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Schach: Deutscher Ehrenpräsident kritisiert Weltmeister Carlsen
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Der deutsche Schach-Ehrenpräsident Robert von Weizsäcker hat Kritik am neuen Weltmeister Magnus Carlsen geäußert. Dieser habe nicht das beste Schach-Verständnis, sein Spiel gegen Viswanathan Anand sei "computerähnlich und blutlos" gewesen.

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s_a_b 27.11.2013, 19:40
230.

Zitat von AntiMonetarist
Achso jetzt geht es ihrer Meinung nach um die Gesamtquote von Remiss in einem Turnier? Na dann kann ich gleich den Super GM Linares 2004 nennen. Dort hat Kasparov gleich 11 mal remis von insegamt 14 absolvierten partien. AUch in Linares 2003 ultra-langweilige 9 Remis aus 13 Partien Linares 2000 kasparov schafft 8 remis aus 10 partien! Das nennen ich Remis-Spezialist!
Keineswegs, es war nur ein Gegenbeispiel zu Ihrer Behauptung. Nachdem Sie daran festhalten, sollten Sie schon etwas mehr bringen als ein paar Turniere, bei denen er viele Remisen gemacht hat. Denn da finden sich auch genügend andere, z.B.: Linares 1999 10.5/14 +7=7-0, Linares 2001 7.5/10 +5=5-0, Russische Meisterschaft 2004 7.5/10 +5=5-0 usw.


Und wo bleiben denn eigentlich Ihre vielen Beispiele seiner "extrem defensiven" Partien?

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AntiMonetarist 28.11.2013, 05:55
231.

Zitat von AntiMonetarist
Und Linares 1998 Kasparov 11 remis aus 12 Partien. Kasparov ist einer der größten remis-Spezialisten überhaupt! Es gebe da noch viele andere zu nennen aber das reicht fürs erste!
@s_a_b

Übrigens in Linares 2004 hatte Peter Leko eine niedrigere Remis-Quote als Kasparov
Auch in Linares 2003 hatte Kasparov eine höhere Remis-Quote als Peter Leko!
Das ist wieder ein Beweis dass Sie wenig AHnung haben

Wollen Sie noch ein Beweis, dass Sie von Schach wenig Ahnung haben?
IN LInares 1998 schaffte Kasparov 11 Mal Remis aus 12 Partien
Shirov schaffte in Linares 1998 gerade mal 4 Mal Remis aus 12 Partien.
Na wer ist hier der Remis-Spezialist?

Ich kennen Shirov seit seiner Jugend und er hat einen sehr viel
riskanteren Spielstil als Kasparov...
Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen

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AntiMonetarist 28.11.2013, 05:58
232.

In Linares 2004 hatte Kasparov ebenfalls eine höhere Remis-Quote als Shirov

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Kottan 28.11.2013, 11:08
233. Anand war nicht optimal vorbereitet

Wenn jemand Carlsen schlagen will, dann wird er aus dieser WM lernen, dass man ihm Vereinfachungen so unangenehm und so teuer wie möglich machen sollte. Man wird dann in einzelnen Stellungen nicht mehr unbedingt den objektiv stärksten Zug, sondern vielleicht den besten "Anti-Carlsen-Zug" spielen.

Carlsen hat es genau umgekehrt angestellt: Er hat Anand (bestens vorbereitete!) Tauschangebote gemacht, die dieser bei Meidung von Positionsnachteilen nicht so einfach ablehnen konnte. Und Anand war auf diese Taktik des Herrn Carlsen offenbar nicht so gut vorbereitet.

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AntiMonetarist 28.11.2013, 16:45
234.

Zitat von s_a_b
Können Sie irgendeine Statistik beibringen, die die angeblich so hohe Remisquote von Kasparow belegt? Z.B. im Vergleich mit Peter Leko, der meines Wissens als Remis-Spezialist gilt. Oder auch mit dem früheren WM Tigran Petrosjan. Auch hier wäre ein Beleg für Ihre Behauptung hilfreich.
@s_a_b

Übrigens in Linares 2004 hatte Peter Leko eine niedrigere Remis-Quote als Kasparov
Auch in Linares 2003 hatte Kasparov eine höhere Remis-Quote als Peter Leko!
Sie scheinen tatsächlich nicht viel Ahnung zu haben

Wollen Sie noch ein paar Beispiele?
IN LInares 1998 schaffte Kasparov 11 Mal Remis aus 12 Partien
Shirov schaffte in Linares 1998 gerade mal 4 Mal Remis aus 12 Partien.
Na wer ist hier der Remis-Spezialist?
In Linares 2004 hatte Kasparov ebenfalls eine höhere Remis-Quote als Shirov

Ich kennen Shirov seit seiner Jugend und er hat einen
riskanteren Spielstil im Vergleich zu Kasparov...
Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen

Was Herr Morozevich angeht so gibt es hier gleich ein Gegenbeispiel:

Wijk aan Zee corus 2001
Kasparov 8 Mal Remis
Morozevich 5 Mal Remis

Ich bleibe dabei Kasparov war einer der langweiligsten Spieler überhaupt, ohne seinen Talent und ohne seine Fähigkeiten infrage zu stellen.
Er (Kasparov) war einer der besten Schachspieler in der Geschichte ohne Zweifel...

