Forum: Sport
Schmähungen in der Bundesliga: Die Fankurve ist kein Literaturklub
DPA

Der Anwalt von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp fordert Spielabsagen bei Beleidigungen aus der Fankurve. Das ist zwar Unsinn - doch auch die Fans müssen sich hinterfragen.

Seite 1 von 6
leutzscher 06.11.2017, 17:27
1. Der Autor irrt

Was sich Ultras sagen lassen wollen oder nicht, ist nicht relevant. Das Stadion ist kein rechtsfreier Raum. Straftaten, die solche Plakate darstellen, müssen nicht geduldet werden.
Die richtige Antwort gab es ohnehin auf dem Platz.

Beitrag melden
noalk 06.11.2017, 17:32
2. Mein Vorschlag:

Die Medien mögen darauf verzichten, Vorfälle aus der fußballerischen Pöbel-Kategorie als Sau durch die Dörfer zu treiben. Einfach ignorieren, in Bild und Ton.

Beitrag melden
julian0922 06.11.2017, 17:35
3. Der Herr Hopp.....

....sollte mal seine Geschaeftsgebahren offenlegen, ob er da auch so zartfuehlig war. Das ist keine Entschuldigung fuer das Benehmen einiger Fans, aber wenn er im Fussball seinen Platz haben moechte, dann sollte er ueber den unflaetigen Kundgebungen stehen, oder halt auf Hallen-Halma ausweichen!

Noch was zum Artikel, das Thema Sexismus ufert mittlerweile etwas aus. Wenn da nicht aufgepasst wird, wird demnaechst ein harmloses Kompliment an eine Frau oder sogar Partner, als Sexismus aufgebauscht. Also alle Maenner, bitte Mund halten, kein Wort sagen denn bald ist jedes Wort ausser "ja mach ich" Sexismus! Maenner emanzipiert euch!!!
Und wer dieses Anti-Hopp Poster als Sexismus sieht, nee du, absolut nicht, eine absolute Beleidigung, aber kein Sexismus!

Beitrag melden
Philskow 06.11.2017, 17:35
4. Richtige Kategorie?

Mir ist nicht ganz klar, inwieweit die hier zitierte Beleidigung sexistisch sein soll. Allgemein aber ein guter Kommentar, finde ich.

Beitrag melden
lancerfoto 06.11.2017, 17:39
5. Der Artikel ist de facto ...

ein Freibrief für übelste Beleidigungen, Volksverhetzung, Morddrohungen und was weiß ich nicht noch alles.
Diese Vergehen sind Straftatssachverhalte und keinesfalls mit einer "Literaturklub-Vokabel" abzutun.

Beitrag melden
themistokles 06.11.2017, 17:43
6.

"Fußball-Fans, vor allem der harte Kern, die Ultras, wollen sich nicht sagen lassen, wie sie sich zu verhalten und auszudrücken haben. Sie fühlen sich durch Vorschriften und Verbote nicht abgeschreckt, sondern herausgefordert."

Entschuldigung, dann muss man bei diese Asozialen und Vollprolls einfach mal härter anfassen. Wie oben schon richtig geschrieben: das Stadion ist kein rechtsfreier Raum. Verbote sind einzuhalten (inbesondere bei der Pyrotechnik!) und strafrechtlich relevante Beleidigungen müssen nicht akzeptiert werden. In keiner anderen Sportart benehmen sich "Fans" so derart daneben, wie im Fußball.

Beitrag melden
aurichter 06.11.2017, 17:49
7. Das Weniger

an Hirnmasse gleichen diese Anhänger durch ein mehr an Zeit aus - bis der sprichwörtliche Groschen fällt und diese Provokateure merken, dass sie mit ihren unterirdischen Dummsprech Bannern nur andere, gemäßigte Fans gegen sich aufbringen. Wenn denn Wörter nicht mehr adressiert werden können, dann gibt es eben Kasalla wie Legat es formulieren würde. Lasst diese Hanswürste doch machen, Menschen wie Hopp, Rangnick, Mateschitz oder auch Kind sind doch intelligent genug, um diesen Schmarrn einordnen zu können. Mehr Druck erreicht nur noch mehr Gegendruck und diesen fordern diese Klappstühle doch nur heraus und freuen sich, wieder einen nächsten Aufhänger gefunden zu haben. Ist doch Deren Geld für den Dreck, denn sie da in die Kamera halten. Die TV Anstalten sollten allerhöchstens als Gegenmittel den Schund verpixeln, das ärgert diese "Künstler" umso mehr.

Beitrag melden
Rüdiger IHLE, Dresden 06.11.2017, 17:50
8. "Die Forderung ist Unsinn, sie ist es aus zwei Gründen... "

.. und diese SPIEGEL-These ist - mit Verlaub - Unsinn !
WARUM sollten Vereine nicht einschreiten dürfen oder sogar müssen, wenn sogenannte Fans
mit Plakaten oder Flaggen die gegnerischen Teams oder deren Führungspersonal grob beleidigen ?
Auch wenn in einem solchen Fall einzelne Täter nicht festgestellt werden können, heisst das noch lange nicht, dass die Fußballstadien rechtsfreie Zonen sind.

Beitrag melden
Rüdiger IHLE, Dresden 06.11.2017, 17:53
9. coole Idee ..

Zitat von noalk
Die Medien mögen darauf verzichten, Vorfälle aus der fußballerischen Pöbel-Kategorie als Sau durch die Dörfer zu treiben. Einfach ignorieren, in Bild und Ton.
Wollen Sie wirklich den Schutz der Ehre der Funktionsträger des jeweils gegnerischen Vereins abschaffen ? Kann ja wohl nicht ernst gemeint sein ..

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!