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Schiedsrichter-Eklat im Leverkusen-Spiel: "Eine Art Kräftemessen"
AP/dpa

Über diese Szene wird Fußball-Deutschland noch lange sprechen: Leverkusen-Trainer Schmidt ignoriert einen Verweis, darauf verlässt der Schiedsrichter den Platz. Die Sache könnte ein Fall fürs Sportgericht werden.

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Greggi 21.02.2016, 23:25
1. Wo sind wir denn ...

dass der Schiedsrichter einem Spieler, Trainer, Offiziellen seine Entscheidung erläutern muss. Die haben unmittelbar zu folgen. Punkt. Ob die gesamte Schiedsrichterleistung der Liga entspricht, ist eine völlig andere Frage, die qualifizierte Beobachter beurteilen müssen.

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schattengott 21.02.2016, 23:26
2. Bayer lächerlich - Zwayer top

Zwayer war auch nach dem Spiel im Fernsehinterview sehr souverän und hat im Übrigen den Fehler bezüglich des Handspiels eingeräumt. Eine solche Souveränität würde Völler und Schmidt auch mal gut tun anstelle unbeherrscht ihre kruden Theorien unters Volk zu bringen. Ich bin gespannt wie man darauf von offizieller Seite reagiert - wenn Schmadtke schon wegen eines "Eierkopps" bestraft wird, kann man nur auf saftige Sperren hoffen.

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caine666 21.02.2016, 23:32
3. egal ob fehlentscheidung oder nicht

Ein BL Referee muss nicht während eines Spiels für seine Begründung eine Argumentation abliefern, bloß weil einem Coach eine Entscheidung nicht passt, er muss schließlich ein Spiel leiten. Ein Herr Völler oder ein Herr Schmidt sollten sich mal überlegen was das bedeutet, wenn es soweit kommt, dann muss ein Ref. sich für jede Entscheidung rechtfertigen. Auf der einen Seite redet man von Fairplay auch gegenüber den Schiedsrichtern, ich erinnere nur an den Fall Rafati, auf der anderen Seite führt sich ein Herr Völler auch nach dem Spiel wie Sau auf.....das Sky interview spricht Bände....

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Valis 21.02.2016, 23:35
4. Hochgebauscht

Mein Gott was wird die Szene jetzt durch den Wolf gezogen.
Rudi Völler hat Recht als er sich beschwerte das alle auf diese Unterbrechung ihn nur ansprechen.
Vielmehr sollte man sich wirklich fragen wie solche derart krassen Fehlentscheidungen wie das Handspiel nicht gesehen werden.
Oder auch der schnell ausgeführte Freistoß.....wo noch ein Leverkusener 6 Meter an der Tatsächlichen Foulstelle liegengeblieben ist.....sehr merkwürdige Schiedsrichterleistung!

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Seraphan 21.02.2016, 23:39
5.

Da soll der Schmidt mal ein paar Wochen auf der Tribüne verbringen. Ein völlig unsportliches und asoziales Verhalten. So tut er seiner Mannschaft sicher weder einen Gefallen, noch kann er als Vorbild gelten. Zwayer hat die einzig richtige Entscheidung getroffen. Sonst hätten wir in Zukunft Diskussionsrunden zu jedem Platzverweis.

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33dd 21.02.2016, 23:43
6. Der Wahnsinn ist doch,

dass Dortmund in dieser Saison andauernd eklatant von Schiedsrichtern bevorteilt wird. Da sollen dann die Trainer und Manager der gegnerischen Teams immer schön ruhig bleiben und "Tatsachenentscheidungen" akzeptieren? Schmidt hat ein Recht darauf zu erfahren, warum der Schiedsrichter ihn vom Platz stellt, ein Schiedsrichter kann nicht einfach pfeifen, was er möchte, ohne sich an die Regeln zu halten ( ein Freistoß wird am Ort des Fouls ausgeführt, so steht es in den Regeln, und nicht: der Schiedsrichter kann den Freistoß da ausführen lassen, wo er gerne möchte)! Ich habe ein Fehlverhalten von Herrn Schmidt, welches zu einem Platzverweis führen könnte, nicht erkennen können. Nach dem Platzverweis muss er natürlich gehen. Aber der Skandal ist doch eigentlich, dass der Schiedsrichter einen Platzverweis ausspricht, ohne ihn irgendwie begründen zu können.

