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Schiedsrichter beim Phantomtor: Hilflos in der Hightech-Welt
DPA

Das Phantomtor von Sinsheim sorgt für Empörung, Schiedsrichter Felix Brych wurde im Stadion beschimpft. Doch die Unparteiischen sind unschuldig: Sie dürfen keine Technik benutzen, die jeder Smartphone-Besitzer auf den Rängen hat.

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maerlynausderprim 19.10.2013, 11:42
20. Die Technik ist unwichtig

in einem Spiel um Millionen von € (für Leverkusen als Beispiel gehts um einen CL-Platz) ist man nicht in der Lage, unbeschädigte Tornetze aufzuhängen. Hoffenheim sollte eine Geldstrafe vom DFB bekommen, das Schiedsrichtergespann komplett auf ihre Gelder verzichten und der DFB nach aktueller Rechtsgrundlage entscheiden, also vermutlich das Spiel wiederholen lassen.

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hanswurster 19.10.2013, 11:45
21. Phantomtor

Heißt im Prinzip nichts anderes, als dass ein Ball, der nicht im Tor war, als Tor gewertet wurde.
Christian Tifferts Schuß gegen den FSV Frankfurt vor wenigen Jahren in der zweiten Liga, prallte von der Unterkannte der Latte etwas einen Meter zurück ins Feld und wurde trotzdem als Tor gewertet. Der Unterschied zu gestern? Es war viel deutlicher kein Tor und ALLE Spieler und Zuschauer im Stadion haben es gemerkt und sich beschwert.
Es gibt ja weitere Beispiele, in denen fälschlicherweise auf Tor erkannt wurde. Und inwiefern is es entwas anderes, wenn durch einen Fehler falsch auf Tor erkannt wird, als wenn falsch auf Nicht-Tor erkannt wird?
Es war eine falsche Tatsachenentscheidung. Nur weil jetzt das löchrige Netzt eine Rolle gespielt hat, soll das ganz anders als jede, viel offensichtlere, Fehlentscheidung sonst sein? Ich seh das irgendwie nicht?
Nach der Reaktion der FIFA nach dem (nach den Regeln einfach auch damals falsch entschiedenen) Wiederholungsspiel Nürnberg-Bayern, wird es diesmal auch keins geben. Ich denke der DFB setzt drauf, dass sich die Vereine selber darauf einigen. Das wird aber zurecht nicht geschehen.

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krulle 19.10.2013, 11:48
22. Fehler des Gastgebers

Das Spielmaterial, welches vom Gastgeber gestellt werden muss, war nicht fehlerfrei und hat diese Situation erst ernöglicht. Dafür sollte der gastgeber bestraft werden!
Und dafür, dass er gefährliche Situationen nach dem Spiel provoziert (einblendung der bilder ins Stadion)

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BSC 19.10.2013, 11:50
23. Videobeweis

Den Videobeweis gibt es schon lange, X Kameras zeichnen von allen Seiten das Spiel auf, es gab Standbilder, Zeitlupen, extra Linien, alles, nur der Schiedsrichter hat den Beweis nicht. So etwas ist echt Schwachsinn. Zehn Sekunden hätten gereicht, ein Blick auf die Wiederholung, und weiter geht es. Warum wird der Videobeweis nicht für Schiedsrichter zugelassen, zumindest in den Profiligen und internationalen Wettkampfspielen?

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ogniflow 19.10.2013, 11:52
24. Unfug

Zitat von schneise
ist mehr als lächerlich. Welcher vermeintliche Torschütze hätte denn Protest eingelegt, wenn ein schon als Fehlschuß eingeschätzter Ball plötzlich im Netz zappelt? Zumal hat er sich nach dem Kopfball direkt weggedreht und den strittigen Moment gar nicht wahrnehmen können.
Kießling sah eindeutig dass der Ball nicht im Tor war,deswegen auch seine verärgerte Reaktion (Hände über dem Kopf zusammenschlagen).
Würde er jetzt einräumen einen Fehler gemacht zu haben würde er
noch halbwegs aus der Nummer kommen,ansonsten wird sein Name
immer mit dieser unfairen Aktion verbunden sein.

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abweichler 19.10.2013, 11:55
25. Warum Wiederholungsspiel ?

Es gibt genügend Spiele bei denen eindeutige Tore erzielt wurden, vom Schiedsrichter wurde dies nicht so gesehen und daher die Tore nicht gegeben. Keines dieser Spiele wurde wiederholt. Jetzt hat sich ein Schiedsrichter wieder geirrt und diesmal ein Tor gegeben, das keines war. Warum in diesem Fall ein Wiederholungsspiel ? Die Verantwortlichen sollten endlich für strittige Szenen im Strafraum (Tor, Elfmeter) den Videobeweis einführen, der auf Anforderung wie im Tennis, Hockey angefordert werden kann.