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marcel_aachen 28.11.2013, 16:48
235. Warum Anand verlor ... wurde bereits im April 1841 beantwortet!

Zitat von sysop
Der deutsche Schach-Ehrenpräsident Robert von Weizsäcker hat Kritik am neuen Weltmeister Magnus Carlsen geäußert. Dieser habe nicht das beste Schach-Verständnis, sein Spiel gegen Viswanathan Anand sei "computerähnlich und blutlos" gewesen.


E.A.Poe: Ich beabsichtige hier keineswegs eine gelehrte Abhandlung zu schreiben, sondern will nur eine sehr eigentümliche Geschichte durch einige mir in den Sinn kommende Bemerkungen einleiten; jedenfalls aber möchte ich diese Gelegenheit benutzen, um die Behauptung aufzustellen, daß die höheren Kräfte des denkenden Geistes durch das bescheidene Damespiel viel nutzbringender und lebhafter angeregt werden als durch die mühe- und anspruchsvollen Nichtigkeiten des Schachspiels. Bei letzterem Spiel, in dem die Figuren verschiedene wunderliche Bewegungen von ebenso verschiedenem, veränderlichem Wert ausführen können, wird etwas, was nur sehr kompliziert ist, irrtümlicherweise für etwas sehr Scharfsinniges gehalten. Beim Schachspiel wird vor allem die Aufmerksamkeit stark in Anspruch genommen. Wenn sie auch nur einen Augenblick erlahmt, so übersieht man leicht etwas, das zu Verlust oder Niederlage führt. Da die uns zu Gebote stehenden Züge zahlreich und dabei von ungleichem Wert sind, ist es natürlich sehr leicht möglich, dieses oder jenes zu übersehen; in neun Fällen unter zehn wird der Spieler, der seine Gedanken vollkommen zu konzentrieren versteht, selbst über den geschickteren Gegner den Sieg davontragen. Im Damespiel hingegen, wo es nur eine Art von Zügen mit wenig Veränderungen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Versehens geringer, die Aufmerksamkeit wird weniger in Anspruch genommen, und die Vorteile, die ein Partner über den andern erringt, verdankt er seinem größeren Scharfsinn.

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s_a_b 28.11.2013, 17:14
236.

Zitat von AntiMonetarist
@s_a_b Übrigens in Linares 2004 hatte Peter Leko eine niedrigere Remis-Quote als Kasparov Auch in Linares 2003 hatte Kasparov eine höhere Remis-Quote als Peter Leko! Das ist wieder ein Beweis dass Sie wenig AHnung haben Wollen Sie noch ein Beweis, dass Sie von Schach wenig Ahnung haben? IN LInares 1998 schaffte Kasparov 11 Mal Remis aus 12 Partien Shirov schaffte in Linares 1998 gerade mal 4 Mal Remis aus 12 Partien. Na wer ist hier der Remis-Spezialist?
Ja genau, und 1999 in Linares war sie deutlich geringer als die von Leko, und 2000 auch, und 2001 auch nochmal. Und in Tilburg 1997 hatte Kasparow auch weniger Remis-Partien als Leko und genau so viele wie Schirow.

Ihre Auflistung "beweist" gar nichts und das Ganze ist nur noch langweilig. Ich stelle fest: Sie sind nicht in der Lage, Ihre Behauptung stichhaltig zu untermauern!


Interessant ist übrigens, dass Sie Sich jetzt so an Einzelturnieren festbeißen, wo doch Ihre Formulierung:

Zitat von AntiMonetarist
Achso jetzt geht es ihrer Meinung nach um die Gesamtquote von Remiss in einem Turnier?
in Beitrag #228 vermuten lässt, dass Sie eine andere Bewertungsgrundlage anwenden wollten. Worum ging es Ihnen denn ursprünglich?

Und wo bleiben die vielen "extrem defensiven" Partien?

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markus_dietrich 12.11.2015, 19:46
237. Anand ist doch viel zu schwach, hatte ~100 Elo weniger

Dachte Herr Weizsäcker hat Ahnung,
eher nicht,
Anand hat den letzten Fehler gemacht und verloren,
weil er schwächer als Carlsen ist,
Alter und sonstige Ausreden spielen dabei keine Rolle

Anand hatte in der Vergangenheit oft verlorene Stellungen gewonnen,
jetzt spielt er eben gegen einen Carlsen der beinahe wie eine Maschine agiert,
da hilft eben dieser enorme Glücksfaktor nicht mehr,
deswegen ist Anand chancenlos, ohne Glück kommt er eben nicht weit, im Grunde ist Anand schwach, Kasparov hat Anand auch total weggeputzt und die Elozahl im Vergleich zu Carlsen ist lächerlich,
waren ~100 Punkte weniger,
die Ausrede das Carlsen 20 Jahre jünger ist zieht da nicht, Carlsen hat die 100 Punkte Elo auch gegen jüngere Spieler erkämpft

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