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caipidoc 21.02.2016, 23:49
7. Arrogant und überschätzt

Das Verhalten von Roger Schmidt und Tante "Ich keif mal wieder rum" Kaethe Völler ist völlig unprofessionell und überheblich. Hervorragende und regelkonforme Reaktion von Zwayer! Gut so!

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PeterPaulPius 21.02.2016, 23:50
8. Blödsinn

Hätte Zwayer bei dem Konter der Dortmunder, der zum Siegtor führte, die Freistoß-Ausführung abgepfiffen und den Ort der Ausführung zurückverlegt, hätte er unstrittig den Dortmundern den Vorteil genommen.

Kießling hatte Foul gespielt, dennoch war der BVB in der Lage, einen erfolgreichen Konter zu fahren. So etwas passiert häufig und ist oft Gegenstand von Diskussionen, wenn der Freistoß schnell ausgeführt wird.

Aber in diesem Fall ist es so, dass der Konter erfolgreich war. Und das macht die Diskussion eigentlich überflüssig. Denn das beweist eindeutig, dass Leverkusen Unrecht hat. Hätte Zwayer die Ausführung wiederholen lassen, hätte er den BVB seines Vorteils, der sportlich zum Tor führte, beraubt. Durch den Treffer ist dieser Sachverhalt eindeutig bewiesen. Hätte Zwayer sich also Bayer-konform verhalten, wäre die gefoulte Mannschaft benachteiligt worden und die Mannschaft, die das Fould begangen hat, hätte einen Vorteil erzielt. Grob unsportlich. Also laufen alle Klagen der Leverkusener bereits an diesem Punkt ins Leere.

Aber zusätzlich ist ein anderer Aspekt bisher gar nicht gewürdigt worden, weil SKY plakativ die vermeintlichen 5,8 m Raumgewinn in den Vordergrund gestellt hat. Abgesehen davon, dass das in einem Spiel immer mal wieder passiert, liegt den 5,8 m ein Gedankenfehler zugrunde. Denn die Distanz wurde ausgehend vom Beginn des Foulspiels gemessen. Aber Kießling riss schon eine ordentlichen Moment an Hummels. Dieser fiel erst später, und dann erst pfiff der Referee. Aber es zählt allein der Pfiff des Schiedsrichters und die Lage des Balls zu diesem Zeitpunkt. Und dann waren es vielleicht noch 1,5 oder maximal 3 m Raumgewinn! Also nicht der Rede wert.

Aber welches Ansinnen steckt eigentlich hinter den Erwartungen von Völler und Schmidt? Soll etwa künftig die Mannschaft, die ein Fould begeht, eine Garantie erhalten, dass ein möglicher Vorteil durch Überzahl beim Kontern abgepfiffen wird und die unsportliche Mannschaft (Foul!) die Möglichkeit erhält, ihre Reihen zu formieren und ungefährliche Gleichzahl herzustellen?

Der Sportskamerad Völler ist in den letzten Jahren immer wieder durch sein unsportliches Verhalten und diverse Ausfälle gegen andere Mannschaften und Spieler aufgefallen. Man denke hier nur mal an die Causa Marcel Jansen. Und Mannschaft und Trainer offenbaren zunehmend, dass es in ihr nicht stimmt. Früher als zu brav beurteilt, sammeln sich in ihr inzwischen immer mehr Bolzer, die erst auf die Knochen gehen und bei jeder Entscheidung (Bellarabi, Wendell, Kleine Erbse) lamentieren und protestieren - selbst bei offensichtlicher eigener Fehlhandlung. Trainer und Manager reihen sich da erfolgreich ein. Damit wird permanent ein hektisches Spiel provoziert, aus dem Trainer und Mannschaft Vorteile erwarten.

Heute ging die Rechnung nicht auf. Danke, Herr Zwayer. Und BAYER sollte mal überlegen, ob ein Sportdirektor Völler nicht besser ersetzt wird. Das Image von Verein und Mannschaft ist inzwischen meilenweit von dem vergangener Jahrzehnte entfernt.

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mulhollanddrive 21.02.2016, 23:51
9. Chapeau !

Schiedsrichter sollten sich nicht länger zum Affen machen lassen und öfters so mutig und beherzt vorgehen.

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