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Lölölöwenbändiger 19.10.2013, 11:55
26. Versteh ich nicht

Zitat von thunderstorm305
Dieses Spiel wird man wiederholen müssen. Angesichts der vorliegenden Beweise wäre alles andere mehr als nur ungerecht.
Was ist daran gerecht?
Wird ein Spiel nach einem Abseitstor oder unberechtigten Freistoß-/Elfmetertor auch wiederholt?
Nein?
Das ist dann aber ungerecht.
Wenn der unberechtigte Elfer (kein Foul und obendrein außerhalb des Strafraums) rein wäre, müsste man das Spiel dann auch wiederholen?
Oder kann man Unrecht miteinander verrechnen, und wiederholt wird immer dann, wenn das Saldo nicht stimmt?
Wollen wir denn dem Schiedsrichter nur temporäre Gewalt über das Spiel geben?

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enni3 19.10.2013, 11:55
27.

Zitat von berndine
Das Netz könnte doch auch erst beim Schuss von Kießling gerissen sein. Vorher angeschrammt und dann endgültig gerissen. Dass das Tornetz nur auf Sicht geprüft wird , ist doch auch jedem klar.
Bei Kieslings Kopfball ist es nicht kaputt gegangen, was natürlich nicht heißt, dass es vor dem Spiel noch nicht gerissen war.

Beim Kopfball selber jedoch ist der Winkel des Balles und damit die vektorielle Krafteinwirkung zu gering um es zum Reißen zu bringen.
Außerdem schauen Sie sich mal das Foto 7 der Fotoreihe zum ersten Artikel über das Spiel an. Da sieht man eindeutig, dass die hinteren Maschen nicht unter Spannung stehen. Es ist schon wie ein 6er im Lotto, dass Kiesling ein existierendes Loch genau so trifft. Aber im Lotto gewinne ja auch regelmäßig Leute.

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grauwolf1949 19.10.2013, 11:56
28. Ergänzung

Zitat von tweet4fun
...wenn, wie schon gesagt, der Schiedsrichter technologische Hilfen hätte, die heutzutage in jedem simplen Handy vorhanden sind. Davor steht allerdings der Sepp Blatter, ein altersstarrsinniger FIFA-Präsident, für den eine Videokamera wohl immer noch "Neuland" ist.
Der Videonachweis würde auch zu attraktiverem Fußball führen , Schwalben , Fouls und Elfmeter könnte man eindeutig Beurteilen, die Spieler könnten mehr technische Kabinettstückchen riskieren ohne "umgeholzt" zu werden.

Aber dank der Entscheidungen von Blatter und Co. wird daraus nichts. Altersstarrsinn oder Demenz ?

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mr.ious 19.10.2013, 11:57
29. Das dürfte es wohl sein

Zitat von schlauaufundschlus
Da sind einige Dinge merkwürdig gelaufen: ..... 4. Und wenn er denn schon Zweifel hat, warum nimmt er sich nicht 10 Sek. Zeit, um das Tornetz direkt nach dem Vorfall zu prüfen?? ..... Also da kamen schon verdammt viele Ungünstigkeiten zusammen. Wiederholung ist das einzig wahre.
Um das geht's eigentlich alleine, denn die Überschrift ist ja sinnlos.
In der "Nicht-Hightec-Welt" ist man ja kein bisschen weniger "hilflos".

Was für Unsinn da immer gefordert wird, wie dieses hier :
"Oder aber - und das muss sich Brych fragen lassen - warum er sich nicht wenigstens kurz zur Beratung mit den beiden Assistenten zurückzog? Und wenn es nur in der Hoffnung wäre, von den Kamerateams etwas zugerufen zu bekommen. " ??

Ich habe noch keinen Kameramann im Bild gesehen. Also gibts die ja gar nicht, laut Videobeweisfanatiker. Wen interessiert was Leute sagen die man gar nicht sehen kann und von denen kein Beweis existiert, daß sie selbst existieren ?
;)

Was es gibt, daß sind -Situationen-.
Also was, wenn außer dem einen, der da zaghaft protestierte, der Schütze selbst und gar keiner sonst etwas gesehen hat ?
Natürlich muß der Schiri sofort reagieren wenn er sowas mitgeteilt bekommt.
Die Frage ist halt: Von wem ?

Ich kann mich noch herzlich gut an ein Jugendspiel erinnern, in dem der Vater eines Mitspielers, völlig am Spielgeschehen vorbei und zu unserer wirklichen Verwunderung, etwa am Mittelkreis wild gestikulierend, auf den ebenso völlig überraschten und viel jüngeren Schiri einredete, weil er nämlich ein Foul an der Außenlinie sah das erstens an seinem Sohn begangen wurde und direkt vor seinen Augen.
Im Fernsehen gibt es das öfter zu sehen, der gefoulte protestiert nicht, die eigenen Mitspieler reagieren auch nicht, obwohl sie es eindeutig sehen, aber die Kommentatoren überschlagen sich auf allen Kanälen.
Wenn der Schiri aber ein Geschehen als Foul pfeift, das niemand auf dem Platz als solches wahrnimmt, dann hat das ja auch nichts mit Fußball zu tun.

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