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Schlingerkurs des DFB-Präsidenten: Grindel, der Unsouverän
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Erst kritisierte DFB-Chef Reinhard Grindel den Bundestrainer, dann machte er einen Rückzieher. So etwas kam schon öfter vor. Das Verhältnis des Verbandsbosses zu seinem Coach scheint ins Wanken zu geraten.

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uli_san 19.03.2019, 10:20
1. Wie der Herr, so's Gescherr,

hieß es früher. An der Person des Präsidenten kann man die Misere des deutschen Fußballs festmachen.
Keine Führungsstärke, keine klare Kante. Weder gegenüber den beiden Nationalelf-Verwaltern noch gegenüber den internationalen Verbänden. Früher hatte das Wort des deutschen Verbandes international Gewicht. Alles verspielt.

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kastenmeier 19.03.2019, 10:22
2.

Dass mir seit einigen Jahren der Vereinsfußball nur noch auf den Geist geht und ich die Ligabertriebe nicht mehr verfolge, war schon komisch. Mittlerweile gehts mir mit der Nationalmannschaft genauso - dann eben gar kein Fußball mehr, geht auch - irgendwie.

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MadamimadaM 19.03.2019, 10:24
3. Der gute Mann...

...sieht ja auf dem Foto schon richtig wie ein Sportsmann aus.
Laß mal raten:einarmiges stemmen der Halb-Liter Klasse?
méns sána in córpore sáno?
Weit gefehlt.
Ich hab ja schon lange den Verdacht, dass viele Menschen innwn so aussehen wie aussen.
Die Interpretation dieses Satzes überlasse ich der Phantasie der Leser. Viel Spass!

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abweichler 19.03.2019, 10:29
4. Einfach nur noch peinlich

Die DFB Verantwortlichen (Grindel, Löw und Bierhoff) sind nur noch peinlich und diese Gelabere, dass man falsch verstanden wurde und es anders gemeint hat, zeigt nur, dass diese Herren der Aufgabe nicht mehr gewachsen sind und sollten möglichst bald abtreten.

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markus.pfeiffer@gmx.com 19.03.2019, 10:47
5. Souveräne Führung des DFB

Hut ab, Reinhard Grindel führt den DFB mit ähnlicher Souveränität wie Theresa May ihre Konservative Partei und ihr Land! [Ironie Ende]
Neben "perfektioniertem Dilettantismus" in der Amtsführung sind beide ja auch auf ähnliche Weise in ihre Ämter gekommen: Ihre Vorgänger mussten zum falschen Zeitpunkt überraschend abtreten, niemand kam für das Amt wirklich in Frage aber alle anderen hatten sich schneller weggeduckt. Und sie sind beide sehr erfolgreich darin, ihr Land/ihren Verband von einer europäischen Spitzenposition in die Mittelmäßigkeit zu führen.

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sibbi78 19.03.2019, 10:55
6. Reinhard Grindel gehört zu den Menschen,

die zwar Macht, aber keine eventuell damit verbundene Arbeit anstreben. Der Job sollte auch keinerlei spezielle Kenntnisse verlangen. Der beste Job ist somit der des Politikers, Aufsichtsrats oder Funktionärs. Alles gut dotiert, ohne viel Arbeit (wozu hat man seine Leute) und außerordentlich wichtig. Und das bei nahezu null Verantwortung. Ein bisschen Jura oder Politikwissenschaften studiert und schon läuft‘s: Wer gut und viel reden kann, sollte es bis ganz nach oben schaffen.
Grindel erfüllt diese Voraussetzungen perfekt. So kam er über sein Engagement beim ZDF als leitender Redakteur mit der Politik in engen Kontakt und für die CDU in den Bundestag. Über sein Bundestagsmandat gelangte er in den CDU-Sportausschuss und wurde dort Vize-Vorsitzender. Damit war die Basis für seine Zukunft als Sportfunktionär gelegt. Nach mehreren Funktionen beim Rotenburger SV wurde er ab 2011 der 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, um dann – endlich – 2013 beim DFB als Schatzmeister im Präsidium tätig zu werden. Am 15. April 2016 wurde er dann zum DFB-Präsidenten gewählt. Was für eine durch und durch geplante Karriere!
Der Mann kann nichts Anderes als Politiker, Aufsichtsrat oder Funktionär. So einer tritt nicht mal so eben von seinen hart erkämpften Traumjobs zurück. So einer pattext. Es sei denn, er kann sich verbessern. Vizepräsident in der UEFA ist er ja schon…

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tmhamacher1 19.03.2019, 10:57
7. Amateure und Selbstdarsteller

Die deutsche Machtelite wird immer erbärmlicher. Früher gehörte man dazu, weil man eine überdurchschnittliche Persönlichkeit war, heute nur noch, weil man es geschafft hat, sich dort hinzuschleimen. Das ist widerwärtig!!!

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geradsteller 19.03.2019, 11:00
8. „Nähe zu Mannschaft..“?

Es handelt sich um einen ehemaligen Politiker. Frage, zu wem bauen Politiker Nähe auf, außer zu dem eigenen Bankkonto? Einfach Bock zum Gärtner gemacht. War zu erwarten.

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Freidenker10 19.03.2019, 11:01
9.

Grindel ist im herzen ein typischer CDU ler, immer schön das Fähnchen im Wind! Er merkt halt das der Rückhalt für Löw unter Fußballfans sinkt, also fängt er eben an sich zu distanzieren bevor er mit ihm untergeht. Wegen mir darf sich das Triumvirat ( Grindel, Löw und Bierhoff ) aber gerne gemeinschaftlich verabschieden!!!

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