieler vom VfL Wolfsburg verpflichten will, verhandelt Herr Rummenigge mit Herrn Allofs. Herr Winterkorn verhandelt auch nicht mit Herrn Appel die Preise für Briefmarken.

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donald17 18.01.2014, 13:28
39. Viel heiße Luft

Zitat von lisa1980
Laut eigener Aussage hat die Audi AG (gehört zu 100% zu VW) 180 Mio Euro für 10% an der FC Bayern München AG bezahlt. Dagegen ist grundsätzlich ja auch nichts zu sagen, wenn es sich dabei um einen normale Beiteiligung/ Geldanlage handeln würde. Wenn die FCB AG wie jedes andere Unternehmen auch eine Dividende ausschütten würde und somit das zusätzliche Eigenkapital marktgerecht verzinsen würde. Nach den IFRS richtet sich der Wert einer Beteiligung an den zukünfigten auf die heutige Periode abgezinsten zu erwartenen Kapitalrückflüsse. Da der FCB keine Divende zahlt und auch niemals zahlen will ist der Wert der Aktien null. Logisch ich gebe jemanden Geld bekomme dafür Unternehmensanteile (und damit das Recht auf Anteile des Gewinns), allerdings beschließt die AG niemals Gewinn auszuschütten habe ich mein Geld verloren, es sei den ich kann die (juristisch) wertlosen Unternehmensanteile noch verkaufen. Aber auch das schließt Audi ja ausdrücklich aus. Damit ist es einfach eine Schenkung. 2. Vorstand wird man immer nur bei einem Unternehmen. Sie meinten sicherlich Aufsichtsratsmitglied. Man kann zwar grundsätzlich in verschiedenen Aufsichtsräten sitzen, aber nur wenn es zwischen den Unternehmen eine beherschendes Mutter Tochter Verhätniss gibt oder die Unternehmen nicht als Konkurenten auf dem Markt auftreten. Der Trick bei Hr. Winterkorn ist, das der VFL ein gemeinnütziger Verein ist. Es ist übrigens streng verboten, bei Daimler und BMW gleichzeitig im Aufsichtsrat zu sitzen. Mal angenommen der FCB will einen Spieler vom VFL verpflichten, dann verhandelt hier Hr. Winterkorn als Bayern Aufsichtsrat mit Hr. Winterkorn dem VFL Vorstand. Das muss aus meiner Sicht untersagt werden, rechtlich ist es im Moment nicht zu beanstanden, da der VFL als gemeinütziger Verein kein Wirtschaftsunternehmen ist..
Soso, der FCB zahlt keine Dividende.

"Auch die Aktionäre können zufrieden sein. Dreesen: „Unsere Aktionäre können sich über eine Rekorddividende in Höhe von 8,25 Mio. Euro (30 Cent pro Aktie) freuen. Nach Beschluss durch die Hauptversammlung der AG im Januar 2014 wird dies zu einer Dividende für den FC Bayern München eV, der 81,8 Prozent der Anteile an der AG hält, in Höhe von 6,75 Mio. Euro führen."

https://www.fcbayern.de/de/news/news...challmauer.php

So viel zu den "juristisch" wertlosen Anteilen.

Hätten Sie vielleicht noch einen Beleg für Ihr Ausage, dass Audi 180 Mio für die Anteile bezsahlt hat?

Denn bei dem Anteilkauf ging es um 80 -90 Mio.

Millionenvertrag: Audi wird Großaktionär beim FC Bayern München - SPIEGEL ONLINE

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