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Riskanter Fahrstil von Vettel: "Das ist mein Verständnis von Rennfahren"
AFP

Lewis Hamilton fährt in der Saison 2018 nicht nur schneller als Sebastian Vettel, sondern risikoscheuer - und cleverer. Im Titelkampf spielt der Kopf eine ebenso große Rolle wie der Gasfuß.

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TS_Alien 22.10.2018, 08:26
1.

Vettel wird als Rennfahrer überschätzt. Er hat nur Glück, dass er einige Jahre in Autos fahren kann, die den meisten anderen Autos überlegen sind. Sonst würde er ständig Unfälle bauen.

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Leser161 22.10.2018, 08:32
2. Ja

Auch wenn ich Vettel nicht mag, er bringt mehr Kurzweil als Hamilton. Ansonsten ist es eigentlich egal ob Vettel oder Hamilton, der Titel wird eh nach Monaco gehen.

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Wolfgang Porcher 22.10.2018, 08:49
3. Vettels grosses Problem

Er hat sich selbst nicht im Griff und Einsicht zeigen, das fehlt ihm völlig. Man sah das auch bei Siegen mit Kollegenhilfe von Kimi. Entweder kein Dankeschön oder sichtbar herzlos abwertend.
Das sagt schon alles.

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Nutzer ohne Namen 22.10.2018, 08:52
4. windschatten monza

damit fing doch alles an.

bottas als "wingman" gibt hamilton windschatten. -> er steht auf pole.
vettel soll dem gekündigten räikkönen windschatten geben. er steht im sandwich zwischen beiden.

also versucht er alles (zu viel). der Anfang vom Ende. er fällt in der WM immer weiter zurück, er versucht mehr als geht (er/das auto kann), das ganze Team ist verunsichert. wenn es bei ham nicht läuft, ikann er sich auf seinen wingman verlassen.

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Minster 22.10.2018, 09:01
5.

Vettel merkt man an, dass er es nicht mehr gewohnt ist mit anderen zu racen und das er es nicht mag "von hinten" aufzuräumen - es klappt zwar meists ohne Probleme, aber gerade in der Anfangsphase des Rennens ist er zu ungestüm und dann passiert ihn 2 mal der selbe Fehler - völlig unnötig.
Sehr schade für die WM. Sie ist schon eher gelaufen, es ist ja nur noch eine Frage der Zeit (Dann eben in Mexico).

Was bleibt ist die Konkurrenzlosigkeit der anderen Teams. Hätte ja RB der Nutznießer sein können. Mal schauen wie sich das in der neuen Saison entwickelt.

Ich bin übrigens nach den Dreher im Rennen eingeschlafen....

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dirk.resuehr 22.10.2018, 09:34
6. Mal wieder

man kann drauf lauern, der Fehler kommt! Gestehen wir es uns ein,
unter den Fahrern scheint der unsrige nicht der hellste zu sein.
Das ist kein Zufall mehr und -ganz offen- wir brauchen beim Autorennen nicht die hellsten und schnellsten, die sollten in der Regierung sein und in den Top-Etagen der Wirtschaft, da sind sie derzeit leider auch nicht. Bleibt das Fraunhofer-Institut.Unsere "Elite" haben wir vor geraumer Zeit ja erfolgreich vergrault.

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MatthiasPetersbach 22.10.2018, 09:47
7. Nun ja.....

... Vettel fährt eben, wie er es kann. Und da gibts eben -wie bei jedem- Abteilungen, in denen er eben nicht so glücklich agiert. Machen andere auch.

Und irgendwo hat er ja auch recht - in nem hochmotivierten, racing-mässigen Modus genau die nötigen (nicht zu wenigen und nicht zu vielen) 87,99 % abzurufen, stelle ich mir auch ein wenig schwierig vor.

Und Mercedes hat eben im Moment das beste Paket Fahrer-Auto. Na und? Das wird sich auch mal ändern. Daß ein paar Saisons einer vorausfährt, so ists schon immer und schon wars schon immer. Solange das Schumacher oder Vettel war, war das ja auch für viele voll ok.

Und wer irgendwelche fehlende "Spannung" reklamiert - die spielt sich doch eh eher nie in der Frage ab, wer Weltmeister wird. Oder - mit Verlaub - nur für Tabellenfetischisten. Ist bei Fußball ja auch so.

Aber ey: Kimi hat GEWONNEN!

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next 22.10.2018, 09:48
8.

Gibt es von Seiten der FIA keine Anforderungen an die Fahrer? Hat man keine Verantwortung, wenn man sieht, dass ein Fahrer überfordert ist und allen anderen gefährdet?

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s.l.bln 22.10.2018, 10:03
9. Erstaunlich...

...wie Vettel inzwischen dargestellt wird. Man wird ja nicht viermal Weltmeister, wenn man nicht weiß, wie das Ganze funktioniert.
Daß Hamilton im überlegenen Auto mit eigentlich uneinholbarem Punktepuffer so geschmeidig wie defensiv unterwegs ist, liegt in der Natur der Sache und hat nicht zwingend mit Lerneffekten zu tun.Es ist nicht lange her, daß wir Gegenteiliges von ihm gesehen haben.Ist auch menschlich.
Vettel konnte in den Letzten rennen gar nicht anders, als sofort die Lücke zu suchen, wenn er noch um den Pokal mitspielen will.
Wenns klappt ist man Held, wenn nicht, eben Idiot.
Dazu kommt der Druck, den es bei Ferrari traditionell gibt. Der Ferrari Nr.1 Pilot hat die Aufgabe die Ehre einer hysterischen Nation zu verteidigen. In jedem anderen Team ist man primär dem Rennstall verpflichtet.
Vermutlich erklären sich so auch die Taktikfehler des gesamten Teams. Die haben ja nicht weniger Druck als der Pilot.
In Deutschland haben die Leute keine schlaflosen Nächte, wenn Mercedes nicht Weltmeister wird.Das ist vermutlich hilfreich.

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