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Schachweltmeister Carlsen: Der coole König
AFP

Magnus Carlsen hat seinen Gegner Viswanathan Anand bei der Schachweltmeisterschaft klar dominiert. Mit dem Triumph ist der Norweger der zweitjüngste Champion - und zeigt sich von dem gewaltigen Hype um seine Person betont unbeeindruckt.

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Palle91 22.11.2013, 18:03
1. Danke...

...für den tollen Liveticker und die interessanten Analysen zum WM-Finale! Ich bin selber nur reiner Amateur-Schachspieler und spiele vielleicht ein-, zweimal im Monat gegen einen guten Freund oder so, aber eure Berichterstattung hat mir und bestimmt auch vielen anderen dieses geniale (weil gleichzeitig so einfach und doch so schwere) Spiel ein gutes Stück nähergebracht. Würd mich freuen, wenn die Sportart auch in Deutschland mal wieder ein Revival erleben würde. Höhere mediale Präsenz ist doch schon mal ein ganz guter Anfang.

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maestro8002 22.11.2013, 18:17
2. Danke S.P.O.N

Auch wenn sie nicht so spektakulär war, hat diese Schach-WM und die tolle Berichterstattung von SPON bei mir die Lust geweckt, mich wieder im Schachverein zu engagieren. Danke SPON!

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nemensis_01@web.de 22.11.2013, 18:19
3. Glückwunsch

an Carlsen, doch ein Makel bleibt. Es muss schlimm sein, immer nur zweitbester nach Kasparow zu sein.

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Der_Widerporst 22.11.2013, 18:19
4.

Zitat von Palle91
Würd mich freuen, wenn die Sportart auch in Deutschland mal wieder ein Revival erleben würde. Höhere mediale Präsenz ist doch schon mal ein ganz guter Anfang.
Deutschland war schon immer eine starke Schachnation, die Bundesliga ist die stärkste der Welt (Natürlich mit den stärksten Spielern aus anderen Ländern besetzt, etwa wie die englische Liga im Fußball).

Woran es hapert ist nicht das Niveau in der breiten Masse, das ist völlig OK, sondern dass wir seit Jahrzehnten keinen wirklichen Spitzenspieler mehr hervorgebracht haben, der um die WM mitkämpfen könnte.

Entsprechend hat die mediale Aufmerksamkeit nachgelassen, was sehr bedauerlich ist. Hier wäre der öffentlich rechtliche Rundfunk gefoerdert, aber die kommen ihrem Bildungsauftrag schon lange nicht mehr nach und wetteifern mit den Privaten wer das dümmste Programm auf die Beine stellen kann.

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uli-schmitt 22.11.2013, 18:22
5. Danke an Spon....

auch von meiner Seite. Die Synchronisation zwischen Brett und Zügen im Text war oft fehlerhaft aber man konnte dabei sein.

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blogvormkopf 22.11.2013, 18:25
6. Bitte nicht ...

... immer wieder diese Rekord-Elo-Zahl von 2870 zitieren. Jeder, der sich ein bisschen mit Schach beschäftigt, weiß, dass die Elo-Zahlen systembedingt von Jahr zu Jahr steigen. Die Zahlen verschiedener Jahre oder gar Jahrzehnte sind daher kaum miteinander vergleichbar. Sprich: Was heute 2800 sind, waren vor 20, 30 Jahren vielleicht 2600 oder so ... So gut Carlsen spielen mag, an die Brillanz eines Fischer oder die Dominanz eines Kasparow, jeweils in deren Zeit, kommt er wohl noch nicht heran. Den Wettkampf in Indien hat er vor allem so dominiert, weil Anand Fehler gemacht hat.

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Kalle Bond 22.11.2013, 18:35
7. Weltmeister

Zitat von nemensis_01@web.de
an Carlsen, doch ein Makel bleibt. Es muss schlimm sein, immer nur zweitbester nach Kasparow zu sein.
Der junge Norweger ist verdient Weltmeister geworden und hat gegen einen Mann gewonnen, der jahrelang auf dem Schachthron war.
Was faseln sie da von Zweitbester?

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widower+2 22.11.2013, 18:38
8. Schade!

Zitat von blogvormkopf
... immer wieder diese Rekord-Elo-Zahl von 2870 zitieren. Jeder, der sich ein bisschen mit Schach beschäftigt, weiß, dass die Elo-Zahlen systembedingt von Jahr zu Jahr steigen. Die Zahlen verschiedener Jahre oder gar Jahrzehnte sind daher kaum miteinander vergleichbar. Sprich: Was heute 2800 sind, waren vor 20, 30 Jahren vielleicht 2600 oder so ... So gut Carlsen spielen mag, an die Brillanz eines Fischer oder die Dominanz eines Kasparow, jeweils in deren Zeit, kommt er wohl noch nicht heran. Den Wettkampf in Indien hat er vor allem so dominiert, weil Anand Fehler gemacht hat.
Schade das es kein direktes Duell gegen Fischer geben kann. Vielleicht überlegt es sich ja Kasparow nochmal.

Carlsen ist sicherlich enorm stark. Seine Spielweise erinnert aber eher an Karpow.

Das war wohl die langweiligste Schach-WM aller Zeiten (natürlich auch weil Anand wirklich grobe Patzer gemacht hat und offensichtlich nicht in Form war).

Leider war von Carlsen immer nur das Gleiche zu sehen: Schnelle Vereinfachung der Stellung durch reihenweisen Abtausch von Figuren und dann ab ins Endspiel, das er meisterhaft beherrscht.

Ich wünsche mir diesen Weltmeister jedenfalls nicht über Jahre.

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Kalle Bond 22.11.2013, 18:40
9.

Zitat von blogvormkopf
... immer wieder diese Rekord-Elo-Zahl von 2870 zitieren. Jeder, der sich ein bisschen mit Schach beschäftigt, weiß, dass die Elo-Zahlen systembedingt von Jahr zu Jahr steigen. Die Zahlen verschiedener Jahre oder gar Jahrzehnte sind daher kaum miteinander vergleichbar. Sprich: Was heute 2800 sind, waren vor 20, 30 Jahren vielleicht 2600 oder so ... So gut Carlsen spielen mag, an die Brillanz eines Fischer oder die Dominanz eines Kasparow, jeweils in deren Zeit, kommt er wohl noch nicht heran. Den Wettkampf in Indien hat er vor allem so dominiert, weil Anand Fehler gemacht hat.
Dann lassen sie doch auch den Vergleich mit den alten Schachgenies.
Carlsen ist jetzt und hier 2013 überlegen Weltmeister geworden. Punkt. Wenn sein Gegner patzt, ist es doch nicht die Schuld von C. Ich finde (als Laie) so wie er auftritt, ist er ein würdiger Schachweltmeister.

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